„Limbo“ mit „Die Brücke“-Star Sofia Helin und „Powerplay 2“ finden Starttermine

Nordische Serienhits feiern im Sommer in der ARD Mediathek Vorab-Premiere

Vera Tidona
Vera Tidona – 07.06.2024, 16:18 Uhr

Schwedische Dramaserie „Limbo“ mit „Die Brücke“-Star Sofia Helin (r.) – Bild: viaplay
Schwedische Dramaserie „Limbo“ mit „Die Brücke“-Star Sofia Helin (r.)

Die ARD kündigt für all diejenigen, die ein Alternativ-Programm zur anstehenden Fußball-EM suchen, eine Fülle an neuen Serien und Staffeln aus dem hohen Norden an. Ab dem 21. Juni wird der Skandi-Sommer in der ARD Mediathek ausgerufen. Dazu gehören die Dramaserie „Limbo“ mit „Die Brücke“-Star Sofia Helin (ab 2. August), die Komödie „Barcelona for Beginners“ (ab 21. Juni), der zweite Teil der Politcomedy „Powerplay – Smart Girls Go for President“ (ab 16. August) sowie die schwedische Dramedy „Sick“ (ab 9. Juli), die auch teils in deutscher Erstausstrahlung gezeigt werden. Hinzu kommt die bereits angekündigte Premiere der dritten Staffel der Erfolgsserie „Kommissar Bäckström“ am 28. Juni in der ARD Mediathek und ab dem 21. Juli sonntags um 21:45 Uhr im Ersten (fernsehserien.de berichtete).

Barcelona for Beginners – Familie und andere Katastrophen

Den Anfang macht die achtteilige Komödie „Barcelona for Beginners“, die ab dem 21. Juni in der ARD Mediathek zur Verfügung steht. Die lineare Ausstrahlung erfolgt am Freitag, den 21. Juni und Samstag, den 22. Juni ab jeweils 22:30 Uhr in One.

Die Handlung folgt Mariana (Aina Clotet) und Samuel (Marcel Borràs), die in die grünen Hügel von Barcelona ziehen, um ein perfektes Umfeld in der idyllischen Gemeinschaft mit anderen Familien zu schaffen. Während Mariana beruflich nochmals durchstarten will, kümmert sich IT-Fachmann Sam um die Kinder. Besonders die sechsjährige Lia macht ihm dabei Probleme, weil sie neuerdings beißt. Gemeinsam mit den Nachbarn gründen Mariana und Sam eine Elterntherapiegruppe. Einzig die schwedische Nachbarin, bei der alles noch ein bisschen perfekter zu sein scheint, nimmt nicht daran teil. In der scheinbar heilen Welt bricht das Chaos aus, als sich ausgerechnet der Sohn der Schwedin aus dem Fenster stürzt. Bei Mariana brechen daraufhin lange verdrängte Ängste aus.

Die Serie mit dem Originaltitel „This is not Sweden“ ist eine spanisch-deutsch-schwedisch-finnische Koproduktion und wurde bereits mit dem renommierten Prix Europa als beste Serie ausgezeichnet. Schauspielerin Aina Clotet erhielt zudem beim Festival „Cannes Series“ 2024 den Preis als beste Hauptdarstellerin.

Sick

Die achtteilige schwedische Dramaserie „Sick“ (ab dem 9. Juli in der ARD Mediathek und am 15. Juli ab 23:55 Uhr im MDR Fernsehen) basiert auf den persönlichen Erfahrungen der Autorin Lisa Ambjörn, die mit der gefeierten Netflix-Serie „Young Royals“ internationale Bekanntheit erlangte.

Die junge Alice (Carla Sehn) hat den Krebs überlebt, doch das Schicksal ist ein mieser Verräter: Sie verliert ihren Job, wird von ihrem Freund verlassen und ist gezwungen, zurück zu ihrer Familie nach Schweden zu ziehen und ihr Leben ganz neu zu beginnen.

Die Miniserie mit dem Originaltitel „Sjukt“ feierte im Jahr 2021 beim schwedischen TV-Sender SVT Premiere und zeigt Peter Eriksson, Maria Nohra, Dejmis Rustom Bustos und Anna Blomberg in weiteren Hauptrollen. Die Regie führte Johan Rosell.

Limbo – Gestern waren wir noch Freunde

Im schwedischen Sechsteiler „Limbo“ – ab 2. August in der ARD Mediathek und ab 3. August ab 00:10 Uhr im Ersten – sind Ebba (Rakel Wärmländer), Gloria (Louise Peterhoff) und My (Sofia Helin) drei Freundinnen, die in einem schicken Viertel Stockholms ein scheinbar perfektes Leben führen. Doch eines Nachts werden ihre ebenfalls befreundeten Teenager-Söhne in einen schweren Verkehrsunfall verwickelt. Die Frage, wer den Unfall verschuldet hat, stellt die Freundschaft der Mütter auf eine harte Probe.

Das Drama hat Hauptdarstellerin Rakel Wärmländer gemeinsam mit der Mitautorin Emma Broström entwickelt, inspiriert nach einem realen Vorfall. Die Premiere fand im Frühjahr 2023 beim schwedischen Streaminganbieter Viaplay statt.

Powerplay – Smart Girls Go for President

Die zweite Hälfte der norwegischen Politserie „Powerplay“ mit sechs frischen Folgen ist ab dem 16. August in der ARD Mediathek verfügbar und wird wenige Tage später am 21. und 28. August sowie am 4. September jeweils im Doppelpack im NDR Fernsehen gezeigt.

Die Handlung nimmt sich den politischen Geschehnissen des Landes Norwegen während der 1970er- und 1980er-Jahre zum Vorbild. Die neuen Folgen setzen im Jahr 1981 ein: Während die Regierung um sie herum implodiert, wird die idealistische Politikerin Gro Harlem Brundtland (Kathrine Thorborg Johansen) ins Zentrum der Macht befördert: In der laufenden Legislaturperiode wird sie zur ersten Ministerpräsidentin Norwegens. Doch 1981 erweist sich als Schicksalsjahr – nicht nur für Gro: Die norwegischen Ureinwohner – die Samis – kämpfen mit einem Hungerstreik gegen die Verdrängung ihrer Lebensräume. Gros Familie wird attackiert und ein Nilpferd macht die Straßen von Oslo unsicher … Es gibt viel zu tun für die unerfahrene Landesmutter. Gro verfügt über wenig politischen Instinkt und keine männlichen Seilschaften. Wird es ihr gelingen, die Partei aus der Krise zu führen und das Land auf sich zu vereinen?

Die vielfach preisgekrönte Serie (Originaltitel: „Makta“) wurde von Kristin Grue, Johan Fasting und Silje Storstein für den norwegischen Sender NRK1 entwickelt. Die Premiere der ersten sechs Folgen fand im Oktober 2023 statt, gefolgt von den restlichen sechs Folgen im Januar dieses Jahres.

Kommentare zu dieser Newsmeldung

  • am

    Ich freue mich tatsächlich auf "Kommissar Bäckström". Das zeigt leider, wie alt ich geworden bin, dass ich diesen Charakter und den Sidekick Edwin liebe.

    🤣

    weitere Meldungen