„Hallo Schatz“: Auch Das Erste startet eigenes Trödelformat

    Oliver Petszokat und Victoria Beyer möbeln alten Krempel auf

    "Hallo Schatz": Auch Das Erste startet eigenes Trödelformat – Oliver Petszokat und Victoria Beyer möbeln alten Krempel auf – Bild: WDR/Julian Huke
    Oliver Petszokat (r.) und Victoria Beyer moderieren „Hallo Schatz“

    Der Trödelkult im deutschen Fernsehen ist ungebrochen. Seit dem durchschlagenden ZDF-Erfolg „Bares für Rares“ springen immer mehr Sender mit eigenen Formaten auf den Zug auf, zuletzt gingen bei RTL nachmittags „Die Superhändler“ auf Sendung. Nun gibt es für das Original mit Horst Lichter auch aus dem öffentlich-rechtlichen Hause Konkurrenz: Ab Montag, den 18. März ist im Ersten werktags um 16.10 Uhr das neue sogenannte „Upcycling-Format“ „Hallo Schatz“ zu sehen.

    Als Moderatorenduo fungieren Oliver Petszokat (auch bekannt unter seinem Künstlernamen Oli.P) und Kunsthistorikerin Victoria Beyer. In jeder Ausgabe wird alter Krempel, der sich auf Deutschlands Dachböden, Kellern oder Garagen staut und stapelt, von ihren Besitzern nach Burg Adendorf in Nordrhein-Westfalen gebracht – die „Bares für Rares“-Primetime-Specials lassen grüßen. Ein mehrköpfiges Experten-Team nimmt sich dem Plunder an und versucht, daraus etwas Neues und möglichst Einzigartiges zu kreieren.

    Am Schluss steht Oli.P vor der Herausforderung, den aufgemöbelten Gegenstand zu möglichst viel Geld zu machen – schließlich müssen die Kosten für die Experten noch vom Verkaufspreis abgezogen werden. Die Besitzer erfahren erst am Ende, was aus ihren alten Schätzchen geworden ist und wie viel Euro diese eingebracht haben.

    Auch die Idee des „Upcyclings“ ist jedoch nicht neu: Das ZDF hat mit „kaputt und … zugenäht!“ ein sehr ähnliches Format bereits seit knapp drei Jahren sonntagmittags im Programm. Ob „Hallo Schatz“ auf dem traditionell schwierigen Nachmittagssendeplatz des Ersten überzeugen kann, wird sich zeigen. Direkte Konkurrenz hat man jedenfalls nicht zu befürchten, da „Bares für Rares“ im ZDF zehn Minuten früher endet. Produziert wird das neue Format als ARD-Gemeinschaftsproduktion im Auftrag des WDR, die Redaktion hat Philipp Bitterling.

    05.02.2019, 14:27 Uhr – Dennis Braun/fernsehserien.de

    Kommentare zu dieser Newsmeldung

    • Timmy am 05.02.2019 15:47 via tvforen.de

      Danke Danke ich hätte der ARD gar nicht soviel Innovation zugetraut. Vielleicht führt zu viel Geld aber auch zur Trägheit.
      • Ralfi am 05.02.2019 17:01 via tvforen.de

        "Trödeln" kommt von "Trödel" :-))

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