Das Erste startet mit improvisiertem „Tatort“-Crossover ins neue Jahr

    Experimentelle Folge zum Start ins 50. Jahr des Krimi-Dauerbrenners

    Glenn Riedmeier
    Glenn Riedmeier – 12.11.2019, 18:50 Uhr

    Im „Tatort: Druck“ arbeiten zahlreiche Kommissare zusammen – Bild: WDR/Tom Trambow
    Im „Tatort: Druck“ arbeiten zahlreiche Kommissare zusammen

    Das näher rückende Jahr 2020 startet im Ersten experimentell. Gleichzeitig dürfen sich „Tatort“-Fans auf eine ganz besondere Folge des Krimi-Dauerbrenners freuen. Denn zum Start ins 50. „Tatort“-Jahr wird am 1. Januar der Fall „Druck“ ausgestrahlt, in dem Ermittler aus unterschiedlichen Städten aufeinandertreffen, um gemeinsam den Fall zu lösen. Damit nicht genug: Die Schauspieler erhielten kein klassisches Drehbuch, sondern lediglich Rollenprofile, anhand derer sie beim Dreh weitgehend improvisieren mussten.

    Zur Handlung ist bisher bekannt: Vier Kommissare aus unterschiedlichen Dienststellen in NRW werden ermordet. Daraufhin versuchen insgesamt sieben Ermittler, den Fall zu lösen. Mit dabei sind das Duo aus Dortmund, Peter Faber (Jörg Hartmann) und Martina Bönisch (Anna Schudt), Kommissar Rettenbach (Ben Becker) aus Oberhausen, Kommissar Mitschowski (Nicholas Ofczarek) aus Aachen, Kommissar Ziesing (Friedrich Mücke) aus Paderborn, Kommissarin Möller (Elena Uhlig) aus Düsseldorf sowie Nadeshda Krusenstern (Friederike Kempter) aus dem Münsteraner „Tatort“, die in Verbindung zu einem der Mordopfer steht. Unterstützt werden die Ermittler von zwei Coaches, die sie zur Teamarbeit ermuntern. Verkörpert werden sie von „Tatortreiniger“ Bjarne Mädel und „Polizeiruf 110“-Star Charly Hübner.

    Regie führte Jan Georg Schütte, der sich mit den Improfilmen „Altersglühen – Speed Dating für Senioren“, „Wellness für Paare“ und „Klassentreffen“ einen Namen gemacht hat. Gedreht wurde der Film Anfang Mai innerhalb von nur zwei Tagen.

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