Das Erste dreht Politserie über Herrhausen-Attentat mit Oliver Masucci

    Julia Koschitz und August Zirner in vierteiliger Miniserie dabei

    Vera Tidona – 01.10.2022, 12:39 Uhr

    „Herrhausen – Der Herr des Geldes“ mit Oliver Masucci und Julia Koschitz – Bild: ARD Degeto/rbb/hr/swr/Sperl Film und Fernsehproduktion GmbH/Florian Emmerich
    „Herrhausen – Der Herr des Geldes“ mit Oliver Masucci und Julia Koschitz

    Das Erste hat mit den Dreharbeiten des vierteiligen Politthrillers „Herrhausen – Der Herr des Geldes“ begonnen. Die Hauptrolle übernimmt Oliver Masucci als Alfred Herrhausen, ehemaliger Chef der Deutschen Bank, der 1989 einem Attentat der RAF zum Opfer fiel. In weiteren Hauptrollen sind Julia Koschitz und August Zirner zu sehen.

    Die Miniserie porträtiert den Werdegang des Alfred Herrhausen in den 1980er Jahren als aufgehender Stern der Bankenwelt und einer der einflussreichsten Männer Deutschlands. Die Handlung folgt den letzten Monaten des Bankmanagers und damaligen Vorstandssprechers der Deutschen Bank, der am 30. November 1989 durch ein Bombenattentat der RAF-Terroristen getötet wurde. Zentrale Themen des Politthrillers sind etwa die Machtverstrickungen zwischen Staat und Wirtschaft vor dem Hintergrund der deutschen Wiedervereinigung.

    Zum prominenten Schauspielensemble gehören außerdem noch David Schütter, Ursula Strauss, Franz Hartwig, Yousef Sweid, Dovale Glickman, Bettina Stucky, Thomas Loibl, Anton Spieker und Lisa Vicari.

    Die vierteilige Miniserie „Herrhausen – Der Herr des Geldes“ ist eine Koproduktion von Sperl Film und Fernsehproduktion mit ARD Degeto, rbb, hr und SWR in Zusammenarbeit mit X Filme Creative Pool für die ARD. Regie führt Pia Strietmann nach den Drehbüchern von Thomas Wendrich.

    Bankenchef Alfred Herrhausen ist ohne Zweifel eine der prägendsten Persönlichkeiten der jüngeren deutschen Geschichte. Seine Haltung zu Macht und kompromisslosem wie visionärem Modernisierungs-Willen, die in die Weltpolitik hineinwirkte, ist heute aktueller denn je. Autor Thomas Wendrich hat intensive, spannende Bücher geschrieben, basierend auf akribischer Recherche – Fakten ergießen sich in starke Fiktion. Mit ‚Herrhausen – Der Herr des Geldes‘ taucht die junge Regisseurin Pia Strietmann ein in die Männerdomäne der deutschen Bank- und Politstrukturen jener Zeit und kondensiert mit der genre-erfahrenen Produzentin Gabriela Sperl und einem hervorragenden Cast aus diesem einzigartigen Stoff einen Polit-Thriller, der emotional wie intellektuell aufrührt, so Christoph Pellander, ARD Degeto-Redaktionsleiter.

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