„Doctor Who“: Stephen Fry und Lenny Henry in Staffelauftakt

    Showrunner verspricht eine der größten Geschichten überhaupt

    Bernd Krannich
    Bernd Krannich – 21.11.2019, 12:52 Uhr

    Stephen Fry als britischer Premierminister in „24: Live Another Day“ – Bild: FOX
    Stephen Fry als britischer Premierminister in „24: Live Another Day“

    Die langsam anlaufende Marketingmaschine für die zwölfte Staffel von „Doctor Who“ lässt die Hoffnung wachsen, dass es bald auch einen Starttermin geben könnte. Als Gastdarsteller im Auftakt der neuen Staffel wurden nun zwei Mitglieder des britischen Entertainment-Adels verkündet: Stephen Fry und Sir Lenny Henry.

    Details, wie und in welchen Rollen sie in die Abenteuer des Doctor (Jodie Whittaker) verwickelt werden, wurde noch nicht enthüllt. Showrunner Chris Chibnall kommentierte allerdings, dass die beiden in „großen Rollen“ präsent sein werden und kündigte an, dass der Staffelauftakt „eine der größten Geschichten überhaupt“ in der Serie erzählen werde.

    Fry hatte seinen Durchbruch in „A Bit of Fry and Laurie“ und ist in den vergangenen Jahren mit zahlreichen TV-Rollen, aber auch als Autor von Büchern und Radio-Programmen, Moderator und mit der Übernahme von repräsentativen Ämtern bekannt geworden. Im englischen Sprachraum ist er auch als genialer Vorleser der Audiobücher zu „Harry Potter“ bekannt. In seinem typischen Humor kommentierte er, dass abgesehen von einer Aufnahme in ein britisches Raumfahrtprogramm eine Rolle bei „Doctor Who“ das Zweitbeste sei, was man sich wünschen könne.

    Sir Lenny Henry steht Fry in dem kaum nach. Auch er wurde vor allem mit Comedy bekannt, war ein Vorreiter für schwarze Künstler in Großbritannien und hatte bei der BBC seine erste eigene Sketchshow 1984. Henry begründete die Hilfsorganisation Comic Relief, die in Großbritannien alle zwei Jahre (im Wechsel mit Sport Relief) einen großen Spendenmarathon durchführt. 1999 wurde er für seine Verdienste um die Kunst geadelt, auch Henry füllt aktuell ein Amt im öffentlichen Dienst aus, das des Chancellors der Birmingham City University (eine eher repräsentative Aufgabe). Henry bezeichnet sich als die Art von lebenslangem „Doctor Who“-Fan, der die Folgen nur schauen kann, wenn er sich hinter der Couch versteckt (und im Falle von spannenden Szenen in Deckung bringen kann).

    Kommentare zu dieser Newsmeldung

    • (geb. 1966) am melden

      Hurra! Mir ist jeder humoristische Gaststar bei Doctor Who recht, seit die strunzlangweilige Doctröse und ihre lahme Companion-Gurkentruppe den SonicScrewdriver übernommen hat. :(

      Mit richtigen Comedians wie zB. Rowan Atkinson, John Cleese oder Sasha Baron Cohen als Ausserirdische könnte diese lahme Who Staffel nur gewinnen. Stephen Fry ist schon mal ein guter Anfang. ;)
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