Nach „Schlag den Henssler“-Aus: ProSieben bringt „Schlag den Star“ zurück

    Neue Live-Ausgaben für Dezember und 2019 bestätigt

    Glenn Riedmeier
    Glenn Riedmeier – 26.09.2018, 11:29 Uhr

    Nach "Schlag den Henssler"-Aus: ProSieben bringt "Schlag den Star" zurück – Neue Live-Ausgaben für Dezember und 2019 bestätigt – Bild: ProSieben

    Gestern Abend vermeldete ProSieben, dass es keine weiteren Ausgaben von „Schlag den Henssler“ geben wird. Nach anhaltenden Kritiken und sinkenden Quoten hat sich Protagonist Steffen Henssler entschlossen, keine weitere Ausgabe der Show mehr zu machen (fernsehserien.de berichtete). Bislang war unklar, wie ProSieben weiter verfährt. Doch nun gab der Sender via Twitter äußerst schnell bekannt, dass „Schlag den Star“ den frei gewordenen Platz einnehmen und – wie vor der „Schlag den Henssler“-Ära – künftig wieder live am Samstagabend ausgestrahlt wird.

    Los geht es bereits am 8. Dezember. Für diesen Termin war eigentlich die nächste „Schlag den Henssler“-Folge geplant. Stattdessen zeigt ProSieben nun eine neue Live-Ausgabe von „Schlag den Star“. Darüber hinaus steht bereits fest, dass es 2019 insgesamt sechs weitere Folgen der Show geben wird. „Die Sommer-Ausgaben von ‚Schlag den Star‘ haben gezeigt, wie viel Kraft in dieser Marke steckt. ProSieben freut sich auf sieben neue Ausgaben. Live. Und immer wieder mit neuen Stars“, so Senderchef Daniel Rosemann.

    Wer in der kommenden Ausgabe antreten wird, ist noch nicht bekannt. Fest steht allerdings, dass ProSieben weiterhin auf die Variante Promi gegen Promi setzt – und nicht auf Promi vs. Normalo, wie es in der Anfangsphase der Fall war. In mehreren Spielrunden duellieren sich die Promis und kämpfen um 100.000 Euro Siegprämie.

    Der ehemals kleine Bruder von „Schlag den Raab“ hat bereits eine umfangreiche Historie hinter sich. Der Ableger ging 2009 an den Start, wurde bis 2015 als deutlich kürzere aufgezeichnete Variante überwiegend im Sommerprogramm gezeigt und ursprünglich von Stefan Raab selbst moderiert. Als dieser sich Ende 2015 als Moderator aus dem TV-Geschäft zurückzog, schlüpfte Elton in die Rolle des Gastgebers. Stand „Schlag den Star“ bisher immer als aufgezeichnete Variante und mit deutlich weniger Spielrunden im Schatten der Muttersendung, wurde sie deutlich aufgepeppt. Wie früher bei „Schlag den Raab“ gab es bis zu 15 Spiele. Größter Unterschied: Es tritt nicht ein Normalbürger gegen einen Prominenten an, sondern zwei Promis spielen gegeneinander um die Gewinnsumme von 100.000 Euro. Dieses abgeänderte Konzept wurde 2014 eingeführt. Zuvor glich das Format „Schlag den Raab“ mit einem Wettkampf zwischen Promi und Normalo.

    Als ProSieben 2017 den Start von „Schlag den Henssler“ verkündete, sollte dieses neue Format eigentlich „Schlag den Star“ ersetzen. Im diesjährigen Sommerprogramm brachte der Münchner Sender die Show jedoch überraschend mit zwei Folgen am Donnerstagabend zurück – nun wieder als abgespeckte, voraufgezeichnete Variante. Diese beiden Ausgaben schlugen sich jedoch auf Anhieb besser als die vergangenen „Schlag den Henssler“-Folgen, sodass ProSieben die offensichtlich noch vorhandene Strahlkraft des Formats erkannt hat – und es deshalb wieder aufgepimpt und live am Samstagabend zurückbringt.

    Kommentare zu dieser Newsmeldung

    • am via tvforen.demelden

      TV Wunschliste schrieb:
      -------------------------------------------------------
      > Der ehemals kleine Bruder von "Schlag den Raab"
      > hat bereits eine umfangreiche Historie hinter
      > sich. Der Ableger ging 2009 an den Start, wurde
      > bis 2015 als deutlich kürzere aufgezeichnete
      > Variante überwiegend im Sommerprogramm gezeigt
      > und ursprünglich von Stefan Raab selbst
      > moderiert. Als dieser sich Ende 2015 als Moderator
      > aus dem TV-Geschäft zurückzog, schlüpfte Elton
      > in die Rolle des Gastgebers.

      Raab moderierte aber nur die erste Staffel und die sechste/siebte. Zwischendrin waren Opdenhövel/Gätjen auch hier Moderator und Raab Joker. Der Beitrag ist zwar richtig, suggeriert aber, dass Raab von 2009 bis 2015 moderiert hätte.
      • am melden

        Wenn Schlag den Star live ist wird es genauso wie schlag den hennsler keine quoten generieren, weil die Sendung einfach zu lange dauert. Bestimmt ist es aber nicht live, weil es keine abstimmungen mehr gibt.
          hier antworten
        • am via tvforen.demelden

          TV Wunschliste schrieb:
          -------------------------------------------------------
          > Fest steht allerdings, dass ProSieben weiterhin auf die Variante
          > Promi gegen Promi setzt - und nicht auf Promi vs. Normalo,
          > wie es in der Anfangsphase der Fall war.

          Und da genau fehlt mir wieder irgendwo der Reiz an der Sendung.
          Warum darf nicht ein "Normalo" gegen einen "Promi" um 100.000 Euro spielen?

          ProSieben sollte darüber nochmal nachdenken ...
          • am via tvforen.demelden

            thomreu schrieb:
            -------------------------------------------------------
            > Warum darf nicht ein "Normalo" gegen einen "Promi"
            > um 100.000 Euro spielen?

            Warum dürfen nicht zwei "Normalos" gegeneinander spielen? Ich finde, wenn man das Geld für sich gewinnen kann, ist man noch motivierter, als wenn man den Gewinn hinterher an eine Organisation spendet. Der jeweilige Gewinner könnte dann auch die Möglichkeit bekommen, in einem späteren Duell noch einmal anzutreten.
          • am via tvforen.demelden

            U56 schrieb:
            -------------------------------------------------------
            > Warum dürfen nicht zwei "Normalos" gegeneinander spielen?

            Auch das wäre eine Möglichkeit.
            Ich bin bei meiner Antwort auf den Titel "Schlag den Star" eingegangen, den man dann natürlich ändern müsste.
          • am via tvforen.demelden

            U56 schrieb:
            -------------------------------------------------------

            > Warum dürfen nicht zwei "Normalos" gegeneinander
            > spielen? Ich finde, wenn man das Geld für sich
            > gewinnen kann, ist man noch motivierter, als wenn
            > man den Gewinn hinterher an eine Organisation
            > spendet.

            Bei "Schlag den Star" muss nicht gespendet werden. Der Gewinner darf das Preisgeld behalten. Motivation sollte also durchaus gegeben sein.
          • am via tvforen.demelden

            Ich fände es nicht schlecht, wenn man ähnlich wie bei "Gefragt - gejagt" einen Pool von drei oder vier Stars hätte, die im Wechsel gegen einen Normalo antreten. Denn da Raab ja wohl keiner ersetzen kann, könnte man so ein bisschen Abwechslung in die Sendung bringen.
            Promi gegen Promi finde ich zwar auch die schlechteste aller Varianten, bin aber eigentlich trotzdem dankbar, dass die Sendung wenigstens fortgesetzt wird.

        weitere Meldungen

        weitere Meldungen

        weitere Meldungen

        weitere Meldungen