Info von ARD und ZDF: So sieht das neue Logo aus

Nachfolgesender von ZDFinfo geht im Januar 2027 an den Start

Glenn Riedmeier
Glenn Riedmeier – 04.11.2026, 15:05 Uhr

Info von ARD und ZDF: So sieht das neue Logo aus – Nachfolgesender von ZDFinfo geht im Januar 2027 an den Start – Bild: ZDF/Brand New Media

Anfang der Woche wurde von ARD und ZDF das Logo des neuen gemeinsamen Senders neo vorgestellt, der ab dem 1. Januar 2027 den bisherigen Kanal ZDFneo ersetzen wird (fernsehserien.de berichtete). Parallel dazu wird auch ein weiterer Sender umbenannt, der bislang ebenfalls in alleiniger ZDF-Hand lag: Aus ZDFinfo wird „Info von ARD und ZDF“. Auch zu diesem Sender liegt inzwischen das neue Logo vor, das im Vergleich zum neo-Logo recht konventionell und unspektakulär daherkommt.

Verschiedene Logo-Varianten:

ZDF/​Brand New Media
ZDF/​Brand New Media
ZDF/​Brand New Media
ZDF/​Brand New Media

Um das konkrete Programm von Info wird – wie auch bei neo – bisher noch ein Geheimnis gemacht. Feststeht nur, dass es sich wie bisher um einen linearen Dokumentationssender handeln wird – mit dem Unterschied, dass dort eben künftig nicht mehr nur ausschließlich ZDF-Produktionen laufen werden, sondern auch dokumentarische Inhalte der ARD.

Die Veränderungen geschehen im Zuge des neuen Reformstaatsvertrags, auf den sich die 16 Landtage nach einer langen Hängepartie Mitte November 2025 geeinigt haben. Neben One werden zum 31. Dezember 2026 auch der Nachrichtensender tagesschau24 sowie der Bildungskanal ARD alpha eingestellt. Fortgeführt werden dagegen die laut eigener Aussage „drei nutzungsstärksten Angebote in den Bereichen Information, Bildung, Dokumentation und junge Erwachsene“: ZDFneo, ZDFinfo und phoenix. Fortan werden vier Sender mit dem Schriftzug „von ARD und ZDF“ senden: Neben KiKA und phoenix künftig auch die neuen Sender neo und Info. Die Federführung für Info und neo liegt beim ZDF, während phoenix künftig federführend von ARD/​WDR geleitet wird.

Zur Überarbeitung des Angebots der Öffentlich-Rechtlichen gehört auch eine Reduzierung der Radiosender. So werden 70 ARD-Hörfunkwellen auf 53 reduziert (fernsehserien.de berichtete).

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