2026/2027

  • Folge 1 (30 Min.)
    Enttäuscht und demokratiemüde? Eine Dokumentation über Mecklenburg-Vorpommern Viel mehr als Farbe an der Wand: Wie Grafitti Hamburg bunt gemacht hat Gefühle für einen Chatbot? Beeindruckender Dokumentarfilm über KI Von „The Voice“ zum „Rising Star“: Der Pianist Giorgi Gigashvili in Norddeutschland Ein Teenager als „Stiefpapa“: Christian Dittloffs Roman übers Erwachsenwerden (Text: NDR)
    Deutsche TV-Premiere Mo. 17.08.2026 NDR
  • Folge 2 (30 Min.)
    So vielfältig ist die Kultur in Mecklenburg-Vorpommern: NDR Moderatorin Julia Westlake stellt verschiedenste Kulturschaffende und -orte aus dem Bundesland vor. Sie besucht das Kulturhaus im früheren DDR-Musterdorf Mestlin, in dem es heute eine private Kulturinitiative gibt, und macht mit der Museumsdirektorin Pirko Kristin Zinnow einen Rundgang durch das renovierte Staatliche Museum in Schwerin. „NDR Kultur – Das Journal“ trifft in dieser Sonderausgabe außerdem den Rostocker Sänger Marteria, der sehr mit seiner Heimatstadt verbunden ist und vor Kurzem im Rostocker IGA-Park aufgetreten ist. Weitere Themen sind ein neuer Dokumentarfilm über Hiddensee und das neue Buch der in Rostock aufgewachsenen Autorin Marieke Reimann über das Verhältnis von Ost und West. Kulturelles Engagement: das Kulturhaus in Mestlin Das Kulturhaus in Mestlin ist ein beeindruckendes Beispiel dafür, was Bürgerengagement bewirken kann. Das einstige sozialistische Musterdorf sollte zu DDR-Zeiten zeigen, wie das ideale Leben auf dem Land aussehen könnte. Heute wird das Kulturhaus vor allem durch Menschen vor Ort am Leben gehalten – mit Konzerten, Ausstellungen und Veranstaltungen. Mestlin steht damit beispielhaft für viele Kulturhäuser und künstlerische Initiativen in Mecklenburg-Vorpommern, die nur existieren können, weil Bürgerinnen und Bürger Verantwortung übernehmen, anpacken und Kultur selbst organisieren. Julia Westlake besucht das Kulturhaus und die Menschen dahinter. Das Staatliche Museum Schwerin: Rundgang mit Direktorin Pirko Kristin Zinnow Das Staatliche Museum Schwerin ist eine wahre Schatzkammer: Nach vier Jahren Bauzeit wurde es im Herbst 2025 neu eröffnet und lockt seitdem mit freiem Eintritt neue Besucher an. Zu sehen sind niederländische Klassiker, die weltweit größte Sammlung von Tierbildern des französischen Malers Jean-Baptiste Oudry, moderne Kunst und systemkritische Werke aus der DDR sowie die bedeutende Marcel- Duchamp-Sammlung. Julia Westlake macht einen Rundgang mit Museumsdirektorin Dr. Pirko Kristin Zinnow. Der Sänger Marteria: „Heimspiel“ in Rostock Er ist einer der bekanntesten und erfolgreichsten Musiker aus Mecklenburg-Vorpommern: der Rapper Marteria, geboren in Rostock. Seine Songs stehen für Hip-Hop mit Haltung. Am 14. August kam er für den Auftakt seiner neuen „Zum Glück in die Zukunft“-Tour in seine Heimatstadt zurück. Im IGA-Park wurde das Konzert zum echten Heimspiel: Mehr als 20.000 Fans feierten Marteria, der hier aufgewachsen ist und seiner Heimatstadt bis heute eng verbunden bleibt. „Zweite Wende“ von Marieke Reimann: ein neues Buch über Ostdeutschland Warum ist Deutschland auch 35 Jahre nach der Wiedervereinigung noch nicht wirklich vereint? In ihrem Buch „Zweite Wende“ zeigt die aus Rostock stammende Journalistin Marieke Reimann, wie groß die Unterschiede zwischen Ost und West noch immer sind: zum Beispiel bei Einkommen, Vermögen und der Besetzung von Spitzenpositionen. Sie erklärt, warum sich viele Ostdeutsche von den etablierten Parteien abwenden und welche Fehler Politik und Medien in der Vergangenheit gemacht haben. Naturparadies und Künstlertreff: Dokumentarfilm über Hiddensee Hiddensee ist ein Naturparadies in der Ostsee, 17 Kilometer lang, autofrei und bis heute ein Sehnsuchtsort für alle, die Ruhe und Freiheit suchen. Schon früh zog es Künstler*innen und Intellektuelle hierher: Gerhart Hauptmann, Thomas Mann, Asta Nielsen, Joachim Ringelnatz und Albert Einstein verbrachten Zeit auf der Insel. Auch der neue Dokumentarfilm „Hiddensee“ von Annekatrin Hendel blickt auf diese besondere Geschichte: Er erzählt von der Künstlerinsel der 1920er-Jahre bis in die Gegenwart. (Text: NDR)
    Deutsche TV-Premiere Mo. 31.08.2026 NDR
  • Folge 3 (30 Min.)
    Nachwirkungen bis heute: die Dokumentation „Das Erbe von 9/​11 – Deutschland nach den Anschlägen“ Der 11. September 2001 ist eine Zäsur. Alle, die ihn miterlebt haben, wissen noch sehr genau, wo sie waren, was sie gemacht haben, als die Nachricht von den Attentaten kam. Die Folgen der Anschläge sind bis zum heutigen Tag spürbar: 25 Jahre danach. Die NDR Dokumentation „Das Erbe von 9/​11 – Deutschland nach den Anschlägen“ zeigt, welche gravierenden Konsequenzen der Terroranschlag für viele Menschen bis heute hat (NDR Fernsehen, 08.09.2026, 23:30 Uhr). Beispielhaft erzählt „NDR Kultur – Das Journal“ die Geschichte von Nick Gorki und seiner Mutter. Er hat seinen deutschen Vater nie kennengelernt, seine Mutter Paula war mit ihm schwanger, kann sich in letzter Minute in Sicherheit bringen. Sie erinnert sich an den klaren, wunderschönen Morgen des 11. September – der alles veränderte. Von Familiendramen und Landwirtschaft: der sensationelle neue Roman „Broder“ von Dörte Hansen Dörte Hansen ist ein Glücksfall für die norddeutsche Literatur. Gleichermaßen literarisch anspruchsvoll, spannend und kenntnisreich schreibt sie über das ländliche Leben im Norden, den Strukturwandel der Dörfer und die Menschen, die dort leben. So auch in ihrem neuen Roman „Broder“. Im Mittelpunkt stehen die Zwillingsbrüder Henning und Broder: Der eine erbt den Bauernhof der Eltern, der andere, der ihn eigentlich auch wollte, wird Tierarzt. Viel verbindet die Brüder noch immer, aber auch alte Rivalität. Präzise, kenntnisreich und sprachlich virtuos erzählt Dörte Hansen von Landwirtschaft, dörflichen Strukturen und von einem großen Familienschicksal. „Broder“ ist ihr vierter Roman und absolut lesenswert: das „NDR Buch des Monats“. Landtagswahl in Mecklenburg-Vorpommern: Welche Kultur wollen die Parteien? Viele Menschen schauen gebannt auf die Landtagswahl in Mecklenburg-Vorpommern, vor allem auf die Frage, wer künftig mit wem regiert. Doch bei dieser Wahl geht es natürlich auch um Bildung, Kunst und Kultur: Was soll künftig gefördert werden? Und was bedeutet Kultur überhaupt für die einzelnen Parteien? Wie geht es mit den Theatern im Land weiter? Welche Inhalte sollen in den Schulen vermittelt werden? Und welche Zukunft haben die Förderschulen? „NDR Kultur – Das Journal“ schaut genauer in die Programme der Parteien, die nach den aktuellen Umfragen gute Chancen auf den Einzug in den Landtag haben. Denn auch Kultur und Bildung entscheiden mit darüber, wie Mecklenburg-Vorpommern morgen aussieht. Ein großer europäischer Erzähler: Siegfried Lenz Preis für Norbert Gstrein Norbert Gstrein zählt zu den bedeutenden Erzählern der deutschsprachigen Gegenwartsliteratur. Seit vielen Jahren beschäftigt sich der österreichische Schriftsteller, der in Hamburg lebt, in seinen Romanen und Essays mit großen Fragen: Was ist Wahrheit? Wer sind wir? Und wie viel Schuld tragen wir? Jetzt wird Gstrein mit dem Siegfried Lenz Preis ausgezeichnet, als erster deutschsprachiger Schriftsteller überhaupt. Die Jury würdigt Gstrein „als großen europäischen Erzähler“, in der Begründung heißt es: „Nicht zuletzt gilt es, in Norbert Gstrein einen Autor zu ehren, dessen Texte von einer gedanklichen Klarheit und stilistischen Brillanz geprägt sind, wie man sie in der gegenwärtigen deutschsprachigen Literatur nur sehr selten findet“. Seine Bücher stellen Gewissheiten infrage, und lässt einen misstrauisch gegen einfache Antworten werden. Am 11. September erhält er den Preis im Hamburger Rathaus. Die Laudatio hält Daniel Kehlmann. Einen Abend vorher ist Norbert Gstrein mit Kehlmann bei NDR Kultur im Rolf-Liebermann-Studio zu Gast. NDR Kultur PopUp! Konzerte: Auftakt mit Annett Louisan Annett Louisan zählt seit mehr als 20 Jahren zu den erfolgreichsten deutschsprachigen Chanson- und Popsängerinnen. Mit ihrem Hit „Das Spiel“ wurde die damalige Kunststudierende 2004 über Nacht berühmt. Jetzt veröffentlicht die 49-Jährige ihr mittlerweile zwölftes Album mit dem Titel „Sehnsucht“ und schlägt damit ein neues Kapitel auf: Die Songs spiegeln persönliche Erfahrungen auf dem weiten Feld der Liebe, aber auch gesellschaftliche Entwicklungen wider. Titel wie „Weltuntergang“ kommentieren die Reizüberflutung und Krisenwahrnehmung der heutigen Zeit. Auch ihre Herkunft aus Sachsen-Anhalt und die Erfahrungen der Wendejahre verarbeitet sie künstlerisch. Louisan setzt sich dabei mit gesellschaftlichen Spannungen, Ausgrenzung und dem Wunsch nach Freiheit auseinander. Annett Louisan spielt am 24. September 2026 ein NDR Kultur PopUp! Konzert: an einem außergewöhnlichen Ort in Norddeutschland. Wo genau, das können die Zuhörer*innen von NDR Kultur mitentscheiden und dort abstimmen und sich aber ebenso auch noch mit ungewöhnlichen Orten für die weiteren Konzerte mit Omar Sosa, Gisbert zu Knyphausen und dem vision string quartet bewerben. (Text: NDR)
    Deutsche TV-Premiere Mo. 07.09.2026 NDR
  • Folge 4 (30 Min.)
    „die nordstory – Maasholm macht neu“: Reportage über ein Fischerdorf im Wandel Nachwuchs-Tierfilmer und Social-Media-Star: Gamander López beim Green Screen Naturfilmfestival in Eckernförde Die Aktion #ichstillwoichwill in Hamburg: warum Stillen bis heute provoziert Er ist reich, sie nicht: der Roman „Die zweitgrößte Liebe“ von Ruth-Maria Thomas Jazz made in Hamburg: Dirk Bleese und die JazzWerk Big Band (Text: NDR)
    Deutsche TV-Premiere Mo. 14.09.2026 NDR
  • Folge 5 (30 Min.)
    Nach der Wahl in Mecklenburg-Vorpommern: Monchis Alltag in „Jenseits der Brandmauer“ in Jarmen Lebendige Zivilgesellschaft: was wegfällt, wenn der Bund bei „Demokratie leben!“ kürzt Beobachten, ohne zu bewerten: neue Videokunst von Karimah Ashadu in Hannover Leben unter der Diktatur: die Dokumentation „Schon lange kein Frühling – Mein Vater, Rumänien und ich“ (Text: NDR)
    Deutsche TV-Premiere Mo. 21.09.2026 NDR
  • Folge 6 (30 Min.)
    Überleben wir die Superintelligenz? Weckruf aus dem Silicon Valley Sind wir gerade dabei, die Büchse der Pandora zu öffnen? KI könnte sehr bald zur Superintelligenz werden und damit den Menschen in praktisch allen geistigen Fähigkeiten deutlich übertreffen. Um ihn dann – um es sehr verkürzt zu sagen – umzubringen. Genau darum geht es in dem Buch von Eliezer Yudkowsky und Nate Soares, beide Experten des Machine Intelligence Research Institute (MIRI): „If Anyone Builds It, Everyone Dies. Warum eine superintelligente KI uns alle vernichten würde“ (Droemer). Mit diesem Weckruf sind Yudkowsky und Soares inzwischen nicht mehr allein: Mitte September warnte Anthropic-Chef Dario Amodei, dass die KI-Entwicklung inzwischen so schnell voranschreite, dass Sicherheitsmaßnahmen möglicherweise nicht mehr hinterherkommen könnten. Rocken statt Rente: Seniorenchor Heaven Can Wait auf Norddeutschland-Tour Beim Heaven Can Wait-Chor aus Hamburg (Leitung: Jan-Christof Scheibe) ist das Motto: rappen und rocken statt Ruhestand. Erst ab 70 Jahren darf man mitmachen. Der Senioren-Chor singt keine Volkslieder, sondern die Charts rauf und runter – und geht dabei ziemlich ab! Wenn die alten Sängerinnen und Sänger „Rage Against The Maschine“ performen, fühlt man: Hier wird das Leben gefeiert! Jetzt geht der Chor auf Tour im Norden, u.a.: Bergedorf: 10.10., Lübeck: 11.10., Emden: 01.11., Elmshorn: 13.11., Uelzen: 15.11., Neumünster: 19.11. und Stade: 24.11. Späte Würdigung: Ausstellung über Jüdische Kunstsammler*innen Sie haben aus Leidenschaft gesammelt, der modernen Kunst in Deutschland mit zum Durchbruch verholfen und sind heute oft namentlich nicht mehr bekannt: jüdische Kunstsammler*innen. Nach der nationalsozialistischen Machübernahme wurden sie und ihre Angehörigen verfolgt, ins Exil getrieben oder ermordet. Die Kunstsammlungen wurden unter Wert verkauft, enteignet, zerschlagen. Die Aufarbeitung dieses Teils deutscher Geschichte verläuft noch immer schleppend, auch von staatlicher Seite. Eine Ausstellung in Hamburg erinnert jetzt an die vergessenen Pioniere der Moderne: „Von Monet bis Picasso. Jüdische Kunstsammler:innen in Deutschland“ (Bucerius Kunst Forum bis 29. März 2027). Im Mittelpunkt der Schau stehen beispielhaft 15 Familien, Paare und Einzelpersonen, deren Lebensgeschichten erzählt und deren Sammlungen rekonstruiert werden. Viele Gemälde werden zum ersten Mal wieder in Deutschland gezeigt. „NDR Kultur – Das Journal“ besucht mit Maeva Emden, Nachfahrin von Max Emden, die Ausstellung und spürt einem bis heute anhaltenden Unrecht nach. Douglas Sirk Preis für Helen Mirren auf dem FilmFest Hamburg Kaum eine ist so ausdrucksstark wie sie, kann so gucken, kann mit winzigen Gesten und Blicken so viel erzählen wie die Schauspielerin Helen Mirren. Weltweit bekannt wurde sie als Elizabeth II. in Stephen Frears Film „The Queen“. Dabei prägte sie schon vorher Theater, Film und Fernsehen: von der Royal Shakespeare Company über das britische Fernsehen bis nach Hollywood. Beim diesjährigen FilmFest Hamburg erhält sie den Douglas Sirk Preis und gleichzeitig wird ihr neuer Film über Patricia Highsmith seine Deutschlandpremiere erleben („Ein Talent fürs Morden“: ab 05.11.2026). „NDR Kultur – Das Journal“ mit einer Hommage an diese Ausnahmeschauspielerin. Start der NDR Kultur PopUp! Konzerte: Annett Louisan singt im Freibad Drei Orte standen zur Abstimmung und die Mehrheit der Hörerinnen und Hörer von NDR Kultur hat sich für das Freibad in Großenvörde entschieden. Daher tritt Annett Louisan am 24. September in dem 500-Seelen-Ort auf, der in der Gemeinde Warmsen im Landkreis Nienburg/​Weser in Niedersachsen liegt. Annett Louisan gilt als die Stimme des deutschsprachigen Chansons, sie hat das Genre maßgeblich geprägt und ihm eine unverwechselbare eigene Note verliehen. Seit ihrem Debüt 2004 hat sich die Ausnahmekünstlerin als eine der erfolgreichsten und einflussreichsten Größen der deutschen Musikszene etabliert. Mühelos verbindet sie Chanson und Pop, auch im Freibad. „NDR Kultur – Das Journal“ war bei dem ersten PopUp!-Konzert dabei. (Text: NDR)
    Deutsche TV-Premiere Mo. 28.09.2026 NDR
  • Folge 7 (35 Min.)
    Sind Tiere kreativ? Wilde Kunst auf dem Darßer Naturfilmfestival Tiere, die singen oder tanzen oder architektonische Spitzenleistungen vollbringen? Der faszinierende Dokumentarfilm „Wilde Kunst- Sind Tiere kreativ?“ eröffnet jetzt das Darßer Naturfilmfestival in Ahrenshoop – mit live eingespielter Musik. Spulen Tiere nur angeborene Verhaltensmuster ab oder entwickeln sie Fantasie und Gestaltungswillen, wenn sie mit bunten Bauten oder Choreografien ihre Partner beeindrucken wollen? Liegt der Ursprung der Kunst im Tierreich? Die Musik von Filmkomponist Sebastian Schmidt macht den originellen „Alte Liebe“: der neue Film von Andreas Dresen Seit seiner Pensionierung meckert Harry nur noch rum. Trinkt Bier, verzieht sich in den Garten. Lore klammert sich an ihren Job als Bibliothekarin, träumt von Aufbruch und fragt sich: War das schon alles? „Alte Liebe“ heißt der neue Film von Regisseur Andreas Dresen über eine Ehe, die nach 40 Jahren ins Wanken gerät. Eine Adaption des gleichnamigen Bestsellers von Elke Heidenreich. Dagmar Manzel und Joachim Król spielen sehr berührend ein Paar, das sich verloren hat und nochmal neu begegnet. Liebe im Alter war schon mehrfach Thema für Andreas Dresen, den Meister des realistischen, tragikomischen Kinos. (Kinostart: 8. Oktober) Kampf gegen eine Brücke: die Doku „Sternbrücke Forever“ Unter der über 100 Jahre alten Eisenbahnbrücke im Hamburger Schanzenviertel verkauft Mehmet Falafel, Martina führt einen Kiosk, Stefan repariert Autos. Und an den Wochenenden füllen sich die Clubs. Dann wird der Abriss der Brücke beschlossen und für den gewachsenen Mikrokosmos beginnt eine Zeit der Ungewissheit. In „Sternbrücke Forever“ (Kinostart: 8. Oktober) begleitet Regisseur Christian Hornung die Menschen dieses Ortes über fünf Jahre durch Alltag, Abschied und Widerstand. Ihm geht es weniger um das Bauwerk als um die Leute, deren Leben sich darum herum entwickelt hat. Entstanden ist eine warmherzige, überraschend humorvolle Liebeserklärung an einen besonderen Ort und zugleich ein wütender Kommentar zur Stadtpolitik. Aus dieser Hamburger Geschichte wird eine Frage, die viele Städte kennen: Wem gehört die Stadt? Und was macht sie lebenswert? „NDR Kultur – Das Journal“ hat Regisseur Christian Hornung an der neuen Brücke getroffen. Musiker mit Haltung: neues Album und NDR Konzert von Danger Dan Spätestens seit „Das ist alles von der Kunstfreiheit gedeckt“ ist Danger Dan bei einem breiten Publikum als Musiker mit Haltung bekannt. Er engagiert sich, spielte z. B. jüngst beim CSD in Görlitz. Auf seinem neuen Album „Keine Angst“ verbindet er erneut Klavier, Gesang und politische Einmischung, richtet den Blick aber auch auf persönliche Themen: In aktuellen Interviews und in Songs thematisiert Danger Dan erstmals offen seine drohende Erblindung und eine frühere Liebesbeziehung mit einem Mann. Zugleich bleibt er aber politisch. „Keine Angst“ erscheint am 2. Oktober, am selben Tag gibt Danger Dan ein Konzert mit anschließender Diskussion bei einer besonderen Ausgabe von stars@ndr 2 – songs & stories in Hamburg. „NDR Kultur – Das Journal“ besucht das Konzert und stellt das neue Album vor. NDR Kultur PopUp! Konzerte: Das vision string quartet spielt im Fahrradgeschäft Seit seiner Gründung 2012 hat sich das vision string quartet als eines der herausragendsten Streichquartette seiner Generation etabliert. Mit großer Spielfreude bewegt sich das Ensemble zwischen klassischem Streichquartett-Repertoire und eigenen Kompositionen aus Folk, Pop, Rock, Funk und Minimal Music – und setzt damit immer wieder neue Impulse. Innovativ und vielseitig sind auch die Konzertformate: Das Streichquartett, das sich zugleich als Band versteht, ist in renommierten Sälen wie der Elbphilharmonie, der Berliner Philharmonie und der Wigmore Hall London ebenso zu Hause wie auf großen Festivals. Am 1. Oktober spielt es das zweite NDR Kultur PopUp! Konzert. Der Ort dafür steht bereits fest: Die Hörerinnen und Hörer haben bei der Abstimmung entschieden, dass der Auftritt bei Zweirad Hanselle, einem Fahrradgeschäft im niedersächsischen Schüttorf, über die Bühne geht. „NDR Kultur – Das Journal“ ist bei dem Konzert dabei. (Text: NDR)
    Deutsche TV-Premiere Mo. 05.10.2026 NDR
  • Folge 8 (30 Min.)
    Deutsche TV-Premiere Mo. 12.10.2026 NDR
  • Folge 9 (30 Min.)
    Deutsche TV-Premiere Mo. 19.10.2026 NDR
  • Folge 10 (35 Min.)
    Deutsche TV-Premiere Mo. 02.11.2026 NDR
  • Folge 11 (30 Min.)
    Deutsche TV-Premiere Mo. 09.11.2026 NDR

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