„MaPa“: Joyn produziert neue „Sadcom“ mit dem rbb

    Tragikomische Geschichten eines alleinerziehenden Vaters

    Glenn Riedmeier
    Glenn Riedmeier – 05.11.2019, 11:58 Uhr

    Max Mauff ist „MaPa“ – Bild: Joyn/Tobias Koppe
    Max Mauff ist „MaPa“

    Vor rund zwei Monaten wurde bekannt, dass Joyn seine nächste eigenproduzierte Serie „MaPa“ in Auftrag gegeben hat. Nun gab der Streamingdienst weitere Details bekannt. Die sechsteilige Serie wird in Zusammenarbeit mit dem rbb produziert und handelt von den tragikomischen Geschichten eines alleinerziehenden Vaters. Im Zuge dessen wurde ein neues Genre aus der Taufe gehoben: die „Sadcom“.

    Metin Müller (Max Mauff) verliert von einem Tag auf den anderen seine Partnerin und die Mutter seiner einjährigen Tochter. Fortan schlägt er sich mehr schlecht als recht durch den Alltag als Alleinerziehender. Als wäre das noch nicht genug, versucht auch noch seine Mutter hartnäckig, sich zurück in das Leben ihres Sohnes zu drängen.

    „MaPa“ erzählt von den endlosen, schlaflosen Nächten, dem Balanceakt zwischen Kind und Arbeit, den neuen zwischenmenschlichen Beziehungen zu Freunden und Familie, den Klischees, mit denen man im Alltag konfrontiert wird, aber auch der unendlichen Liebe zum eigenen Kind. Der Ton der Serie soll „immer ehrlich“ sein – so wie das Leben. Mal lustig, mal traurig, mal dramatisch, mal völlig überdreht. Joyn beschreibt seine „Sadcom“ als eine liebevolle Hommage an alle alleinerziehenden Mütter und Väter, die jeden Tag ihr Bestes geben. In der Sammlung an berührend-absurden Episoden werden die großen Fragen des Lebens gestellt: Was ist eigentlich dieser moderne Mann? Kann Papa auch Mama sein? Und wie zur Hölle schaffen Eltern das eigentlich alles?

    „Für unsere Joyn Originals suchen wir nach lokalen Geschichten, mit denen sich unsere Zuschauer identifizieren können. Alleinerziehende Elternteile sind ein wichtiger Teil unserer Gesellschaft. Sie wollen wir mit einer authentischen und emotionalen Geschichte in den Mittelpunkt rücken. Genau deshalb fühlt sich ‚MaPa‘ so echt an und trifft mitten ins Herz“, so Katja Hofem, Co-Geschäftsführerin Joyn.

    Regie führt Jano Ben Chaabane („Druck“), Head-Autor und Creator der Serie ist Alexander Lindh. Weitere Drehbücher schrieben Jano Ben Chaabane, Luisa Hardenberg, Daniel Hendler, Donna Sharpe und Laura Bull, die auch als Produzentin fungiert. Als Produktionsfirma steht Readymade Films hinter der Serie, für die es sich um das zweite fiktionale Projekt nach „Culpa – Niemand ist ohne Schuld“ (für NBC Universal/13th Street) handelt. Das Medienboard Berlin-Brandenburg fördert die Produktion mit 300.000 Euro. „MaPa“ wird voraussichtlich in der ersten Jahreshälfte ins Angebot von Joyn kommen,

    Kommentare zu dieser Newsmeldung

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      der RBB. der RBB! der rote buschfunk. die stasi hat irgendiwie überlebt...^^

      wenn man den alten *peepp*-sender sieht, fällt einem auch nichts mehr ein.
      vor allem, wenn man diese alten stasi-*peep* dort sieht...^^

      das ist so ein sender, da denkt man, hier fühlt sich die SED noch so richtig wohl.
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        TV Wunschliste schrieb:
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        > Im Zuge dessen wurde ein
        > neues Genre aus der Taufe gehoben: die "Sadcom".

        Immer dieser Merchandising-Begriffserfindungs-Quark, mit dem man für dumm verkauft wird. Die Tragikomödie ist kein neues Genre. Als gutes Beispiel für eine Serie dieses Typs lief bis letzte Woche mittwochs auf Pro7maxx "Baskets."

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