„Merz gegen Merz“: Drehstart für zweite Staffel der ZDF-Comedyserie

    Christoph Maria Herbst und Annette Frier erneut als kriselndes Ehepaar

    Dennis Braun
    Dennis Braun – 16.10.2019, 15:32 Uhr

    Anne (Annette Frier) und Erik Merz (Christoph Maria Herbst) in „Merz gegen Merz“ – Bild: ZDF/Martin Valentin Menke
    Anne (Annette Frier) und Erik Merz (Christoph Maria Herbst) in „Merz gegen Merz“

    Zu Ostern zeigte das ZDF in diesem Jahr die neue Comedyserie „Merz gegen Merz“, die mit Annette Frier und Christoph Maria Herbst in den Hauptrollen äußerst prominentes Personal vorzuweisen hat. Die Quoten fielen nicht herausragend, aber dennoch ordentlich aus, zumal das Format bereits vorab online in der ZDFmediathek verfügbar war. Ungewöhnlich: Noch vor Ausstrahlung der ersten wurde seinerzeit direkt eine zweite Staffel in Auftrag gegeben, die ab sofort und noch bis Mitte Dezember in Nordrhein-Westfalen gedreht wird.

    Was tun, wenn die Liebe ihr Verfallsdatum überschritten hat – wegschmeißen, oder noch mal aufwärmen? Das war in der ersten Staffel die Grundfrage im Eheleben zwischen Anne (Annette Frier) und Erik Merz (Christoph Maria Herbst). Um ihre Beziehung zu retten, suchten sie Paartherapeutin Frau Dr. Heller (Lena Dörrie) auf – mit anfangs eher bescheidenem Erfolg. Zumal nicht nur privat, sondern auch beruflich einiges auf dem Spiel stand: Erik und Anne arbeiten gemeinsam in der Firma von Annes Vater Ludwig (Michael Wittenborn). Bei dem wird zu Beginn obendrein noch eine beginnende Demenz diagnostiziert, weshalb er seinem Schwiegersohn Erik gerne mehr Verantwortung zukommen lassen möchte. Und dann ist da auch noch ihr pubertierender Sohn Leon (Philip Noah Schwarz), der seine ganz eigenen Probleme hat.

    Zu Beginn der neuen Folgen scheint das Fundament der Ehe wieder gefestigt, doch im Obergeschoss der Firma rumpelt es gewaltig: Firmengründer Ludwig zieht sich aus der Firma zurück, in der Erik nun offiziell das Sagen hat und gleich eine mögliche Übernahme durch den größten Konkurrenten bewältigen muss. Anne fragt sich, ob der Weg in der Firma ihres Vaters für sie nicht letztlich eine Sackgasse ist. Spätestens als ihre Schwiegereltern vorübergehend im Haus Merz einziehen, wird ihre Ehe mit Erik auf eine harte Probe gestellt. Unterdessen hat Sohn Leon das Gefühl, dass sich mal wieder keiner für ihn interessiert – womit er dieses Mal vielleicht sogar Recht hat.

    Der gesamte Hauptcast der ersten Staffel ist auch diesmal wieder mit dabei, zu dem noch Carmen-Maja Antoni, Claudia Rieschel, Charlotte Bohning und Bernd Stegemann gehören. Als Creative Producer und Headwriter fungiert erneut Ralf Husmann („Stromberg“, „Der kleine Mann“), Regie führt Felix Stienz. Als Produktionsfirma zeichnet Network Movie Köln verantwortlich, die Produzenten sind Silke Pützer und Wolfgang Cimera, Producerin ist Hanna V. Kienbaum. Ein konkreter Sendetermin steht noch nicht fest.

    Im ausführlichen Interview mit fernsehserien.de lobte Christoph Maria Herbst besonders die Kreativität des Headautors Husmann: „Texte zu sprechen und ein Buch zu spielen, das ein Ralf Husmann geschrieben hat – das kann heißen, wie es will – ist immer geil. ( … ) Man weiß, jetzt kommt gleich der Bote und bringt die ersten drei Drehbücher – dann lässt man sich sofort ’ne heiße Wanne ein, macht sich ’ne Flasche Rotwein auf, nimmt diese Bücher mit in die Wanne und genießt und lacht.“ Seine Kollegin Annette Frier ergänzte: „Wir haben mit Ralf Husmann den wahrscheinlich besten Autoren Deutschlands an Bord für dieses Genre, ich finde ihn absolut fantastisch. Seine Bücher erlauben es uns, die ganze Klaviatur an Dramatik, Tragik und Komik rauf- und runterzuspielen.“

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