Neues „Bridgerton“-Spin-off offiziell von Netflix bestellt

Serienmacherin Shonda Rhimes deutete Pläne für zweiten Ableger schon im März 2026 an

Christopher Diekhaus
Christopher Diekhaus – 09.10.2026, 11:13 Uhr

Lady Danbury (Adjoa Andoh, links) und Lady Violet Bridgerton (Ruth Gemmell) in Staffel 4 von „Bridgerton“ as – Bild: Netflix/Liam Daniel
Lady Danbury (Adjoa Andoh, links) und Lady Violet Bridgerton (Ruth Gemmell) in Staffel 4 von „Bridgerton“ as

Was die „Bridgerton“-Produzentin Shonda Rhimes bereits im März 2026 in einem Podcast als Möglichkeit in Aussicht stellte (fernsehserien.de berichtete), wird nun zur Gewissheit: Nach „Queen Charlotte“ erhält die beliebte, auf einer Buchreihe der US-Schriftstellerin Julia Quinn basierende Netflix-Serie einen zweiten Ableger. Der konzentriert sich auf die Figur der Matriarchin Lady Violet Bridgerton, die in der Mutterproduktion von Ruth Gemmell gespielt wird.

Das aktuell noch unbetitelte Spin-off zeichnet den Weg der jungen Violet und ihre Beziehung mit Edmund Bridgerton nach. Wie bei „Queen Charlotte“ handelt es sich auch in diesem Fall um eine Miniserie, die von Franchise-Produzent ShondaLand verantwortet wird. Firmengründerin Shonda Rhimes teilt sich mit Nicholas Nardini die Showrunner-Aufgaben, ist als Drehbuchautorin und ausführende Produzentin involviert.

Während „Queen Charlotte“ eine originäre Geschichte war, die auf Figuren aus Julia Quinns „Bridgerton“-Romanen beruht, existiert für die neue Miniserie über die junge Violet eine literarische Vorlage: „Violet in Bloom“ heißt eine kurze Novelle aus der Feder Quinns, die die Liebesgeschichte von Violet und Edmund erzählt.

Tom Verica, der beim ersten „Bridgerton“-Ableger Regie führte und als Executive Producer mitwirkte, übernimmt diese Posten auch beim zweiten Spin-off. Als ausführende Produzentin fungiert außerdem die für ShondaLand arbeitende Betsy Beers.

Nach einer längeren Entwicklungsphase nahm das Violet-Projekt vor einigen Monaten zunehmend Fahrt auf. Dabei mehrten sich die Spekulationen, dass es die erste Serie sein könnte, die im Rahmen des neuen langfristigen Gesamtvertrags zwischen Shonda Rhimes und Netflix grünes Licht erhält. Dass der Streamingdienst dem „Bridgerton“-Kosmos treu bleiben will, untermauert auch dieser Umstand: In Großbritannien ließ Netflix eigens für ShondaLand ein Studio errichten, in dem das Franchise gedreht werden soll.

Die Mutterserie „Bridgerton“ ist angesiedelt im England des 19. Jahrhunderts, taucht in die Londoner High Society der damaligen Zeit ein und geht der Frage nach, wer in einer von strengen Regeln beherrschten Gesellschaft wen ehelicht. Staffel 5, die die zurückhaltende Francesca Bridgerton (Hannah Dodd) und Michaela Stirling (Masali Baduza) ins Zentrum des Interesses rückt, entsteht derzeit in London.

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