Die Beatles in „Hamburg Days“ sind (v. l.) Ellis Murphy (Paul McCartney), Patrick Gilmore (Pete Best), Rhys Mannion (John Lennon), Harvey Brett (George Harrison) und Louis Landau (Stu Sutcliffe)
Bild: W&B Television/Gordon Timpen
Gute zwei Monate nach dem tragischen Tod von Schauspielerin Luna Jordan werden die Dreharbeiten zur sechsteiligen Beatles-Serie „Hamburg Days“ fortgesetzt. Die ZDF-Produktion war Mitte Mai nach der erschütternden Nachricht über den plötzlichen Tod der Darstellerin vorübergehend unterbrochen worden (fernsehserien.de berichtete). Das Team nutzte die Pause, um den Verlust zu verarbeiten und Abschied von der Kollegin zu nehmen. Nun laufen die Arbeiten in Hamburg wieder an.
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„Hamburg Days“ erzählt die Geschichte der frühen 1960er Jahre auf St. Pauli, als das Nachtleben des Kiezes zur Keimzelle einer neuen Musikszene wurde. Im Mittelpunkt stehen Klaus Voormann und Astrid Kirchherr, die auf eine noch unbekannte Band aus Liverpool treffen. Aus dieser Begegnung entwickelt sich die Geschichte der Beatles, lange bevor sie zum weltweiten Phänomen werden.
Die Serie basiert auf Teilen der Autobiografie von Klaus Voormann und beleuchtet die prägende Hamburger Zeit der späteren Weltstars. Showrunner ist Christian Schwochow, der gemeinsam mit Laura Lackmann auch Regie führt. Die Drehbücher stammen von Headautor Jamie Carragher, die Idee entwickelte Benjamin Benedict. Für die Musik zeichnet David Holmes verantwortlich, während Klaus Voormann und das Stuart Sutcliffe Estate die Produktion beratend begleiten. Produziert wird „Hamburg Days“ von W&B Television und Turbine Studios gemeinsam mit AGC Television für ZDF und BBC.