„Mayans MC“: „Sons of Anarchy“-Spin-Off mit zwei Neuzugängen

    Carla Baretta und „Narcos“-Veteran Maurice Compte verstärken das Ensemble

    Ralf Döbele – 26.04.2017, 15:00 Uhr

    Carla Baratta (l.) und Maurice Compte (r.)

    Der Cast von „Mayans MC“ wächst weiter. Von der Pilotepisode zum Spin-Off von „Sons of Anarchy“ ist die Verpflichtung zweiter neuer Darsteller bekannt geworden: Die venezuelanische Schauspielerin Carla Baretta und „Narcos“-Veteran Maurice Compte verstärken laut Hollywood Reporter das Ensemble.

    „Mayans MC“ spielt nach der Handlung der Originalserie. Im Zentrum steht Ezekiel „EZ“ Reyes (JD J.D. Pardo), der begabten Sohn einer stolzen Latino-Familie, dessen amerikanischer Traum durch Kartell-Gewalt jäh ausgelöscht wurde. Nun treibt ihn ein Verlangen nach Rache in ein Leben als Prospect („Anwärter“) bei der Motorrad-Gang Mayans an der Grenze zwischen Kalifornien und Mexiko.

    Carla Baratta wird Carnalita verkörpern. Als Kind musste sie mit ansehen, wie ihre Familie durch das Galindo-Kartell ermordet wurde. Inzwischen setzt sie sich für die Straßenkinder ein, die durch das Kartell zu Waisen wurden. Baratta hatte zuvor eine feste Rolle in der Webserie „Bleep“ und verkörperte die junge Mutter Theresa in der Fernsehserie „Prueba de Vida“.

    Maurice Compte schlüpft in die Rolle eines angesehenen DEA-Agenten, der Miguel Castillo, den Boss des Galindo-Kartells, zur Strecke bringen soll. Für den Regierungsbeamten ist dies allerdings mehr als ein Job, es ist eine Besessenheit, angetrieben durch persönliche Narben. Comptes Rolle ist auf wiederkehrender Basis angelegt. Bekannt ist der Schauspieler als Horacio Carrillo aus „Narcos“ und als Brasa aus „From Dusk Till Dawn“. In „Breaking Bad“ war er außerdem als Gaff zu sehen.

    Das Konzept von „Mayans MC“ stammt von Kurt Sutter und Elgin James. Sutter führt beim Piloten auch Regie und fungiert als Executive Producer. Weitere Hauptrollen haben Edward James Olmos, Jacqueline Obradors, John Ortiz, Antonio Jaramillo, Richard Cabral, Clayton Cardenas, Sarah Bolger, Emilio Rivera und Raymond Cruz.

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