„Cowboy Bebop“: John Cho führt Cast der Netflix-Adaption an

    Streaming-Dienst verkündet Hauptdarsteller

    05.04.2019, 10:12 Uhr – Bernd Krannich

    "Cowboy Bebop": John Cho führt Cast der Netflix-Adaption an – Streaming-Dienst verkündet Hauptdarsteller – Bild: ABC
    John Cho in „Selfie“

    Netflix hat die Hauptdarsteller für seine Live-Action-Adaption „Cowboy Bebop“ verkündet: John Cho („Star Trek“), Mustafa Shakir („Marvel’s Luke Cage“, „The Deuce“), Daniella Pineda („Jurassic World: Das gefallene Königreich“, „The Originals“ ) und Alex Hassell („The Miniaturist – Die Magie der kleinen Dinge“) übernehmen die zentralen Rollen in dem Remake der japanischen Animationsserie. Eine erste Staffel mit zehn Episoden ist bestellt.

    Die Serie spielt in der Zukunft im Sonnensystem an Bord des Raumschiffs Bebop, auf dem eine zusammengewürfelte Crew Cowboys (Kopfgeldjäger) einerseits vor der eigenen Vergangenheit flieht, andererseits Kopfgelder einsammelt, die auf andere Flüchtige ausgesetzt sind. Und wenn Not am Mann ist, retten sie auch das Sonnensystem – „wenn der Preis stimmt“. Vor längerer Zeit wurde die Erde nahezu unbewohnbar, was die Menschheit über das Sonnensystem verstreut hat.

    John Cho porträtiert den Anführer der Crew, Spike Spiegel. Der „unglaublich coole“ Cowboy hat „ein tödliches Lächeln, trockenen Humor und viel Sinn für Stil“. Einst war er Mitglied eines Verbrechersyndikats, nun jagt er mit einer Mischung aus Charme, Charisma und Martial Arts (im Stil Jeet Kune Do) die gefährlichsten Flüchtigen der Zukunft.

    Sein Begleiter Jet Black (Shakir) war einer der letzten ehrlichen Cops des Sonnensystems, bevor ihm ein schwerer Verrat alles nahm, was er liebte. So hat er nun das vagabundierende Leben eines Kopfgeldjägers angenommen, um seinen Lebensunterhalt zu verdienen. Jet liebt den Jazz und fliegt die Bebop.

    Faye Valentine (Pineda) ist nach Jahren des cryogenisch Eingefrorenseins ohne Erinnerungen an ihr altes Leben aufgewacht. Sie ist wagemutig, aber auch direkt harsch sowie unvorhersehbar – und tut was immer nötig ist, um zu überleben. Das schließt ein notfalls loses Loyalitätsverständnis gegenüber ihren aktuellen Mitstreitern ein.

    Vicious (Hassell) hat Spaß am kunstvollen Töten. Er ist einer der bekanntesten Auftragskiller im Sonnensystem, Spikes Ex-Partner und Erzfeind.

    Offen ist demnach noch die Besetzung der 13-jährigen Hackerin Ed aus der Vorlage.

    1998 feierte die Animationsserie „Cowboy Bebop“ auf dem japanischen Sender TV Tokyo Premiere, 26 Episoden wurden produziert. Inzwischen gilt „Cowboy Bebop“ als eines der beliebtesten Anime-Formate überhaupt, das auch große internationale Erfolge verbuchen konnte. Entsprechend misstrauisch wird die jetzige Realserie von Fans beäugt.

    Netflix entwickelt die Adaption gemeinsam mit der ITV-Tochter Tomorrow Studios von Produzent Marty Adelstein („Prison Break“). Als Showrunner wurden die „Alias“-Veteranen André Nemec, Josh Applebaum und Jeff Pinkner verpflichtet.

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