Sogenannte Townhall-Talks sind im deutschen Fernsehen bislang insbesondere vor Bundestagswahlen präsent: Hierbei handelt es sich um Formate, in denen sich die Politiker den Fragen der Bürger stellen, die sich mit ihren Anliegen direkt an die Spitzenkandidaten der Parteien wenden können. „Wahlarena“ ist der Titel eines solchen Formats, das in der ARD seit 2002 produziert wird. In der Vorweihnachtszeit wurde erstmals auf dieses Konzept zurückgegriffen, ohne dass dies mit einer bevorstehenden Wahl in Zusammenhang stand. Bundeskanzler Friedrich Merz wagte sich im Dezember in die „Arena“ – und demnächst tut es ihm Markus Söder gleich: Am Montag, den 27. April laden „Tagesthemen“-Sprecherin Jessy Wellmer und „hart aber fair“-Moderator Louis Klamroth den bayerischen Ministerpräsidenten zur Live-Debatte ab 21 Uhr im Ersten ein.
Der CSU-Chef trifft in Nürnberg auf Zuschauerinnen und Zuschauer, die nicht nur zuhören, sondern mitreden wollen. An aktuellen Themen und Streitfragen mangelt es nicht. Es soll um Dinge und Entscheidungen gehen, die alle betreffen: steigende Preise, Migration, Klimaschutz, Krieg und Frieden und soziale Gerechtigkeit.
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Das „Arena“-Format folgt dem erklärten Ziel der ARD, den Dialog zwischen der Politik und den Bürgern zu stärken und gesellschaftliche Debatten intensiver abzubilden. Insgesamt vier Ausgaben, die stets von Louis Klamroth und Jessy Wellmer moderiert werden, sind in diesem Jahr geplant. Die nächste Ausgabe wird voraussichtlich am 8. Juni stattfinden, zwei weitere Folgen sind für Herbst geplant. Welche Politiker sich dann den Fragen der Bürger stellen werden, ist noch nicht bekannt.
Abgesehen von der „Arena“ hat die ARD für 2026 noch weitere bundesweite Sonderprojekte geplant, die den „Dialog auf Augenhöhe“ ermöglichen sollen. Im zweiten Halbjahr soll Louis Klamroth ein regelmäßiges politisches Diskursformat für jüngere Altersgruppen in der ARD Mediathek präsentieren. Das Ziel besteht darin, gesellschaftliche und politische Themen für Das Erste und die ARD Mediathek zugänglich zu machen und „in politisch bewegten Zeiten Debattenräume zu schaffen“. Nicht zuletzt zählt auch das von Ingo Zamperoni moderierte Format „Die 100“ dazu, in dem jeweils 100 Menschen aus allen Schichten zu gesellschaftspolitischen Themen Stellung beziehen.
vorab ausgewählete fragen und "zuschauer" die nur fragen stellen die dem politiker genehm sind. keine kritischen fragen (und bin mri sicher es geht auch bei einen der fragen ums essen(bester döner, bratwurst etc) diese vorabgesprochenen sendungen kann man sich seit jahren nicht mehr antun weil jeder weiss das es nur "show" ist!!!!