„Als die Tiere den Wald verließen“: Ausgefallene erste Folge wird nachgeholt

    BR änderte aufgrund der Hochwasserkatastrophe sein Programm am Sonntag

    Ralf Döbele
    Glenn Riedmeier
    Ralf Döbele und Glenn Riedmeier – 19.07.2021, 12:45 Uhr

    „Als die Tiere den Wald verließen“ – Bild: ARD
    „Als die Tiere den Wald verließen“

    Manchmal macht das Wetter auch einer lang herbeigesehnten Wiederholung einen Strich durch die Rechnung. Am Sonntagmorgen änderte der BR kurzfristig sein Programm und berichtete über die Lage in den bayerischen Hochwassergebieten. Hierfür musste die Ausstrahlung der ersten Folge der Kult-Zeichentrickserie „Als die Tiere den Wald verließen“ weichen. Wie nun eine Sprecherin des BR Fernsehens fernsehserien.de gegenüber bestätigte, wird diese Episode am kommenden Sonntag nachgeholt.

    Die gesamte Ausstrahlung der Serie verschiebt sich demnach jeweils um eine Woche nach hinten. So steht nun am kommenden Sonntag, den 25. Juli um 9:30 Uhr die Premierenepisode „Wie alles anfängt“ im Programm, gefolgt von der zweiten Episode „Die Flucht beginnt“ am 1. August um 9:20 Uhr. Es ist die erste Ausstrahlung der bekannten und beliebten BBC-Serie im deutschen Fernsehen seit fünf Jahren.

    „Als die Tiere den Wald verließen“ basiert auf der gleichnamigen Buchvorlage von Colin Dann und wurde von 1992 bis 1995 produziert. Sie erzählt von der Zerstörung des natürlichen Lebensraums der Tiere durch die Menschen. In drei Staffeln entstanden insgesamt 39 Episoden. Zu Beginn der Serie beschließen die Tiere des Thalerwalds, sich zu solidarisieren, da die Menschen den Wald roden und damit ihre Lebensgrundlage immer mehr vernichten. Die Trockenheit hat das Wasser austrocknen lassen und die Bauprojekte rücken immer näher.

    Eine bunte Truppe aus Dachs, Eule, Otter, Krähe, Wiesel, Kröte und anderen Tieren bricht daraufhin unter der Leitung des Fuchses als Anführer in Richtung des Weißhirschparks auf – ein Naturschutzgebiet, das allen Tieren einen sicheren Unterschlupf gewähren könnte. Der Dachs ruft den Eid zum gegenseitigen Schutz ins Leben, um Sicherheit für die kleineren Tiere zu garantieren, die sich zunächst sträuben, mit ihren räuberischen natürlichen Feinden gemeinsam zu reisen. Die Tiere schwören, sich gegenseitig nicht zu fressen. Auf ihrem langen und beschwerlichen Weg dorthin erlebt die Gruppe viele gefährliche Abenteuer – und nicht alle Gefährten schaffen es, das Ziel lebend zu erreichen.

    Erst vor kurzem schilderte unser Kritiker Christopher Diekhaus im Rahmen der Nostalgie-Artikelreihe „Serien unserer Kindheit“, was die Sendung für ihn bedeutet (zum ausführlichen Artikel).

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