„The Masked Singer“-Gewinner Sasha: „In der Form habe ich noch nie gearbeitet“

    Interviews mit Sasha, Cassandra Steen, Ross Antony und Thomas Anders

    Glenn Riedmeier
    Glenn Riedmeier – 24.03.2021, 14:55 Uhr

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    Der Dinosaurier alias Sasha ist der Gewinner der vierten Staffel – Bild: ProSieben/Willi Weber
    Der Dinosaurier alias Sasha ist der Gewinner der vierten Staffel

    Die vierte Staffel der ProSieben-Erfolgsshow „The Masked Singer“ ist vorbei. 3,75 Millionen Zuschauer waren gestern Abend dabei, als nacheinander die Schildkröte (Thomas Anders), der Flamingo (Ross Antony), die Leopardin (Cassandra Steen) und der Dinosaurier (Sasha) demaskiert wurden (fernsehserien.de berichtete). Im Anschluss an die Show standen die Finalisten Rede und Antwort und erläuterten, wie sie die einzigartige Show erlebt haben.

    Staffel-Gewinner Sasha, der Dinosaurier: „Es ist eine Höllenanstrengung“

    ProSieben / Willi Weber

    Sasha, herzlichen Glückwunsch zum Sieg! Wie geht es Ihnen kurz nach der Enthüllung?

    Sasha: Ich bin sehr glücklich, aber auch sehr erschöpft. Und erleichtert, denn jetzt ist zumindest schon mal der Kopf ab (lacht). Der wiegt schon ein paar Kilo. Ich freue mich, dass ich gewonnen habe. Die Show ist ja in erster Linie kein Gesangswettbewerb, sondern ein Performance-Wettbewerb und ein großes Rätsel. Meine Devise war, entweder fliege ich in der ersten Show raus oder ich komme ins Finale. In der ersten Show bin ich weitergekommen und dann dachte ich, jetzt muss ich mich durchbeißen.

    Hätten Sie mit dem Sieg gerechnet?

    Sasha: Nein, ich habe jedes Mal gezittert. Man weiß ja nie, wie die Zuschauer abstimmen. Und selbst ist man ja immer am kritischsten. Da waren so viele starke Sänger im Feld. Und auch Nicht-Sänger, die ich als Figur toll fand, wie Thore als Monstronaut. Der hat wirklich super performt.

    Was ist für Sie das Besondere an „The Masked Singer“?

    Sasha: Alles. So eine Fernsehshow habe ich noch nie gemacht. Ich war zwar schon Gast im Rateteam, aber ich habe noch nie unter einer dieser Masken gesteckt. Es war eine lange Vorbereitungsphase. Für jede Show wird tagelang geprobt und in der Form habe ich noch nie gearbeitet. Nicht, dass ich mich sonst nicht vorbereite, aber das passiert dann komprimierter.

    Was hat Ihnen an der Show am meisten Spaß gemacht?

    Sasha: In meine Maske, den Dinosaurier, hineinzuwachsen und auch die Songauswahl. Ich habe sehr viel aktiv daran mitgewirkt, die Medleys zu entwickeln. Das habe ich schon immer gerne gemacht: Musik von anderen zu nehmen und die dann zu meiner zu machen.

    Was hat Ihnen an Ihrer Maske besonders gut gefallen?

    Sasha: Besonders gut gefällt mir die Zahnspange. Auf der einen Seite hat es den Dinosaurier etwas martialisch, aber auf der anderen Seite auch supersüß gemacht.

    Der Dinosaurier ProSieben / Willi Weber

    Sie sind Sänger, wie groß war die Herausforderung, unter der Maske zu singen?

    Sasha: Auf jeden Fall groß, das darf man nicht unterschätzen. Es ist eine Höllenanstrengung. Das Kostüm zieht einen nach unten, die Schraube nach hinten – ich war sehr damit beschäftigt, meinen Körper zu justieren, um genügend Luft in die Lungen zu bekommen. Der Kopf ist relativ dicht, richtig gut sehen konnte ich damit nicht. Aber das Maskenteam macht eine wahnsinnig tolle Arbeit. Wenn etwas nicht ganz gepasst hat, dann haben sie es nachjustiert. Dafür bin ich sehr dankbar.

    Wie schwer ist es Ihnen gefallen, IhreTeilnahme vor allen Leuten geheim zu halten?

    Sasha: Das Schlimmste war, meine Teilnahme vor der Familie geheim zu halten. Ich möchte natürlich nie jemanden belügen. Und natürlich vor Mr. Garvey, der ein extrem guter Freund von mir ist.

    Haben Sie selbst mitgeraten und lagen Sie bei der ein oder anderen Maske richtig?

    Sasha: Vor allem bei den Sängern hatte ich bei allen zumindest eine Ahnung. Bei den nicht-professionellen Sängern ist es mir allerdings schwerer gefallen. Da hatte ich als Gast im Rateteam schon Schwierigkeiten, weil man sie ja nie singen hört. Bei ihnen brauchte ich ein paar Folgen.

    Was werden Sie als erstes machen, wenn Sie nach Hause kommen?

    Sasha: Mit meiner Familie frühstücken.

    Cassandra Steen, die Leopardin: „Einige Kollegen habe ich sofort erkannt“

    ProSieben / Willi Weber

    Cassandra Steen, Glückwunsch zu Platz zwei! Oder war es schwer, so kurz vor dem Sieg die Maske abzunehmen?

    Cassandra Steen: Ich bin mehr als zufrieden, ich bin einfach nur dankbar. Als klar war: Entweder Dinosaurier oder Leopard dachte ich: OK, alles ist gut!

    Wie geht es Ihnen jetzt?

    Cassandra Steen: Ich verspüre tatsächlich ein Gefühl der Freiheit (lacht). Obwohl ich diesen Kopf wirklich liebe, aber die Schuhe muss ich langsam ausziehen! Und diese Geheimnistuerei, das alles muss man gut ausmanövrieren. Ein paar Leute haben sich peu à peu doch gemeldet, und inzwischen explodiert mein Telefon fast. Aber es war eine tolle Erfahrung!

    Was hat Ihnen an der Show am meisten Spaß gemacht?

    Cassandra Steen: Das war so viel (lacht). Allen voran: Das ganze Team hat sich so engagiert, dass wir selbst an der Show auch Spaß haben können. Mit den Tänzern auf der Bühne zu stehen, das hat mir persönlich einen Schub gegeben! Es ist einfach schön, mit so talentierten Menschen auf der Bühne zu stehen, die geben einem so viel mit. Gerade dem Leoparden, der sich ja nun ein bisschen weniger bewegt hat (lacht). Die haben Energie und Spaß auf die Bühne gebracht und auch geholfen, uns zu „kaschieren“. Das Verkleiden hat auch viel Spaß gemacht, auch wenn ich einige Kollegen sofort erkannt habe (lacht).

    Die Leopardin ProSieben / Willi Weber

    Wie schwer war es, unter der Maske zu singen?

    Cassandra Steen: Es ist schon eine Herausforderung, weil man wirklich wenig sieht und die Maske auch einiges verändert. Man muss aufpassen, dass man sich nicht zu schnell eingeengt fühlt. Aber ich kann mich nicht beschweren. Wenn ich an den Dinosaurier denke, dass der nicht umkippt… (lacht) Wir sind schon in unseren Masken aufgegangen!

    Bei den ersten Auftritten haben Sie sich nicht viel bewegt – hatte das einen Grund?

    Cassandra Steen: Wir wollten vor allen Dingen meine Größe kaschieren. Eigentlich hatte ich mir keine hohen Absätze gewünscht – und sie trotzdem bekommen. Mit Pfennigabsätzen! (lacht). Das war eine ordentliche Herausforderung.

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