„Frieden“: Historisches NS-Kriegsdrama als Deutschlandpremiere

    Sechsteiliges Familiendrama aus der Schweiz

    Vera Tidona – 04.02.2021, 16:01 Uhr

    Miniserie „Frieden“ mit Annina Walt – Bild: SRF/Sava Hlavacek
    Miniserie „Frieden“ mit Annina Walt

    arte kündigt die Schweizer Serie „Frieden“ in diesem Frühjahr in deutscher Erstausstrahlung an. Das sechsteilige historische Drama über eine Unternehmerfamilie während der Nachkriegsjahre wird am 25. März und 1. April mit je drei Folgen ab 21:10 Uhr gezeigt.

    Die Handlung spielt in der Schweiz im Sommer 1945: Kurz nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs befindet sich das Land im Aufbruch, während die Allierten Jagd auf Kriegsverbrecher machen. Mittendrin wagt die Familie Tobler mit ihrer Tuchfabrik Frei AG einen Neuanfang. Die Tochter des Hauses, Klara Tobler, steht kurz vor der Hochzeit mit Johann Leutenegger, der künftig mehr Verantwortung in der Tuchfabrik seines Schwiegervaters übernehmen wird. Doch die Zeiten sind hart und ein Konkurs der Firma droht. Klara arbeitet unterdessen als ausgebildete Lehrerin in einem Flüchtlingsheim des Roten Kreuzes, in dem überlebende Jugendliche aus dem KZ Buchenwald untergebracht werden. Als der Patriarch Alfred Tobler während der Hochzeitsfeier zusammenbricht, liegt es nun an Johann, den Familienbetrieb zu retten.

    In den Hauptrollen sind Annina Walt („Nichts passiert“) und Max Hubacher („Der Hauptmann“) sowie Dimitri Stapfer, Urs Bosshardt, Sylvia Rohrer, Therese Affolter, Stefan Kurt, Oscar Bingisser, Jan Hrynkiewicz, Miron Sharshunov und Nicolas Rosat zu sehen.

    Das sechsteilige Familendrama stammt von der preisgekrönten Drehbuchautorin Petra Volpe („Heidi“, „Die göttliche Ordnung“) und wurde von Regisseur Michael Schaerer inszeniert, der für seinen Film „Warmth“ mit dem Studenten-Oscar ausgezeichnet wurde.

    „Frieden“ ist eine Produktion von Zodiac Pictures für den Schweizer Sender SRF und arte.

    Trailer zur Miniserie „Frieden“

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