Der Samstag brachte ein Show-Triell, in dem sich das Erste mit „Wer weiß denn sowas?“ klar durchsetzen konnte. Auf Platz zwei beim jungen Publikum folgt „Schlag den Star“, das nach knapp sechs Stunden Laufzeit erstmalig in einem Unentschieden endete. Das Staffelfinale von „Deutschland sucht den Superstar“, in dem Menowin Fröhlich zum Staffelsieger gekürt wurde, belegte den dritten Platz. Wie üblich holte sich ein ZDF-Krimi die Krone beim Gesamtpublikum.
Beim Finale der 22. Staffel von „DSDS“ waren zwischen 20.15 und 23:45 Uhr durchschnittlich 1,63 Millionen Zuschauende dabei, in der umworbenen Zielgruppe der 14- bis 49-Jährigen scheiterte der Marktanteil an der 10-Prozent-Grenze und erreichte bei 280.000 Zuschauer*innen 9,4 Prozent. Am Ende konnte Menowin 56,52 Prozent der Zuschauerstimmen auf sich vereinen und verwies Constance deutlich auf Platz 2 (30,30 Prozent).
Auf ProSieben ging das Zwei-gegen-Zwei-Duell von „Schlag den Star“ zwischen den „Let’s Dance“-Profitänzerinnen Isabel Edvardsson und Ekaterina Leonova einerseits und den „schön laut“-Podcasterinnen Vanessa Mai und Lola Weippert über fast sechs Stunden und bis ins entscheidende Spiel 15 – „Halten“. Dabei sitzen sich die Teams gegenüber und müssen ein 4,7-Kilo-Rohr mit den ausgestreckten Füßen festhalten. Da nach knapp 15 Minuten absehbar war, dass es bis zur Entscheidung noch ein Weilchen dauern würden, entschieden sich die vier Teilnehmerinnen auf „Unentschieden“ – die Uhr zeigte 2:01 Uhr. Über die volle Distanz wurden durchschnittlich 350.000 junge Zuschauer*innen unterhalten, die einem Marktanteil in der Zielgruppe von 14,6 Prozent brachten. Insgesamt waren durchschnittlich 820.000 Zusehende dabei.
Das Erste hat am Samstag zwischen 20.15 und 23:25 Uhr eine XXL-Ausgabe von „Wer weiß denn sowas?“ im Programm. Beim Gesamtpublikum wurden 3,60 Millionen ausgewiesen, was 19.4 Prozent Marktanteil bedeutete. 480.000 dieser Zusehenden waren zwischen 14 und 49, was der Show einen Marktanteil von 15,5 Prozent brachte – was für den Primetimesieg reichte.
Das ZDF hatte die erste Folge seines neuen „Havelland-Krimi“ gezeigt: Insgesamt waren zwischen 20.15 und 21:45 Uhr 4,7 Millionen Zuschauer*innen dabei, die einen Marktanteil von 23,5 Prozent brachten. 170.000 davon kamen aus der jungen Zielgruppe, was hier 5,6 Prozent Marktanteil bedeutete.
Die Spielfilme der verbleibenden Sender liefen auf Augenhöhe und erreichten allesamt „6,x“ Prozent Marktanteil in der jungen Zielgruppe. „WALL-E- Der Letzte räumt die Erde auf“ bei Sat.1 hatte mit 6,7 Prozent Marktanteil das beste Ende für sich. RTL Zwei hatte auf einen „Die nackte Kanone“-Abend gesetzt und zeigte die drei Filme mit Leslie Nielsen aus den Jahren 1988 bis 1994, wobei der erste Teil ab 20:15 Uhr 6,3 Prozent Marktanteil bei 200.000 jungen Zuschauer*innen brachte. Ab 21:50 Uhr konnte der zweite Teil mit 240.000 14- bis 49-Jährigen sogar noch zulegen, auch der Marktanteil stieg auf saubere 7,8 Prozent. VOX hatte „James Bond 007: In tödlicher Mission“ von 1981 im Programm und holte 6,1 Prozent der umworbenen Zielgruppe ab.