„Rote Rosen“ trifft auf Lüneburger „Rosenkavalier“

    Ungewöhnliche Zusammenarbeit zwischen Telenovela und Theater

    Ralf Döbele
    Ralf Döbele – 29.01.2019, 13:30 Uhr

    "Rote Rosen" trifft auf Lüneburger "Rosenkavalier" – Ungewöhnliche Zusammenarbeit zwischen Telenovela und Theater – Bild: Das Erste

    Eine Neuinszenierung der Richard-Strauss-Oper „Der Rosenkavalier“ durch das Theater Lüneburg wird auch in „Rote Rosen“ ihre Spuren hinterlassen. Denn auch im Serienhandlungsort Lüneburg wird das Stück am 9. März seine große Premiere feiern. So verbindet sich das reale, kulturelle Leben der Hansestadt mit den Geschehnissen im ARD-Dauerbrenner.

    Die bekannte Sopranistin Signe Heiberg wird hierfür eine Episodenrolle in „Rote Rosen“ übernehmen. In der Serie kommen zeitgleich durch Verwicklungen und Missverständnisse einige Darsteller der Telenovela ans Theater, während auch Mitglieder des Theaterensembles in der Telenovela auftreten.

    In „Rote Rosen“ kommt der neue „Rosenkavalier“ in Lüneburg auf die Bühne, da es Johanna Jansen (Brigitte Antonius) gelingt, die Finanzierung ihrer Lieblingsoper von Richard Strauss sicherzustellen. In der Realität stammt die Neuinszenierung von Generalmusikdirektor Thomas Dorsch. Sie steht ab März mit aufwendigem Bühnen- und Kostümbild auf dem Spielplan des Lüneburger Theaters.

    „Ich freue mich, dass wir bei dem Theater Lüneburg und seinem Intendanten Hajo Fouquet sogleich eine große Bereitschaft und Lust verspürt haben, neue genreüberschreitende Ideen gemeinsam auszuprobieren“, so NDR-Redakteurin Meibrit Ahren über die Zusammenarbeit. Theater-Intendant Hajo Fouquet fügte hinzu: „TV-Fiction wird Theater-Realität; unser Haus ist immer offen für ungewöhnliche Ideen.“

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