„One Piece“: Erster Blick auf die Netflix-Serie nach dem Kult-Anime

    Die Strohhut-Piraten nehmen Gestalt an

    Vera Tidona – 07.06.2022, 14:33 Uhr

    „One Piece“ wird als Realserie von Netflix umgesetzt. – Bild: Tōei Animation
    „One Piece“ wird als Realserie von Netflix umgesetzt.

    Netflix entwickelt derzeit eine erste „One Piece“-Serie über die Strohhut-Piraten nach der gleichnamigen Anime-Serie und dem Kult-Manga von Eiichiro Oda. Während derzeit noch gedreht wird, gewähren Serienmacher Matt Owens („Marvel’s Luke Cage“) und Produzent Steven Maeda („Lost“) der großen Fangemeinde nun mit einem ersten Video einen Blick auf die Produktion und das Setting der Serie.

    Zudem wurden sechs weitere Neuzugänge für die Besetzung bestätigt: Langley Kirkwood als Captain Morgan, Celeste Loots als Kaya, Alexander Maniatis als Klahadore, Craig Fairbrass als Chef Zeff, Steven Ward als Mihawk und Chioma Umeala als Nojiko ergänzen die bereits zuvor angekündigten Hauptdarsteller.

    Hierzu gehören Iñaki Godoy als Monkey D. Ruffy, Kapitän und Gründer der Strohhut-Piraten, Mackenyu als „Piratenjäger“ Lorenor Zorro, Emily Rudd als „Diebische Katze“ Nami, Jacob Gibson als „Sogeking“ Lysop und Waffenspezialist der Bande sowie Taz Skylar als „Schwarzfuß“ Sanji, der als Koch für das leibliche Wohl der Strohhut-Piraten sorgt.

    Die Fantasyserie beginnt mit der „East Blue“-Saga und folgt Monkey D. Ruffy und seiner Piraten-Crew, die auf ihren Reisen eine fantastische Welt, bestehend aus vier riesigen Ozeanen und exotischen Inseln, erforschen. Außerdem jagen sie den sagenumwobenen Schatz, der als „One Piece“ bekannt ist. Nur durch diesen Schatz kann „Strohhut Ruffy“, der seinen Körper wie Gummi dehnen kann, zum nächsten Piratenkönig aufsteigen.

    „One Piece“ wird von Showrunner Owens und Produzent Maeda gemeinsam mit Marty Adelstein („Prison Break“) von Tomorrow Studios für Netflix entwickelt, das Studio war zuvor schon für die „Cowboy Bebop“-Serie beim Streamingdienst verantwortlich, das jedoch bei den Fans und Kritikern nicht wie erhofft ankam und nach nur einer Staffel eingestellt wurde (fernsehserien.de berichtete).

    Die erste Staffel umfasst zehn Episoden und wird nicht vor 2023 beim Streaminganbieter an den Start gehen.

    Die japanische Mangavorlage von Oda wird seit 1997 vom Shūeisha-Verlag vertrieben und umfasst inzwischen über 100 Ausgaben. Recht bald entwickelte sich die Reihe zu einer der erfolgreichsten des Genres überhaupt mit weltweit mehr als 460 Millionen ausgelieferten Exemplaren (Stand: Dezember 2019). Allein in Japan zählt sie zu den meistverkauften Mangareihen der Geschichte. Seit 1999 wird die gleichnamige Anime-Serie im Fernsehen gezeigt, die auch in Deutschland eine große Fangemeinde begeistert. Inzwischen wächst das Franchise um weitere Spin-Offs, Serien und erste Kinofilme – einzig eine seit geraumer Zeit von Fans gewünschte Realserie fehlte noch, die Netflix nun ermöglicht.

    Kommentare zu dieser Newsmeldung

    • am via tvforen.de

      Glaube nicht, dass der Live Action Movie erfolgreich sein wird. Wird dann wahrscheinlich sowas wie der Dragon Ball Live Action Film. (https://www.webhosting1st.com/de/) Selbst Ghost in the Shell oder Death Note hat nicht wirklich funktioniert.

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