Neuer Serien-Donnerstag: ZDF nennt Starttermine für „Das Pubertier“ und „Zarah“

    Mainzer Sender greift RTL an

    19.06.2017, 17:43 Uhr – Glenn Riedmeier

    Neuer Serien-Donnerstag: ZDF nennt Starttermine für "Das Pubertier" und "Zarah" – Mainzer Sender greift RTL an – Bild: ZDF/Britta Krehl
    „Das Pubertier“: Chiara Schoras, Mia Kasalo und Pasquale Aleardi

    Bereits im vergangenen Sommer kündigte das ZDF eine Serienadaption zu Jan Weilers Bestseller „Das Pubertier“ an. Nun wird es konkret: Das ZDF greift den Konkurrenten RTL an und führt am Donnerstag einen neuen Serienabend ein. Ab dem 7. September wird die Familienserie immer um 20.15 Uhr zu sehen sein. Direkt im Anschluss zeigt der Mainzer Sender die ebenfalls schon angekündigte Serie „Zarah“ um eine Journalistin in den 1970er Jahren.

    Das Pubertier – Die Serie

    Im Mittelpunkt der ZDF-Auftragsproduktion der UFA FICTION steht Jan (Pasquale Aleardi), ein liebevoller Familienvater und Kolumnenschreiber. Zusammen mit seiner Frau Sara (Chiara Schoras) und den beiden Kindern Carla (Mia Kasalo) und Nick (Levi Eisenblätter) hat er sich ein angenehmes und überschaubares Leben aufgebaut. Es könnte alles so schön sein – wenn da nicht bei der 13-jährigen Carla die Pubertät ausgebrochen wäre und das einst freundliche und entzückende Mädchen plötzlich nicht mehr wiederzuerkennen ist. Sie hat ich in eine junge Dame verwandelt, die ein erstaunliches und bis dato unerkanntes Talent für Drama, schmerzhafte Wahrheiten und launisches Rumgezicke entwickelt hat.

    Als wäre das noch nicht genug erlebt Opa Eberhard (Dietrich Hollinderbäumer) mit einer ehemaligen Klassenkameradin von Jan seinen zweiten Frühling. Und Jans Schwester Julia (Henriette Richter-Röhl), die sich als Architektin um das neue Familienhaus kümmert, wächst gerade alles über den Kopf. Dennoch: Die größte aller „Baustellen“, um die sich Jan kümmern muss, ist Carla, das Pubertier!

    Unter der Regie von Oliver Schmitz und Uwe Janson wurde der Roman recht frei nach Drehbüchern von David Ungureit, Alexandra Maxeiner und Marc Terjung adaptiert. In weiteren Rollen sind Gisela Schneeberger, Anica Dobra, Annette Frier und andere zu sehen.

    Zarah

    „Zarah“ spielt in den frühen 1970er Jahren und erzählt eine Emanzipationsgeschichte, die im Journalistenfach angesiedelt ist. Im Mittelpunkt steht Zarah Wolf (Claudia Eisinger), die Anfang der 1970er Jahre das Angebot des renommierten Verlegers Olsen (Uwe Preuss) erhält, Mitglied der Redaktion seines auflagenstarken Magazins Relevant zu werden. Die engagierte Journalistin sieht darin ihre Chance, das Thema der Emanzipation mit Macht journalistisch voranzutreiben.

    Schon bald stellt sie allerdings fest, dass der Widerstand der Männerkaste – von alltäglichen Macho-Allüren bis konsequenter Besitzstandswahrung – nahezu unüberwindlich scheint. Sie muss sich nicht nur gegen Olsen, sondern auch gegen Chefredakteur Kerckow (Torben Liebrecht), Politikchef Schaffelgerber (Jörn Hentschel) und Kulturredakteur Hartwig (Ole Puppe) durchsetzen und lässt sich auf einen Machtkampf um die Führung der Redaktion ein. Und als wäre das noch nicht kompliziert genug, verliebt sich auch noch Verlegertochter Jenny (Svenja Jung) in sie. Zarah steht nun vor der Frage, was sie für ihre Karriere und ihre politischen Ziele bereit ist zu opfern.

    In weiteren Rollen spielen Theresa Underberg, Milena Dreißig, Jörn Hentschel und Imogen Kogge mit. Inszeniert wurden alle sechs Folgen von Richard Huber nach Drehbüchern des Autorenehepaares Eva und Volker A. Zahn. Als Produktionsfirma steht die Bantry Bay Productions GmbH aus Köln hinter der Serie.

    Kommentare zu dieser Newsmeldung

    • User 307800 am 21.06.2017 21:22

      Viel blöder finde ich die Konkurrenz zum Serientermin bei arte.
        hier antworten
      • Hitparadenfan am 19.06.2017 18:23 via tvforen.de

        auch wieder so nen schrott den die nation nicht braucht.
        • anhalt1 am 19.06.2017 22:46 via tvforen.de

          Und was braucht die Nation? Hitparade...?

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