„Der Bozen-Krimi“: Chiara Schoras ermittelt in zwei weiteren Fällen

    Drehstart zu neuen Folgen der ARD-Krimireihe mit Hendrik Duryn („Der Lehrer“) in Gastrolle

    Glenn Riedmeier
    Glenn Riedmeier – 28.05.2021, 10:00 Uhr

    „Der Bozen-Krimi“ mit Gabriel Raab, Chiara Schoras und Hanspeter Müller-Drossaart (v. l. n. r.) – Bild: ARD Degeto/Hans-Joachim Pfeiffer
    „Der Bozen-Krimi“ mit Gabriel Raab, Chiara Schoras und Hanspeter Müller-Drossaart (v. l. n. r.)

    „Frau Commissario“ steht wieder für neue Fälle vor der Kamera: In Südtirol haben die Dreharbeiten zu zwei neuen „Bozen-Krimis“ mit Chiara Schoras als Kommissarin Sonja Schwarz begonnen. Es handelt sich bereits um die Folgen 14 und 15 in Spielfilmlänge der 2015 gestarteten ARD-Krimireihe.

    Im ersten neuen Fall mit dem Arbeitstitel „Verspieltes Glück“ wird der Holzschnitzer Vitus Höllrigl (Claus Peter Seifert) erstochen in seiner Werkstatt aufgefunden. Offenbar hat noch jemand versucht, ihn zu retten. Handelte es sich etwa um Mord im Affekt? Sonja Schwarz und ihr Kollege Jonas Kerschbaumer (Gabriel Raab) müssen nicht lange nach Verdächtigen suchen, denn durch seine Spielsucht brachte Höllrigl viele gegen sich auf. Der Hotelier Staffler (Miguel Herz-Kestranek), bei dem er hohe Schulden hatte, sowie seine eigene Tochter Edith (Katja Studt), die sich und ihren schwerkranken Sohn nur mühsam über Wasser hält, hätten Motive. Welches Geheimnis verband darüber hinaus das Mordopfer mit der Hebamme Valeria Meixner (Julia Jäger)? Privat entfremdet sich Sonja immer mehr von Riccardo (Stefano Bernardin). Er ist bereit, sehr weit zu gehen, um den entscheidenden Schlag gegen den Mafiaboss Lagagna (Leonardo Nigro) zu führen – für Sonja zu weit.

    Der zweite neue Fall trägt den Titel „Vergeltung“ und handelt von einem rätselhaften Anschlag auf die Gäste eines Meraner Straßencafés. Ein Lieferwagen ist in das gut besuchte Café gerast, wodurch ein Besucher schwer verletzt ins Krankenhaus kommt. Sonja Schwarz vermutet, dass es sich „nur“ um eine Warnung gehandelt hat – aber von wem an wen?

    Die Hintergründe werden immer undurchsichtiger und es scheint sogar eine Verbindung zu Sonjas Zeit in Frankfurt zu geben. Denn plötzlich steht Mike Gerber (Ex–„Lehrer“ Hendrik Duryn in einer Gastrolle), der für Sonja damals mehr als ein Kollege war, vor ihr. Er scheint mehr über den Zwischenfall zu wissen, als er sagen möchte. Für die impulsive Ermittlerin beginnt nun ein Nervenspiel, das zu einer überraschenden Erkenntnis führt. Bei dem Fall geht es nicht um Einschüchterung oder Erpressung, sondern das Begleichen einer offenen Rechnung – und zwar mit ihr!

    „Der Bozen-Krimi“ ist eine Produktion der Merfee Film- und Fernsehproduktion (Produzent: Dr. Eberhard Jost) im Auftrag der ARD Degeto für die ARD für den Sendeplatz „DonnerstagsKrimi im Ersten“. Die Dreharbeiten in Bozen, Meran, den Dolomiten und Umgebung dauern voraussichtlich bis zum 15. Juli. Regie führt Thorsten Näter, der auch das Drehbuch zu „Vergeltung“ schrieb. Das Drehbuch zu „Verspieltes Glück“ verfassten Marcus O. Rosenmüller und Kris Karathomas.

    Kommentare zu dieser Newsmeldung

    • (geb. 1989) am

      @schrubber:
      Die 13. Folge trägt den Titel "Gefechtszone" und wurde bereits abgedreht. Einen Sendetermin gibt es aber noch nicht. (DB)
      • (geb. 1957) am

        Kann es sein, dass es keine Folge 13 gibt ? Vielleicht wegen Unglückszahl 13 ? Jedenfalls waren bisher 12 Folgen zu sehen und wenn jetzt die Folgen 14 und 15 gedreht werden dann war jemand ganz schön abergläubisch. Wobei, ganz nebenbei gefragt, ist in Italien nicht die 17 die Unglückszahl ??

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