„Privatkonzert“ mit Stephanie Stumph und Wigald Boning: MDR findet Termin für dritte Staffel

    Kiefer Sutherland, Giovanni Zarrella, City und Lindsey Stirling in neuen Folgen der Musikshow

    Glenn Riedmeier – 24.08.2020, 15:58 Uhr

    „Privatkonzert“: Wigald Boning (l.) und Stephanie Stumph (r.) mit ihren Gästen Madeline Juno und Kiefer Sutherland

    Eigentlich war die Ausstrahlung der neuen Folgen von „Privatkonzert“ bereits für Mai geplant, doch aufgrund Corona-bedingter Programmänderungen verschob das MDR Fernsehen die dritte Staffel. Jetzt liegt aber ein neuer Starttermin vor: Die insgesamt sieben Ausgaben (plus ein Best-of) der intimen Musikshow mit Stephanie Stumph und Wigald Boning werden ab dem 3. Oktober am späten Samstagabend um 23:20 Uhr ausgestrahlt.

    Aufgezeichnet wurde die dritte Staffel bereits im September und Oktober 2019. Sendepartner DW strahlte die neuen Folgen schon im Herbst vergangenen Jahres aus, nun schaffen sie es endlich auch ins MDR Fernsehen. Erneut laden Stumph und Boning eine facettenreiche Auswahl nationaler und internationaler Musiker ins Haus Schminke in Löbau. In persönlicher Talk-Atmosphäre geben die Gäste Einblicke in ihre Karrieren und präsentieren live sowohl eigene Titel als auch Songs anderer Interpreten.

    Los geht es mit der Folge, in der die US-Starviolinistin Lindsey Stirling und die Kult-Ostrockband City aufeinandertreffen. Lindsey Stirling spielt ihren Song „Roundtable Rival“, City geben ihren großen Hit „Am Fenster“ mit dem wohl bekanntesten Geigensolo der Rockgeschichte zum Besten. Als besondere Weltpremiere spielen Citys Geiger Georgi Gogow und Lindsey Stirling den Leonard-Cohen-Klassiker „Hallelujah“ in einer Unplugged-Version auf zwei Violinen.

    City und Lindsey Stirling im „Privatkonzert“ DW/Marcel Schröder

    In den weiteren Folgen der dritten Staffel sind unter anderem zu Gast: Die britische Musiklegende Albert Hammond, das Schweizer Sängerinnen-Duo Steiner & Madlaina, das britische Popduo Right Said Fred, die erste deutsche „ESC“-Siegerin Nicole, die deutsche Singer-Songwriterin Madeline Juno und Hollywoodstar Kiefer Sutherland („24“, „Designated Survivor“), der neben der Schauspielerei auch als Countrysänger aktiv ist.

    Ebenfalls auf der Gästeliste stehen die US-Sängerin Wé McDonald und Taxi Galaxi, die Band um Erfolgsautor Frank Schätzing, der deutsche Popsänger Gil Ofarim, die kanadische Folk-Rock-Band The Strumbellas, die dänische Sängerin Aura Dione sowie Giovanni Zarrella, der aktuell als Interpret deutscher Schlagerhits in italienischer Sprache große Erfolge feiert.

    Stephanie Stumph (l.) und Wigald Boning (r.) mit ihren Gästen Aura Dione und Giovanni Zarrella. DW/Marcel Schröder

    Der besondere Reiz der Sendung besteht in der Kombination der musikalischen Gäste, die auf den ersten Blick wenig miteinander gemeinsam haben. Es werden kulturelle und musikalische Grenzen überschritten. Jede Folge ist anders. Mal laut und ausgelassen, mal leise und intim – aber stets qualitativ hochwertig. So kann es auch mal vorkommen, dass auf der Wohnzimmercouch herumgesprungen wird. Das ‚Privatkonzert‘ ist unberechenbar und ein Stück Anarchie, beschrieb Stephanie Stumph das Konzept im fernsehserien.de-Interview.

    Keine große Showbühne – stattdessen eine gemütliche Wohnzimmerstimmung im kleinen Rahmen. Die Musik kommt nicht aus der Konserve, sondern wird stets live gespielt, hautnah und unplugged. Als Hausband sind The Ruffcats am Start. Stumph und Boning stimmen ebenfalls mit ein und feiern gemeinsam mit ihren Gästen die Musik. Während Boning des Öfteren die Auftritte mit Querflöte und Saxophon begleitet und originelle instrumentale Duftnoten hinterlässt, überzeugte Stumph in den vergangenen Ausgaben bereits als Duettpartnerin für Sebastian Krumbiegel, Sotiria und DJ Ötzi – und legte während Ray Wilsons Auftritt auf dem Boden liegend eine legendäre Luftgitarren-Performance hin.

    Kommentare zu dieser Newsmeldung

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      Das ist eine sehr schöne Sendereihe, von der ich aber schon mehrfach wegen ihrer ungünstigen Sendezeit nichts mitbekommen habe. Und es es eine, bei der ich sagen kann, ich könnte sie nicht besser präsentieren, da ich von Musik nichts verstehe. Aber Wigald ist bisher in allen Sendungen ganz großartig gewesen.

      Frank Schätzing ist mir aber unsympathisch, wobei ich allerdings nicht sagen kann, weswegen.

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