Die Beatles in „Hamburg Days“ sind (v. l.) Ellis Murphy (Paul McCartney), Patrick Gilmore (Pete Best), Rhys Mannion (John Lennon), Harvey Brett (George Harrison) und Louis Landau (Stuart Sutcliffe)
Bild: W&B Television/Gordon Timpen
Der plötzliche Tod der deutschen Schauspielerin Luna Jordan im Alter von nur 25 Jahren (fernsehserien.de berichtete) hat Auswirkungen auf die Beatles-Miniserie „Hamburg Days“. Wie die Produktion jüngst bestätigte, wurden die vor Kurzem angelaufenen Dreharbeiten vorerst gestoppt. Jordan stand bereits an mehreren Drehtagen für die Gemeinschaftsarbeit des ZDF und der BBC in der Rolle der Fotografin Astrid Kirchherr, einer engen Begleiterin der Beatles, vor der Kamera.
Derzeit ist unklar, wie es mit dem sechsteiligen Biopic weitergeht. Gegenüber der Nachrichtenagentur dpa äußerte sich ein Sprecher der Produktionsfirmen W&B Television und Turbine Studios wie folgt: „Unsere unmittelbare Priorität nach dieser Nachricht ist das Wohlergehen unserer Besetzung und Crew. Die Produktion wurde vorerst ausgesetzt. Wir nehmen uns die Zeit, um zu überlegen, wie und wann die Dreharbeiten wieder aufgenommen werden können.“
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„Hamburg Days“ konzentriert sich auf die Anfänge der Beatles im Hamburger Nachtleben zu Beginn der 1960er-Jahre: Die verrauchten Bars auf St. Pauli ziehen Matrosen, Künstler und Kleinkriminelle gleichermaßen magisch an. In den Clubs des berühmt-berüchtigten Rotlichtviertels entwickelt sich damals eine neue Musikszene. So manche Band träumt hier vom großen Durchbruch. Auch das junge Künstlerpaar Klaus (Casper von Bülow) und Astrid taucht immer tiefer in diese faszinierende und ihnen bislang nicht vertraute Welt ein. Als sie eines Abends auf eine chaotische Gruppe aus Liverpool treffen und sich mit den Musikern anfreunden, ahnt noch niemand, dass sie schon bald einen gewaltigen Stein ins Rollen bringen werden. Denn diese unbekannte Kneipenband avanciert unter dem Namen The Beatles zum größten Musikphänomen aller Zeiten.
Produziert wird die Eventserie von W&B Television und Turbine Studios für AGC Television, das ZDF und die BBC. Als ausführende Produzenten treten Benjamin Benedict, Quirin Berg, Max Wiedemann, Andrew Eaton, Justin Thomson, Stuart Ford, Lourdes Diaz, Miguel A. Palos Jr., Christian Schwochow und Jamie Carragher in Erscheinung.
> aber ganz ehrlich: eine Schauspielerin muss mit > Anfang 20 eigentlich mehr her machen.
Da hast du jetzt etwas sehr dummes gesagt. Eine Hauptrolle in einer Fernsehserie ist für eine(n) junge(n) Schauspieler(in) bereits der Hauptgewinn. Von 99,99% aller Schauspielerinnen hast du auch noch nie etwas gehört. Die machen also in deinem Weltbild alle etwas falsch?
badspaenzer schrieb: ------------------------------------------------------- > weiß man jetzt, warum sie tot ist? selbstmord > wäre anzunehmen.
Ich fürchte das auch. Sie hat ja in ihrem Leben schon sehr schlimme Erfahrungen machen müssen.
> nicht. kann mich erinnern, sie mal gesehen zu > haben.
Das muss ja nichts heißen. Ich kannte sie aus jenseits der Spree, Polizeirufen und "Nach uns der Rest der Welt" - ein Drama um junge Menschen mit Behinderungen, wird am 3. Juni wiederholt
> > aber ganz ehrlich: eine Schauspielerin muss mit > Anfang 20 eigentlich mehr her machen. > sie wäre abonniert gewesen auf Freak-Rollen
Tatsächlich hat sie ja eher schwierige und Außenseiter-Charaktere gespielt. Aber das macht ja eine gute Schauspielerin auch aus. Vielleicht hat sie sich absichtlich nicht auf ihr Aussehen konzentriert bzw. reduzieren lassen. Außerdem liegt Schönheit ja immer im Auge des Betrachters.
TV Wunschliste schrieb: ------------------------------------------------------- > Derzeit ist unklar, wie es mit dem sechsteiligen > Biopic weitergeht.
Das ist nicht unklar, die Rolle wird neu besetzt und die Szenen mit einer anderen Schauspielerin nochmal gefilmt. Man sagt es nur noch nicht laut, aber jeder weiß das es so kommen wird. Da es sich bei Astrid Kirchherr um eine echte Person handelt ist die Rolle rauszuschreiben keine Option.