„One Piece“: Netflix findet Besetzung der Strohhut-Piraten für Anime-Adaption

    Kult-Manga und Anime erhält erste Realserie

    Vera Tidona – 10.11.2021, 15:42 Uhr

    „One Piece“ wird als Netflix-Serie neu verfilmt – Bild: Eiichiro Oda/Shueisha, Toei Animation
    „One Piece“ wird als Netflix-Serie neu verfilmt

    Netflix kündigt an, nicht nur das Angebot an neuen Anime-Produktionen für den Streamingdienst verstärkt auszubauen (fernsehserien.de berichtete). Mit „One Piece“ und „Cowboy Bebop“ erhalten zwei der erfolgreichsten Animes bzw. Mangas erstmals eine Realverfilmung. Während von „Cowboy Bebop“ mit John Cho am 19. November die erste Staffel an den Start geht, nimmt die seit geraumer Zeit geplante Produktion von „One Piece“ langsam Formen an. Netflix stellt nun die Besetzung der Strohhut-Piraten vor.

    Dargestellt werden die jungen Abenteurer von Iñaki Godoy („Wer hat Sarah ermordet?“) als Monkey D. Ruffy, Kapitän und Gründer der Strohhut-Piraten, Mackenyu („Rurouni Kenshin: The Final“) als „Piratenjäger“ Lorenor Zorro, Emily Rudd („The Romanoffs“) als „Diebische Katze“ Nami, Jacob Gibson („Greenleaf“) als „Sogeking“ Lysop und Waffenspezialist der Bande sowie Taz Skylar („Boiling Point“) als „Schwarzfuß“ Sanji, der als Koch für das leibliche Wohl der Truppe sorgt.

    „One Piece“ beginnt mit der „East Blue“-Saga und folgt Monkey D. Ruffy und seiner Piraten-Crew, die auf ihren Reisen eine fantastische Welt bestehend aus vier riesigen Ozeanen und exotischen Inseln erforschen. Außerdem jagen sie den sagenumwobenen Schatz, der als „One Piece“ bekannt ist. Nur durch diesen Schatz kann „Strohhut Ruffy“, der seinen Körper wie Gummi dehnen kann, zum nächsten Piratenkönig aufsteigen.

    Die Fantasyserie „One Piece“ wird von Showrunner Matt Owens („Marvel’s Luke Cage“) und Produzent Steven Maeda („Lost“) nach dem gleichnamigen Manga von Eiichiro Oda adaptiert. Produziert wird die Serie mit einer ersten zehnteiligen Staffel von Marty Adelstein („Prison Break“) für Tomorrow Studios – das Studio ist auch für die „Cowboy Bebop“-Serie verantwortlich. Auch Eiichiro Oda ist als Executive Producer an dem Projekt beteiligt.

    Die japanische Mangavorlage von Oda wird seit 1997 vom Shūeisha-Verlag vertrieben und umfasst inzwischen über 100 Ausgaben. Recht bald entwickelte sich die Reihe zu einer der erfolgreichsten des Genres überhaupt mit weltweit mehr als 460 Millionen ausgelieferten Exemplaren (Stand: Dezember 2019). Allein in Japan zählt sie zu den meistverkauften Mangaserien der Geschichte. Seit 1999 wird die gleichnamige Anime-Serie im Fernsehen gezeigt, die auch in Deutschland eine große Fangemeinde begeistert. Inzwischen wächst das Franchise um weitere Spin-Offs, Serien und erste Kinofilme – einzig eine seit geraumer Zeit von Fans gewünschte Realserie fehlte noch, die Netflix nun ermöglicht.

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