RTL angelt sich Chefredakteur der Augsburger Allgemeinen

    Gregor Peter Schmitz verstärkt die Informationsoffensive des Senders

    Ralf Döbele
    Ralf Döbele – 19.01.2022, 11:22 Uhr

    Gregor Peter Schmitz wechselt zu RTL – Bild: RTL/Daniela Kreisl
    Gregor Peter Schmitz wechselt zu RTL

    RTL investiert weiter in seine Informationsoffensive. Der Kölner Sender hat im Zuge dessen eine neue Personalie bestätigt. Gregor Peter Schmitz, aktuell noch Chefredakteur der Augsburger Allgemeinen, wird zum 1. April für RTL Deutschland tätig werden. Welche Position er da genau einnimmt und ob er fortan auch öfters vor der Kamera zu sehen sein wird, blieb zunächst noch offen.

    Ich freue mich sehr, dass mit Gregor Peter Schmitz ein so renommierter Journalist zu uns wechselt, kommentiert RTL-News-Geschäftsführer Stephan Schmitter in einem Statement. Mit seiner Leidenschaft für hochwertigen Journalismus und als exzellenter Erklärer des Geschehens, der Erfahrungen in allen Mediengattungen gesammelt hat, wird er prägend am Ausbau unserer journalistischen Angebote mitwirken.

    Gregor Peter Schmitz dürfte Fernsehzuschauern bislang vor allem durch diverse Gastauftritte in Talkrunden wie „Markus Lanz“, „Anne Will“, „phoenix vor ort“ oder dem „Presseclub“ vertraut sein. Vor seiner Zeit bei der Augsburger Allgemeinen war er als USA- und Europa-Korrespondent für Spiegel und Spiegel Online tätig und leitete danach das Hauptstadtbüro und Politikressorts der WirtschaftsWoche.

    Die Personalie erinnert an den Wechsel von Nikolaus Blome zu RTL im Herbst 2020. Der frühere stellvertretende Chefredakteur der Bild-Zeitung übernahm damals als Leiter das Ressort Politik und Gesellschaft für die Mediengruppe. Seitdem war er als Moderator, Talkgast und Kommentator immer wieder in politischen Sondersendungen im RTL-Programm zu sehen, vor allem auch rund um die Bundestagswahl 2021.

    Ansonsten trägt die seit 2020 beschworene Informationsoffensive von RTL bislang noch nicht die Früchte, die sich der Sender hierfür erhofft hatte. Zwar konnten mit Jan Hofer und Pinar Atalay auch bekannte Nachrichtengesichter gewonnen werden. Doch die Einschaltquoten für das neu geschaffene Magazin „RTL Direkt“ sind weiterhin stark vom jeweiligen Vorprogramm abhängig, meist werden tief einstellige Marktanteile erreicht.

    Kommentare zu dieser Newsmeldung

    • (geb. 1979) am

      Die können noch soviele super Redakteure oder Nachrichtensprecher einstellen, wenn das Programm nur mist ist wirds trotzdem keiner schauen

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