„Sonntagnachmittagsblues“: Neue Dramedy mit US-Besetzung lindert sonntägliche Melancholie

Deutschlandpremiere der bittersüßen französischen Coming-of-Age-Serie

Florian Gessner
Florian Gessner – 01.02.2026, 14:05 Uhr

„Sonntagnachmittagsblues“: Louise (Liv Henneguier, li.) wird von ihren neuen Mitbewohnern Charlie (Clara Bretheau, Mi.) und Nelson (Théo Christine, re.) in deren sonntägliches Ritual eingeführt. – Bild: Carole Bethuel
„Sonntagnachmittagsblues“: Louise (Liv Henneguier, li.) wird von ihren neuen Mitbewohnern Charlie (Clara Bretheau, Mi.) und Nelson (Théo Christine, re.) in deren sonntägliches Ritual eingeführt.

Wer kennt nicht dieses Gefühl einer inneren Unruhe an einem typischen Sonntagnachmittag, wenn die Zeit ohne echte Perspektive verstreicht, weil einfach nichts so ist, wie es eigentlich sein sollte? Abhilfe schaffen möchte die neue französische Dramedy „Sonntagnachmittagsblues“, in der gezeigt wird, wie Leidensgenossen mit einem solchen Lebensgefühl umgehen. Am Donnerstag, den 19. März um 22:25 Uhr startet die achtteilige Serie mit den ersten vier Folgen in deutscher Erstausstrahlung bei arte. Online sind alle Episoden bereits am 12. März als Stream auf arte.tv verfügbar.

Drei filmbegeisterte WG-Bewohner auf der Suche nach ihrem Weg stehen im Mittelpunkt der Handlung, allen voran die ambitionierte Louise (Liv Henneguier). Sie träumt davon, ihren ersten eigenen Film über eine ungewöhnliche Liebesgeschichte zu entwickeln und zieht dafür von Limoges nach Paris. Ein Stipendium und den Platz im Mentoring-Programm eines oscarprämierten Drehbuchautors hat sie sich bereits ergattert.

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Nach ihrer Ankunft gerät ihr Traum jedoch ins Wanken. Denn das Treffen mit ihrem Mentor verläuft nicht so wie erhofft. Noch dazu muss sie sich mit der Unterkunft in einem lauten Hostel-Schlafsaal arrangieren. Immerhin ist ein freies Zimmer in der WG der Kellnerin Charlie (Clara Bretheau) und deren Kumpel Nelson (Théo Christine) schnell gefunden. Die beiden weihen Louise in ein wöchentliches Ritual ein, um der Melancholie der Sonntagnachmittage erfolgreich entgegenzuwirken.

Louise (Liv Henneguier) und ihr Mentor Ted Mackey (Tim Robbins) Carole Bethuel

Die Rolle des oscarprämierten Mentors übernahm Tim Robbins, der für seine Darstellung des Dave Boyle in „Mystic River“ tatsächlich mit einem Oscar ausgezeichnet wurde. In weiteren Rollen neben den bereits erwähnten standen unter anderem Jeanne Balibar, Chloé Lecerf, Louise Follain, Charles Gabriel und Bénédicte Dessombz vor der Kamera.

Nach Informationen von Le Figaro TV Magazine entstand die Coming-of-Age-Geschichte infolge eines Treffens zwischen der spanischen Filmemacherin und Regisseurin Isabel Coixet mit den Produzenten Vanessa Fourgeaud und Eric Rochant („Büro der Legenden“). Während Rochant auf Coixets vorherigen Serienerfolg „Foodie Love“ (der ab dem 20. März wieder bei arte.tv startet) aufbauen wollte, brachte Fourgeaud ihre persönliche Erinnerung an wehmütige, melancholische Sonntagnachmittage während ihrer Jugendzeit in das Konzept ein. Realisiert wurde die Verfilmung für arte in Zusammenarbeit mit Maui Entertainment.

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