Johnny Depp steigt aus der „Phantastische Tierwesen“-Filmreihe aus

    Dritter Teil der Harry-Potter-Filmprequels kommt erst 2022 in die Kinos

    Vera Tidona – 07.11.2020, 13:10 Uhr

    Johnny Depp als Grindelwald in „Phantastische Tierwesen“

    Das Filmstudio Warner Bros. Pictures muss sich für seine erfolgreiche „Phantastische Tierwesen“-Filmreihe der „Harry Potter“-Autorin J.K. Rowling nach einem neuen Hauptdarsteller umschauen, nachdem sich Johnny Depp als Gellert-Grindelwald-Darsteller aus der Produktion zurückgezogen hat. Inzwischen wurde der Kinostart um ein volles Jahr nach hinten verschoben. Ein neuer Termin ist erst für Ende 2022 anvisiert.

    Hintergrund ist der anhaltende Rosenkrieg zwischen dem Schauspieler und seiner Ex-Ehefrau Amber Heard, die sich eine regelrechte Schlammschlacht in den Medien und vor Gericht liefern. Nachdem Johnny Depp jüngst eine Niederlage vor Gericht gegen eine britische Boulevardzeitung hinnehmen musste, gab er nun seinen Ausstieg aus der Filmproduktion bekannt und kommt damit einer Bitte des Filmstudios nach: Ich wurde von Warner Bros. gefragt, von meiner Rolle als Grindelwald in „Fantastic Beasts“ zurückzutreten und ich habe aus Respekt der Bitte zugestimmt.

    Die Besetzung von Johnny Depp als Schwarzmagier Gellert Grindelwald und Gegenspieler von Zauberer Albus Dumbledore (gespielt von Jude Law) und dem Magizoologen Newt Scamander (Eddie Redmayne) wurde bereits im zweiten Film der auf fünf Teile ausgelegten Reihe von zahlreichen Fans kritisiert. Wer nun sein Nachfolger wird, ist noch nicht bekannt.

    In den Hauptrollen werden neben Eddie Redmayne und Jude Law auch Dan Fogler als Jacob, Katherine Waterston und Alison Sudol als die magischen Schwestern Tina und Queenie Goldstein sowie Ezra Miller als Credence zurückerwartet.

    Die Regie führt erneut David Yates, der zuvor schon einige „Harry Potter“-Filme in Szene setzte und von Anfang an auch für die „Phantastische Tierwesen“-Reihe hinter der Kamera stand. Das Drehbuch schreibt erneut J.K. Rowling, die erstmals von dem langjährigen „Harry Potter“-Drehbuchautor Steve Kloves unterstützt wird.

    Kommentare zu dieser Newsmeldung

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      Vielleicht wenn die Schauspieler es kapieren. Wer zwingt sie, ihr Privatleben öffentlich auszubreiten? Auf Medienanfragen gibt es schließlich seit jeher das bekannte "Kein Kommentar!" Es gibt Schauspieler, bei denen das offenbar gut funktioniert. Wer sich nicht daran hält, soll hinterher nicht über fehlendes Privatleben rumheulen.
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      • (geb. 1976) am melden

        Wann kapiert Hollywood endlich, das ein Schauspieler auch ein Privatleben hat.
        Und wichtiger noch, was Privat passiert, gesagt oder getan wird keinen Zusammenhang mit seinem beruflichen Engagement hat.
        Egal ob Depp nun die richtige Besetzung ist oder nicht, ein Darstellerwechsel wegen solchen Gründen ist der Anfang vom Ende.
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          Image ist alles. Die Hauptdarsteller sind nun mal das Aushängeschild eines Films, die Werbeträger. Wenn deren Image Schaden nimmt, wirkt sich das auch auf den Film aus. Wer nette, familientaugliche Unterhaltung bieten will, möchte eben nicht mit häuslicher Gewalt in Verbindung gebracht werden. Und privat ist bei diesem Streit schon lange nichts mehr. Die Schlammschlacht wird öffentlich ausgetragen.
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          • (geb. 1966) am melden

            Ich kann nicht nachvollziehen, was ein privater Streit damit zu tun hat! Ausserdem will Jonny Depp in Revision gegen das Urteil gehen.
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            • (geb. 1994) am melden

              Finde ich nicht fair,man hätte auf das Urteil warten müssen. Bei
              Amber Heard und Ezra Miller hat auch abgewartet!
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              • (geb. 1995) am melden

                Einfach nur zutiefst traurig. Sehr schade.
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