„K11“: Neue „neue Fälle“ ab Ende August

    Sat.1-Pseudo-Crime-Doku kehrt zurück

    Glenn Riedmeier – 04.08.2020, 14:06 Uhr

    „K11 – Die neuen Fälle“

    Im Mai hat Sat.1 nach einer langen Durststrecke „K 11“ mit „neuen Fällen“ zurückgebracht. Die vorerst 14 neuen Folgen holten auf dem schwierigen Sendeplatz um 18 Uhr zwar keine herausragenden Quoten, liefen aber mit durchschnittlich 7,2 Prozent Marktanteil bei den 14- bis 49-Jährigen immerhin besser als so manch anderes Format, das der Sender dort zuvor erfolglos ausprobiert hatte. Nachschub lässt sich nicht mehr lange auf sich warten. Früher als ursprünglich geplant gibt es weitere Folgen der Neuauflage zu sehen. Schon ab dem 24. August werden neue Episoden von „K11 – Die neuen Fälle“ am Vorabend um 18 Uhr gezeigt, wie der Sender gegenüber fernsehserien.de bestätigte. Ursprünglich war die Rückkehr für Herbst angekündigt.

    Neben den altbekannten Darstellern Alexandra Rietz und Michael Naseband spielen in der Neuauflage zwei neue Kollegen mit: Daniela Stamm und Philipp Stehler. Letztgenannter nahm bereits bei „Die Bachelorette“ und „Bachelor in Paradise“ teil und spielte auch bei „Gute Zeiten, schlechte Zeiten“ sowie im RTL-Soap-Flop „Berlin Models“ mit.

    Wie früher handelt es sich bei der von Constantin Entertainment verantworteten Produktion ausschließlich um gescriptete Fälle, wenngleich alle Protagonisten bereits selbst im realen Polizeidienst tätig waren.

    Nachdem Sat.1 in den vergangenen Jahren vergeblich versucht hat, mit unterschiedlichen Programmfarben – von Vorabendmagazin über Soap und Erfindershow – zu punkten, ist der Bällchensender inzwischen wieder zu dem Genre zurückgekehrt, von dem man sich eigentlich schrittweise verabschieden wollte: Scripted Reality. Neben der „K 11“-Neuauflage liefen bereits im Frühjahr die Pseudo-Crime-Dokus „Richter & Sindera – Ein Team für harte Fälle“ und „Grünberg und Kuhnt – Kommissare ermitteln“. Damit nicht genug: Vor Kurzem wurde auch „Die Ruhrpottwache“ in Form von Spezialfolgen um 17:30 Uhr zurückgeholt. Aus Quotensicht kann man den Schritt verstehen: Die Formate laufen um einiges besser als die diversen gescheiterten Versuche mit anderen Genres. Es scheint so, als habe sich Sat.1 ein Publikum herangezüchtet, das tagsüber nichts anderes mehr von diesem Sender erwartet.

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