„Die Schlümpfe“: CGI-Neuauflage des Klassikers angekündigt

    KiKA koproduziert neue Serie

    Glenn Riedmeier
    Glenn Riedmeier – 15.10.2018, 16:54 Uhr

    „Die Schlümpfe“ im dritten CGI-Film „Das verlorene Dorf“ – Bild: Sony Pictures Home Entertainment
    „Die Schlümpfe“ im dritten CGI-Film „Das verlorene Dorf“

    Zu den unsterblichen Comic- und Cartoonklassikern zählen definitiv „Die Schlümpfe“. Nach der bekannten Zeichentrickserie aus den 1980er Jahren erlebten die blauen Zipfelmützenträger ab 2011 einen zweiten Frühling, als der erste computeranimierte Spielfilm in die Kinos kam. Nach zwei Film-Fortsetzungen folgt nun anlässlich des 60. Geburtstags der Schlümpfe die Ankündigung einer neuen TV-Serie, die ebenfalls computeranimiert sein wird.

    „Die Schlümpfe“ werden als internationale Ko-Produktion vom KiKA mit den Partnern Peyo Productions, dem französischen Sender TF1 sowie den belgischen Sendern RTBF und Ketnet hergestellt. Allzu viele Details zum Inhalt sind noch nicht bekannt, allerdings steht fest, dass Schlumpfine nicht mehr die einzige Frau sein wird, sondern weibliche Verstärkung erhalten wird. Auch mit Erzfeind Gargamel wird es ein Wiedersehen geben. Bis die Zuschauer den Weg zurück nach Schlumpfhausen finden, wird allerdings noch einige Zeit vergehen: Die Ausstrahlung im KiKA ist für Herbst 2021 geplant.

    „Die Schlümpfe sind absolut Kult! Sie sind ein echtes Highlight in der Comic- und Zeichentrickkultur der letzten Jahrzehnte in Europa und natürlich bestens bekannt in Deutschland“, so Dr. Astrid Plenk, Programmgeschäftsführerin des Kinderkanals von ARD und ZDF. „Die Schlümpfe stehen auch für starke Werte und große Gefühle und passen deshalb ausgezeichnet zu KiKA. Und dass Schlumpfine in dieser Neuproduktion weibliche Verstärkung bekommen wird, freut mich ganz besonders. Alle – Kinder und Eltern – können sich also jetzt schon auf ein richtiges Serien-Highlight mit vielen neuen Geschichten aus Schlumpfhausen freuen“, ergänzt Sebastian Debertin, Leiter der KiKA-Redaktion Fiktion und Programmakquisition.

    Die Serie basiert auf der 1958 im Magazin Spirou erschienenen Comicvorlage des belgischen Zeichners Peyo, ursprünglich als Nebenfiguren in der Reihe „Johann und Pfiffikus“. Es sollte eigentlich eine einmalige Sache bleiben, doch die Spirou-Leser wollten mehr von Schlümpfen sehen – und so erhielten sie bald ihre eigene Serie. Die erste kurzlebige Schwarzweiß-Fernsehserie wurde bereits 1959 unter dem Titel „Aus dem Leben der Schlumpfe“ veröffentlicht. 1976 kam der Zeichentricklangfilm „Die Schlümpfe und die Zauberflöte“ in die Kinos. Zwischen 1981 und 1989 entstand schließlich die langlebige Zeichentrickserie, von der stolze 272 Folgen in neun Staffeln produziert worden. Schöpfer Peyo starb 1992, inzwischen führen seine Tochter und sein Sohn sein Werk weiter.

    Kommentare zu dieser Newsmeldung

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      Da bin ich sehr gespannt. :D

      Gruß,
      Wicket
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        Interessant, aber ein Projekt schon 3 Jahre (!) vor der Ausstrahlung anzukündigen halte ich für etwas übertrieben. Bis dahin kann sich ja noch einiges zerschlumpfen.
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          Oh ne ich ahne schlimmses...allein die deutschen Stimmen haben damals schon sehr gut gepasst.
          Schlumpfine war damals schon nicht die einzige...man denke an Sassett und Granny.

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