Henning Baum begleitet Polizeiarbeit in Sachsen

    TV-Reportage über die Polizeiarbeit bei RTL und TVNOW

    Vera Tidona – 17.02.2021, 16:23 Uhr

    Henning Baum begleitet Polizisten in Sachsen

    Der hartgesottene Kommissar-Darsteller Henning Baum aus der beliebten Sat.1-Serie „Der letzte Bulle“ versucht sich in echter Polizeiarbeit. Für RTL begleitet der Schauspieler 20 Tage lang die sächsische Polizei bei ihren alltäglichen Einsätzen auf der Straße. Die Reportage „Einsatz für Henning Baum – Hinter den Kulissen der Polizei“ gibt es am 15. März um 20:15 Uhr bei RTL zu sehen sowie auf Abruf bei TVNOW.

    Henning Baum interessiert sich für die Menschen hinter den Uniformen. Was macht es mit Ihnen, dass sie im Dienst für den Bürger auch selbst immer wieder zur Zielscheibe werden? Nicht nur zu Zeiten der Corona-Pandemie nimmt die Aggressivität gegenüber uniformierten Polizisten auf der Straße zu. Der TV-Kommissar möchte sich ein eigenes Bild von der Situation machen und taucht in der Reportage während der Corona-Pandemie in echte Polizeiarbeit ein. Seine Motivation ist, zwischen der Polizei und den Bürgern zu vermitteln. Zunächst einmal muss er bei der Polizei Sachsen den harten Sport-Aufnahmetest bestehen und ein Zugriffstraining sowie ein Schießtraining absolvieren. Im Zeitraum von September bis Dezember 2020 während des Lockdowns nimmt Baum schließlich mehrfach an echten Einsätzen teil – unter anderem an dem vielkritisierten Einsatz auf der Anti-Corona-Demo in Leipzig am 7. November 2020.

    Während seines Einsatzes im Bereitschaftsdienst stellt er sogar selbst einen Straftäter und lernt hochmotivierte Polizisten kennen, aber auch solche, die im Einsatz teils schwer verletzt und traumatisiert wurden. Dabei erfährt Baum, dass die Gewaltbereitschaft auf der Straße in ihrer Wahrnehmung angestiegen ist. Wo früher „lediglich“ Prügeleien an der Tagesordnung waren, werden heute vermehrt Messer oder Schusswaffen gezogen. Die offizielle Kriminalstatistik bestätigt eine Steigerung der Gewaltbereitschaft gegenüber Polizisten im Vergleich zum ersten Berichtsjahr 2011 um 26,1 Prozent, die Anzahl der als Opfer betroffenen Beamten stieg sogar um 47,6 Prozent.

    In der Reportage sucht Baum auch das offene Gespräch mit Bürgern: Mir ist es wichtig zu zeigen, dass hinter der Uniform bei aller berechtigten öffentlichen Kritik auch Menschen stecken, die sich für einen der härtesten Jobs unserer Gesellschaft entschieden haben, dafür eine extrem anspruchsvolle Ausbildung durchlaufen um anschließend selbst dann mit Professionalität, Verantwortungsbewusstsein und Empathie aufzutreten, wenn ihnen blanker Hass entgegenschlägt.

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