„La Femme Nikita“- und „24“-Darstellerin Alberta Watson verstorben

    Kanadierin porträtierte unter anderem CTU-Director Erin Driscoll

    Bernd Krannich – 23.03.2015, 10:36 Uhr

    Alberta Watson im Film „Operation Marijuana“ (2008)

    Im Alter von 60 Jahren ist Schauspielerin Alberta Watson am Samstag verstorben. Das bestätigte ihr Management gegenüber ET Canada. Demnach sei sie in ihrer Geburtsstadt Toronto im Krankenhaus und im Beisein ihres Ehemannes gestorben.

    Watsons Karriere startete mit Filmrollen in den späten 1970ern. Ihre erste Serienhauptrolle hatte sie in der ABC-Krankenhausserie „Buck James“, die es ab 1987 auf eine Staffel mit 19 Folgen brachte. Bis 1997 stand Watson danach in vereinzelten Gatstauftritten und kleineren Filmen vor der Kamera.

    Dann brachte „La Femme Nikita“ ihr ihre umfangreichste Rolle: in allen fünf Staffeln der Serie trat Watson als Madeline auf, die durchtriebene Chef-Psychologin von Section One.

    Das nächste Karriere-Hoch von Watson kam mit mehreren Rollen um 2004. Sie stand in der kanadischen Kult-Dramedy „The Newsroom“ vor der Kamera, gehörte für eine Staffel zum Cast von „Show Me Yours“ und spielte die als Landesverräterin inhaftierte Mutter der Titelfigur von „Angela Henson – Das Auge des FBI“. Am bekanntesten dürfte Watson jedoch für die Rolle der wenig geliebten, zeitweiligen CTU-Chefin Erin Driscoll in der vierten Staffel von „24“ gewesen sein, die Jack Bauer wegen seiner Heroin-Sucht feuert und neben einer Kernkraftwerk-Krise auch noch mit ihrer mental instabilen Tochter zu kämpfen hatte.

    Spätere Rollen umfassen einen Handlungsbogen als Ministerin Suzanne Fleischer in den ersten beiden Staffeln des kanadischen Action-Dramas „The Border“ sowie eine Rückkehr ins „Nikita“-Universum als verschwörerische Senatorin Madeline Pierce, Mitglied von Oversight und Mutter von Sean Pierce (Dillon Casey). Es sollte Watsons letzte größere Rolle sein.

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