„Kommissar Pascha“: Neue ARD-Krimireihe mit Lokalkolorit startet im März

    Tim Seyfi als türkisch-bayerischer Ermittler

    Glenn Riedmeier
    Glenn Riedmeier – 11.01.2017, 16:00 Uhr

    „Kommissar Pascha“: Jale Cengiz (lmila Bagriacik), Zeki Demirbilek (Tim Seyfi) und Isabel Vierkant (Theresa Hanich) – Bild: BR/Luis Z. Kuhn
    „Kommissar Pascha“: Jale Cengiz (lmila Bagriacik), Zeki Demirbilek (Tim Seyfi) und Isabel Vierkant (Theresa Hanich)

    Die ARD Degeto hat in Koproduktion mit dem Bayerischen Rundfunk eine neue Krimireihe mit viel Lokalkolorit gedreht. Bei „Kommissar Pascha“ handelt es sich um eine Verfilmung der gleichnamigen Romanreihe aus der Feder von Su Turhan. Unter der Regie von Drehbuchautor Sascha Bigler wurden die ersten beiden Fälle in Spielfilmlänge gedreht. Der erste Teil läuft am Donnerstag, 16. März, um 20:15 Uhr im Ersten.

    Im Mittelpunkt steht Tim Seyfi als türkisch-bayerischer Ermittler Zeki Demirbilek, der das Sonderdezernat „Migra“ leitet. Zu Beginn besteht dieses neben dem Kommissar selbst lediglich noch aus der Kriminalbeamtin Isabel Vierkant (Theresa Hanich), die stets bemüht ist, ihren Chef zu unterstützen und ihm durch turkologische Erkundungen zu imponieren. Gemeinsam kümmern sie sich um Fälle, in die ausländische Opfer verwickelt sind – oder wie Kripo-Kommissar Pius Leipold (Michael A. Grimm) zu sagen pflegt: „Ihr seid’s die Spezialisten für alles Tote, was nicht hiesig ist.“ Die junge Ermittlerin Jale Cengiz (Almila Bagriacik) aus Berlin wechselt zum Münchner „Migra“. Die neue Kollegin prescht allerdings gerne im Alleingang los, was Zeki alias „Kommissar Pascha“ überhaupt nicht gefällt.

    In der Premierenfolge wird ein junger Türke tot aus der Isar gezogen. Die Ermittlungen zu ihrem ersten Fall führen Kommissar Pascha und sein „Migra“ direkt hinein ins deutsche Firmenimperium des Dönerkönigs Sülyeman Güzeloglu (Vedat Erincin), der kurz davor ist, seine Tochter Gül (Pinar Erincin) zu verheiraten. Der ist allerdings das Wohl ihrer Familie und die Erfüllung ihrer eigenen Lust gleich viel wert.

    Schwiegervater und zukünftiger Schwiegersohn finden sich in München zum Kiz Isteme ein, einem Ritual, das die Tauglichkeit des künftigen Ehemanns beweisen soll. Mitten in diese Feierlichkeiten platzen Zeki und sein Team. Zu Zekis Misfallen wird auch noch Pius Mitglied des „Migra“, nachdem der bei seinem Besuch im „Sultans Harem“ unfreiwillig Zaungast eines Mordes wurde, der mit der Isarleiche in Verbindung zu stehen scheint.

    „Kommissar Pascha“ ist eine Andreas Bareiss Produktion der TV60 Filmproduktion im Auftrag der ARD Degeto und dem Bayerischen Rundfunk. Der zweite Fall trägt den Titel „Bierleichen“ und wurde bereits abgedreht. Ein Sendetermin liegt allerdings noch nicht vor.

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