[UPDATE] Ideenklau? Stefan Raab bringt „The Voice – nur andersrum“ als „FameMaker“ zu ProSieben

    Neue Musikshow mit Kebekus, Mockridge und Teddy

    Glenn Riedmeier – 08.06.2020, 13:57 Uhr

    UPDATE: Das ursprüngliche Spielkonzept stammt sogar aus dem Jahr 2015, als es als „I Can See Your Voice“ in Südkorea an den Start ging, wo mittlerweile sieben Staffeln der Sendung produziert wurden. Bereits im Februar 2017 wurde das Konzept innerhalb von „Die beste Show der Welt“ von Joko Winterscheidt & Klaas Heufer-Umlauf als „The Noise of Germany“ gespielt.

    ZUVOR: Erst im vergangenen Monat ging der von Stefan Raab initiierte, alternative Musikwettbewerb „Free European Song Contest“ über die Bühne. Offensichtlich ist der Entertainment-Altmeister wieder auf den Geschmack gekommen, denn nun kündigt ProSieben die nächste neue Musikshow aus der Feder des ehemaligen Showmasters an. In „FameMaker“ gilt es, Musik „mit den Augen zu hören“.

    Denn die Kandidaten treten unter einer schalldichten Glaskuppel auf. Das feste „FameMaker“-Team, bestehend aus den Comedians Carolin Kebekus, Luke Mockridge und Tedros „Teddy“ Teclebrhan, hört keinen einzigen Ton. Für sie gilt es nun, einzig anhand der dargebotenen Performance zu entscheiden, ob sie der jeweilige Teilnehmer begeistert. Sobald sie sich entscheiden und den Hebel ziehen, hebt sich die schalldichte Glaskuppel und es ist zu hören, was vorher nur erahnt werden konnte. Dann stellt sich heraus, ob der Kandidat tatsächlich gut singen kann – oder ob er lediglich eine gute Show abgezogen hat, ohne einen einzigen Ton zu treffen.

    In gewisser Weise handelt es sich um das spiegelverkehrte Konzept der Castingshow „The Voice of Germany“, wo die Juroren in den „Blind Auditions“ die Gesangstalente lediglich hören, aber nicht sehen. Eine neue Erfindung ist das spiegelverkehrte Konzept allerdings nicht: Es wird bereits seit mehr als zwei Jahren innerhalb der „Pierre M. Krause Show“ im SWR Fernsehen als regelmäßige Rubrik „The Voice – nur andersrum“ gespielt.

    „The Voice – nur andersrum“ mit Lena

    Neu ist hingegen das Konzept des Finales von „FameMaker“: Kebekus, Mockridge und Teclebrhan müssen mit „ihrem“ Kandidaten einen Auftritt inszenieren und einen Song produzieren, der das Beste aus dem jeweiligen Talent herausholt – egal, wie gut oder schlecht er singen kann. In einem Live-Finale treffen dann die FameMaker und ihre Kandidaten auf die gerechteste Jury der Welt: die TV-Zuschauer.

    Erfolg entsteht nicht auf den Stimmbändern, Erfolg entsteht im Kopf. Hätte es diese Show 1992 schon gegeben, hätte ich sofort mitgemacht. Denn singen konnte ich noch nie gut. Also, bewerbt euch!, so Stefan Raab.

    ProSieben-Senderchef Daniel Rosemann: In ‚FameMaker‘ verbindet Ideengeber Stefan Raab in einer sehr besonderen Melange Musik, Comedy und Wettkampf. Die Show verspricht nicht zuletzt wegen unserer #FameMaker Carolin, Luke und Teddy großen Spaß.

    Bewerben kann man sich ab sofort unter famemaker.de. Produziert wird die neue Musikshow von Raab TV in Zusammenarbeit mit Brainpool im Sommer 2020, ausgestrahlt werden soll sie im Herbst.

    Kommentare zu dieser Newsmeldung

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      Blue7 dann nenn mir mal 3 lustige comedians statt die 3? und komm mir nicht mario barth oder bühlend celian
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      • (geb. 1984) am melden

        Oh je 3 unlustige Comedians.
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        • (geb. 1967) am melden

          hey, das ist dochmal echt krass genial :-)
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