„American Gods“: Deutsche Fernsehpremiere bei RTL Crime

    Serienadaption von beliebtem Neil-Gaiman-Roman startet im Mai

    Bernd Krannich
    Bernd Krannich – 18.05.2018, 17:30 Uhr (erstmals veröffentlicht am 20.03.2018)

    Der umfangreiche Cast von „American Gods“ – Bild: Starz
    Der umfangreiche Cast von „American Gods“

    RTL Crime zeigt ab heute (18. Mai 2018) um 20:15 Uhr die deutsche Fernsehpremiere der Serie „American Gods“ besorgen. Die Serie auf Basis einer Romanvorlage von Neil Gaiman handelt von einem Kampf zwischen den alten, „mythologischen“ Göttern und den neuen Göttern – den Dingen, die von den modernen Menschen geradezu „vergöttert“ werden. Die Serie wurde für den amerikanischen Pay-TV-Anbieter Starz hergestellt und hatte ihre Deutschlandpremiere bereits im Angebot Prime Video von Amazon. Die Auftaktstaffel umfasst acht Folgen. In den USA wurde zwar eine zweite Staffel bestellt, aber Veränderungen hinter der Kamera dürften auch in der Serie für nachhaltige Auswirkungen sorgen.

    Im Zentrum steht der Ex-Häftling Shadow Moon (Ricky Whittle, „The 100“). Gerade, als seine Entlassung anstand, ist seine Ehefrau bei einem Verkehrsunfall ums Leben gekommen. So wird der orientierungslose Mann zum Bodyguard und Reisepartner von Mr. Wednesday (Ian McShane), einem Betrüger, bei dem es sich in Wahrheit allerdings um einen der älteren Götter handelt. Der befindet sich auf einem Road-Trip, um seine Truppen für einen Kampf gegen die neuen Götter zusammenzutrommeln, da er die Zeit für eine entscheidende Auseinandersetzung gekommen sieht. Nur nach und nach erkennt Shadow Moon, dass es bei seinem merkwürdigen Auftraggeber nicht mit rechten Dingen zugeht.

    Die Serie hat ein hochkarätiges Ensemble an Nebendarstellern vorzuweisen: Pablo Schreiber, Jonathan Tucker, Crispin Glover, Cloris Leachman, Kristin Chenoweth, Corbin Bernsen, Emily Browning, Peter Stormare und Gillian Anderson spielen die diversen Götter im alten und neuen Pantheon.

    Schon in der ersten Staffel mit den Showrunnern Bryan Fuller und Michael Green hatte es Zeitverzögerungen und schließlich die Verkürzung von zehn auf acht Episoden gegeben, was zu explodierenden Kosten geführt hatte. Auch für Staffel zwei wollten die Showrunner nicht sparen, so dass sie schließlich ihren Hut nehmen mussten (fernsehserien.de berichtete). Auch Gillian Anderson erklärte daraufhin ihren Ausstieg (fernsehserien.de berichtete). Zudem hatte es Meinungsverschiedenheiten mit Gaiman über Abweichungen zur Buchvorlage gegeben – da Gaiman weiterhin Produzent ist, könnten diese Abweichungen kurzerhand ausgebügelt werden. Insgesamt hatte es sich bei Staffel eins um eine interessante Adaption gehandelt, bei der aber an Kunstblut und Splatter-Szenen nicht gespart wurde – zu unserer TV-Kritik.

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