„Großstadtrevier“: Patrick Abozen folgt auf Jens Münchow

    Drehstart zur 32. Staffel des ARD-Vorabendkrimis

    "Großstadtrevier": Patrick Abozen folgt auf Jens Münchow – Drehstart zur 32. Staffel des ARD-Vorabendkrimis – Bild: ARD/Thorsten Jander
    „Großstadtrevier“: Patrick Abozen als Lukas Petersen

    Das „Großstadtrevier“ geht weiter: Das Erste informierte über den Drehstart zur mittlerweile 32. Staffel der langjährigen Vorabendserie. Insgesamt 16 neue Folgen werden bis Ende des Jahres produziert. Die Fans der Serie erwartet darin ein Abschied und ein neues Gesicht: Wie bereits Ende 2017 angekündigt, steigt Jens Münchow auf eigenen Wunsch aus (fernsehserien.de berichtete). Sein Nachfolger wird Patrick Abozen.

    Innerhalb der Serie erkennt Kiez-Polizist Paul Dänning (Jens Münchow), dass es wohl besser ist, seine Zeit im Kommissariat 14 zu beenden, nachdem er einen Fehler während eines Einsatzes begeht. Im Finale der 31. Staffel (Folge 422: „Pauls Abschied“), das voraussichtlich zum Jahresende im Ersten zu sehen sein wird, entscheidet sich Paul, zu seiner Tochter nach Schleswig-Holstein zu ziehen. Als Nachfolger stellt sich Polizeioberkommissar Lukas Petersen (Patrick Abozen) im Kommissariat 14 vor.

    „Lukas ist ein optimistischer und energetischer junger Mann, der aus reiner Überzeugung Polizist geworden ist. Er könnte aufgrund seines familiären Backgrounds eigentlich ein sehr entspanntes Leben führen, entscheidet sich aber nach dem Abitur für die Polizeiarbeit“, so Patrick Abozen über seine Rolle. „Er will etwas zum Gemeinwohl beitragen, Dinge verändern und verbessern. Lukas ist durch sein idealistisches Weltbild die manchmal doch harte Realität auf Hamburgs Straßen eher fremd. Da muss er noch einiges lernen und das kann dann auch etwas anstrengend für seine Kollegen sein.“ Der Schauspieler ist wie seine Rollenfigur gebürtiger Hamburger: „Ich kenne das ‚Großstadtrevier‘ seit meiner frühen Jugend. Als Hamburger war es immer schon eine besondere Serie für mich. Man spürt eine Verbundenheit mit den Themen und den Bildern der eigenen Stadt, die dort auf eine ganz besondere Art filmisch umgesetzt werden.“

    Abgesehen von den personellen Veränderungen bekommt das Kommissariat in der 32. Staffel wieder alle Hände voll zu tun: Harry Möller (Maria Ketikidou) tauscht ihre Waffe gegen einen Wischmopp, als sie undercover den kriminellen Machenschaften hinter dem Hamburger Pachtsystem öffentlicher Toiletten nachgeht. Daniel Schirmer (Sven Fricke) wird mit schweren Vorwürfen einer verflossenen Liebe konfrontiert, währenddessen stellen kostümierte Männer mit Gedächtnislücken die Ermittler vor ein Rätsel. Mit Hilfe einer blinden Zeugin versucht Piet Wellbrook (Peter Fieseler), einen Diamantenraub aufzuklären und verliert dabei selbst den Durchblick. Nina Sieveking (Wanda Perdelwitz) und ihr neuer Kollege Lukas Petersen geraten zwischen die Fronten, als sie den Vergewaltigungsvorwürfen gegen einen Fernsehmoderator nachgehen und bei ihnen Zweifel an den Aussagen beider Parteien aufkommen.

    Jan Fedder alias Dirk Matthies wird nach einer Reha voraussichtlich im Mai wieder zum Team des „Großstadtrevier“ stoßen.

    20.03.2018, 11:35 Uhr – Glenn Riedmeier/fernsehserien.de

    Kommentare zu dieser Newsmeldung

    • chrisquito am 20.03.2018 17:34 via tvforen.de

      ob Patrick Abozen dann als Assistent beim Köln-Tatort aufhört? Vorgestern war er ja nicht dabei.

      Übrigens ist mir aufgefallen, dass das Großstadtrevier sich verändert hat.

      Insgesamt ein wenig düsterer (zwei Selbstmorde innerhalb weniger Wochen).

      Vielmehr Statisten im Polizeirevier als früher (da gab es nur zwei feste), die auch ab und zu mal einen Ton sagen oder einen Gesichtsausdruck machen dürfen.

      Naja, Paul Dänning kündigt seinen Abschied ja schon in der Serie ein wenig an, weil er einen reichlich frustrierten Eindruck machte.

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