Die US-amerikanische Schauspielerin Hayden Panettiere ist im Alter von 36 Jahren verstorben. Das berichtet unter anderem Variety unter Berufung auf ein Statement der Familie der Schauspielerin, die für Rollen in „Ally McBeal“, „Heroes“ und „Nashville“ sowie mehreren Filmen der „Scream“-Reihe bekannt wurde. Auch ihr Privatleben schaffte es häufiger in die Zeitungen, aus einer längerfristigen Beziehung mit dem Ex-Profi-Boxer Wladimir Klitschko hatte sie eine Tochter. Über die Todesursache wurde kurzfristig nichts bekannt, die Polizei soll erste Ermittlungen aufgenommen haben.
Das Statement der Familie: Schweren Herzens müssen wird mitteilen, dass unsere geliebte Hayden von uns gegangen ist. Sie war ein unglaubliches Licht und eine wahre Naturgewalt, die in allen, die sie persönlich kannten, unbeschreibliche Liebe und Freude ausgelöst hat – und in Millionen, die ihre Arbeit auf Leinwand und Bildschirm gesehen haben.
Hayden Panettiere kam am 21. August 1989 in Palisades im US-Bundesstaat New York als Tochter einer Soap-Opera-Darstellerin und eines Feuerwehr-Captains zur Welt. Bereits als Fünfjährige begann ihre Fernsehkarriere mit einer längerfristigen Rolle in der Daily Soap „Liebe, Lüge, Leidenschaft“ (27 Auftritte zwischen 1994 und 1997), gefolgt von „Springfield Story“ (45 Auftritte zwischen 1997 und 2000). Nach ersten Nebenrollen im Film kam ihre erste große Primetime-Hauptrolle in „Ally McBeal“.
Dort spielte sie 2002 Allys überraschend in der finalen fünften Staffel aufgetauchte, zehnjährige biologische Tochter – das Ergebnis einer Vertauschung mit von Ally eingefrorenen Eizellen. Für die zweite Staffelhälfte war Panettiere in der Serie Hauptdarstellerin.
Ab 2006 übernahm sie die Rolle, die ihren internationalen Durchbruch bringen sollte: Als Claire Bennet in „Heroes“ – ihr Charakter war Gegenstand des anfangs mysteriösen, ikonischen Auftrags Save the cheerleader, save the world (Claires Überleben war in der ersten Staffel der Serie eine Bedingung, um den Weltuntergang zu verhindern). Panettiere blieb der Serie bis zu ihrem Ende nach vier Staffeln treu.
Ab 2012 spielte die Darstellerin in dem Musik-Drama „Nashville“ als Juliette Barnes eine der zentralen Hauptrollen. Parallel war sie in den Filmen „Scream 4“ und „Scream VI“ als Kirby Reed zu sehen.
Hayden Panettiere hatte in den letzten Jahren ihre Probleme mit dem Leben als Kinderstar und davon ausgehend in ihrem weiteren Leben öffentlich gemacht, im Mai hatte sie ihre Memoiren unter dem Titel „This Is Me: A Reckoning“ veröffentlicht. Demnach hatte sie bereits in jungen Jahren „Happy Pills“ bei Dreharbeiten zugespielt bekommen, um ihre schauspielerische Arbeit zu ermöglichen. Daneben war ihr nahegelegt worden, ihre Identität als bisexuelle Frau zu verheimlichen, daneben kam es zu weiteren Missbrauchstaten. Das öffnete die Tür zu späteren Suchtproblemen.
Als sie nach der Geburt ihrer Tochter in eine tiefe postpartale Depression verfiel, griff sie nach eigenen Angaben auch zum Alkohol. Ihre Beziehung zu Klitschko, mit dem sie verlobt gewesen war, zerbrach darunter. Später übergab sie ihm auch das Sorgerecht für die Tochter. Nach dem Ende von „Nashville“ nahm Panettiere eine längere Auszeit von Hollywood, begab sich 2020 in eine Entzugsklinik. 2023 wurde Panettieres Familie bereits von einer Tragödie betroffen: Ihr jüngerer Bruder Jansen Panettiere war im Alter von 28 Jahren überraschend an einer zuvor undiagnostizierten Herzerkrankung verstorben.
Es ist einfach traurig, egal welches Ende ihr Leben genommen hat. Ruhe in Frieden 🕯️
Schreiberling (geb. 1983) am
Nennen wir das Kind bei Namen, Ihr Leute!
Es dürfte sich mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit bestätigen, dass sich Frau Panettiere, das Lebenslicht selbst ausgeblasen hat! Ich weiß, das klingt jetzt hart! Ist aber leider die Realität, wenn man sich Ihren Lebensweg anschaut.
Auch Sie ist ein Opfer der Unterhaltungsmaschinerie der USA. Und offensichtlich, haben die mehrfachen Entzüge nichts geholfen. Traurig aber wahr. Ein weiterer Mensch, welcher sich durch äußere Umstände und die eigene Dummheit, zu früh aus dem Leben befördert hat.
Auch ich mochte Sie, nicht nur weil Sie hübsch war. Mir gefielen auch Ihre Rollen. Es ist nur überraschend, dass die sonst allgegenwärtige Schauspielergewerkschaft, sich hier nicht äußert. Wo man sonst für alles ist, wird nichts unternommen, um die zerstörerische Arbeitsweise mit Kindern und Jugendlichen zu unterbinden. Hayden Panettiere ist ja nur das jüngste Beispiel. Wir alle erinnern uns an Britney Spears, Lindsay Lohan usw.
Wie auch immer! Das Thema ist durch. Möge die Seele von Frau Panettiere ihren Frieden gefunden haben und möge es ihrer Famlie auch bald so gehen!
cassiel am
Wenn man sich psychologisch etwas auskennt, erkennt man anhand der Schilderungen im Artikel eine höchstwahrscheinlich dysfunktionale Familie, angefangen bei einer wohl vom Ehrgeiz zerfressene Mutter, die ihr Kind schon als Säugling vermarktet hat. Da ist eine frühkindliche Traumatisierung nicht verwunderlich und eine Karriere in der ACE-Pyramide sehr wahrscheinlich an deren Spitze der vorzeitige Tod steht. Das kann Suizid sein, aber eben auch Herzerkrankungen, wie es den Bruder erwischt hat, oder Krebs oder oder ... mit drei Jahren ist der Käse gegessen und dann helfen auch keine Entziehungskuren oder Psychotherapie mehr, denn die Ursache ist tief ins Gehirn eingebrannt - lebenslang auch wenn das Leben dann eher kurz ist. Das Beispiel von Patrick Swayze ist ein ähnliches.
Sabine_U am
Das ist nicht die Realität. Man sollte niemals voreilige Schlüsse ziehen. Schon gar nicht wenn es um eine Todesursache geht. Sie soll laut vorläufigem Obduktionsbrericht wissentlich eine Oxycodon genommen haben, die unwissentlich mit Fentanyl versetzt war und nun sind die Ordnungshüter damit beschäftigt ihren Dealer ausfindig zu machen, da ihr auch die Oxy von keinem Arzt verschrieben wurde. Also eher ein tragischer Umstand als ein Selbstmord. Dieser ist auch schwer vorstellbar, da sie bald nach Europa aufbrechen wollte, um ihre Tochter zu besuchen, worauf sie sich sehr gefreut haben soll. Soviel dazu.
Lor1n am
Ich habe heute Heros zuende geschaut und wollte gerade nach neuen Serien recherchieren, als mir der Artikel angezeigt wurde, dass Sie gestern verstorben ist… sehr traurig
ProMovieKino am
Heute morgen vorm schlafen gehen gelesen und konnte es nicht glauben! Viel zu jung. Todesursache ist zwar nicht offiziell bekannt, aber ich ahne was passiert ist. Sie litt unter Depressionen. 🕯️🤍😢 RIP echt traurig
Information (geb. 1995) am
Sie hat enorm viel erreicht und ihre kleine Tochter kann sehr stolz auf ihre Mama sein, wenn all der Schmerz und die Trauer durchgestanden sind. Es zählen nicht die Jahre die wir Leben, und es ist wunderbar welchen Fußabdruck sie in dieser Welt hinterlassen hat.
TobiasS0810 am
Ich erwarte von vielen Stars die Nachricht ihres Ablebens, aber ganz sicher nicht von Hayden. Sie machte Heroes zu was unglaublichen, danke dafür.
Ruhre in Frieden, wir werden dich nie vergessen und auf ewig vermisse 🥺😢
pat94 (geb. 1994) am
Ruhe in Frieden! Viel zu Jung!
Zeus2001 (geb. 1966) am
R.I.P.
Sentinel2003 (geb. 1967) am
Ich konnte s heute früh auch nicht glauben!! Ich war auchh völlig geschockt!! Im Prinzip war Sie in den letzten Jahren ausschließlich NUR wegen ihrer Depressionen in den Medien!
Ruhe in Frieden!!
Torsten S am
Ich bin richtig geschockt. So jung, so viel schlechte Zeiten erlebt. R.I.P. Zum Gedenken schaue ich heute abend nochmal Scream 4.
sofahuhn (geb. 1987) am
ich fass es gar nicht - 36 ist einfach zu jung! rip hayden
heroes war so super! tolle serie und tolle rolle - mind. wieder einen rewatch wert! danke netflix
Tin Star 2 am
Ich konnte das eben beim lesen dieser Meldung kaum glauben. 36 Jahre alt, so jung. Ruhe in Frieden