2025/2026, Folge 18–33
Folge 18 (2025/2026)
Folge 18 (30 Min.)„Schule gegen Kinder“: das neue Buch von Silke Müller über unser kaputtes Bildungssystem Liest man allein nur einige der Zahlen, schaudert es einen: In den Schulen in Deutschland gibt es einen Investitionsrückstand von 67,8 Milliarden Euro, 25 Prozent der 15-Jährigen liegen unter der Mindestkompetenz beim Lesen, 33 Prozent der Neuntklässler sind es sogar in Mathe und 5218 Schüler*innen kommen auf eine Schulpsycholog*in. Deutschland: Entwicklungsland in Sachen Bildung? Für Silke Müller ist das der Fall. Sie war 16 Jahre lang Schulleiterin, ist die erste Digitalbotschafterin Niedersachsens, ist Bildungsexpertin und Publizistin.In ihrem neuen Buch „Schule gegen Kinder. Wie ein kaputtes Bildungssystem die Zukunft der nächsten Generation gefährdet“ (Droemer) zeigt sie, wie sehr das deutsche Schulsystem bereits in Trümmern liegt und was es braucht, um es wieder aufzubauen. „NDR Kultur – Das Journal“ hat Silke Müller getroffen. Stift halten, Schere benutzen, zuhören: Immer mehr Grundschulkindern fehlen grundsätzliche Fähigkeiten Ende 2025 veröffentlichten mehr als 1000 Grundschullehrer*innen in Hessen einen Brandbrief. Der Inhalt: Die Schüler*innen bringen nicht einmal mehr die grundlegendsten Fähigkeiten mit. Stifte halten, mit der Schere schneiden, sich die Schuhe binden, zuhören – alles nicht mehr selbstverständlich. Dazu kommen Sprachdefizite und Angststörungen. Die Lehrergewerkschaft GEW Hessen übergab diesen Brief an das dortige Kultusministerium. Alles nur ein Problem in Hessen? „NDR Kultur – Das Journal“ hat recherchiert und mit einem Grundschullehrer in Hamburg und der Kultusministerin in Schleswig-Holstein über das Thema gesprochen. „Ach, diese Lücke, diese entsetzliche Lücke“: Joachim Meyerhoffs Roman als Film im Kino Der Schauspieler Joachim Meyerhoff ist mit seinen autobiografischen Romanen mittlerweile auch ein Bestsellerautor. Jetzt kommt zum zweiten Mal eine Verfilmung seiner Bücher ins Kino. Der dritte Teil seiner Lebensgeschichte „Ach, diese Lücke, diese entsetzliche Lücke“. Es geht um die Erlebnisse des 20-jährigen Joachim an der Schauspielschule in München. Zu dieser Zeit lebt er bei seinen exzentrischen Großeltern, die mit skurrilen Traditionen und Alkohol versuchen, die „Lücke“ zu verdrängen, die einige Todesfälle in der Familie gerissen hat. Erfolgsregisseur Simon Verhoeven bringt diese Tragikomödie mit viel Humor ins Kino. (Kinostart: 29. Januar 2026) Vom Verschwinden des Spielraums: der Soziologe Hartmut Rosa über den Verlust des Handelns Wer ist nicht schon einmal in einer Warteschleife verzweifelt, weil eine KI-generierte Stimme nur Auswahlmöglichkeiten anbot, die nicht zu Problem passten? Unmerklich verändert sich derzeit der Charakter des Handelns. Immer mehr geben Algorithmen und Apps Entscheidungen vor. Auch Kinder spielen nicht mehr frei mit Lego-Bausteinen, sondern bauen nach vorgefertigten Anleitungen Dinge nach. So werden wird man vom Handelnden zum Vollziehenden – mit Folgen. Der Soziologe Hartmut Rosa mit einer Gegenwartsanalyse: „Situation und Konstellation“ (Suhrkamp). Trump auf der Opernbühne: Uraufführung von „Monster’s Paradise“ in Hamburg Es ist die ungewöhnlichste Opern-Uraufführung des Jahres, vielleicht auch die spektakulärste: Die Komponistin Olga Neuwirth hat gemeinsam mit Literaturnobelpreisträgerin Elfriede Jelinek eine Oper geschrieben, in der es um den Niedergang der Menschheit und ganz offensichtlich um Donald Trump geht. Sein Name wird nicht genannt, im Stück heißt er „Der König-Präsident“, aber die Bezüge sind überdeutlich. Die Oper „Monster’s Paradise“ ist allerdings keine tagespolitische Analyse, sondern – so die Ankündigung – eine „Politgroteske“ mit Horrorelementen. Denn auf der Bühne stehen neben dem Präsidenten ein Monster namens Gorgonzilla und zwei Vampirinnen. (Text: NDR) Deutsche TV-Premiere Mo. 02.02.2026 NDR Folge 19 (2025/2026)
Folge 19 (30 Min.)Warum zahlen Superreiche so wenig Steuern? Der Ökonom Gabriel Zucman fordert eine „Reichensteuer“ Vom eigenen Bruder bespitzelt: der Dokumentarfilm „Spione unter uns“ über DDR-Unrecht Schüler*innen und Social Media: das ungewöhnliche Kunstprojekt „Diktat 3“ Kompromisslose Künstlerin: Paula Modersohn-Becker zum 150. Geburtstag Der Star mit der roten Posaune: Der Musiker Nils Landgren wird 70 (Text: NDR)Deutsche TV-Premiere Mo. 09.02.2026 NDR Folge 20 (2025/2026)
Folge 20 (35 Min.)Zenit überschritten: das Ende von Social Media? Weniger Posts, sinkende Interaktion, wachsende Unzufriedenheit, vieles deutet darauf hin, dass soziale Medien an Bedeutung verlieren. Seit rund zwei Jahren steigt die Nutzungsdauer nur noch bei Älteren und stagniert in den meisten Altersgruppen. Ausgerechnet 16- bis 24-Jährige wenden sich ab. Statt Austausch dominieren KI-generierte Inhalte, Werbung und gegenseitige Beobachtung. Immer mehr Staaten fordern mittlerweile Regulierungen: Nach Australien könnte Frankreich bald das zweite Land sein, in dem es eine Altersbeschränkung für Social Media gibt.Haben soziale Medien ihren Höhepunkt überschritten? Und: Wäre ein Ende der Plattformen eher ein Verlust oder eine Entlastung für gesellschaftliche Diskurse? Darüber spricht „NDR Kultur – Das Journal“ mit dem jungen YouTuber Robin Fübbeker, dessen Video über seine Löschung von Instagram knapp eine Million Aufrufe hat, dem Soziologen Armin Nassehi und dem Autor Jonathan Haidt („Generation Angst“), der maßgeblich die Politik der Regulierung von Social Media für Jugendliche angestoßen hat. Zwangsarbeit auf norddeutschen Bauernhöfen: der Roman „Nelka“ von Svenja Leiber Es ist ein großes Unrecht: Während des Zweiten Weltkriegs wurden Millionen Menschen aus besetzten Ländern zur Zwangsarbeit nach Deutschland verschleppt. Auch in der Landwirtschaft ersetzten sie fehlende Arbeitskräfte, arbeiteten unter harten Bedingungen und ohne Rechte. Viele litten unter Gewalt, Hunger und schlechter Behandlung. Die Schriftstellerin Svenja Leiber erzählt in ihrem neuen Roman „Nelka“ von einem 16-jährigen Mädchen, das 1941 aus dem damaligen Lemberg nach Schleswig-Holstein verschleppt wird und auf einem Gutshof arbeiten muss und sogar Opfer sexueller Gewalt wird. Jahrzehnte später kehrt sie an den Ort zurück und trifft ihren einstigen Peiniger. „Nelka“ erscheint am 17. Februar und ist das „NDR Buch des Monats“. „Club-Legenden“: Wie die Diskothek HyperDome in Murchin Geschichte schrieb In den 1980er- und 1990er-Jahren prägten Clubs und Diskotheken das Nachtleben in Norddeutschland. NDR Kultur lässt diese Welt in einer Dokumentation wieder aufleben – von der Großraumdisko auf dem Land bis zum Techno-Club in der Stadt. Zur Zeit des Mauerfalls hatte das Dorf Murchin bei Anklam keine 300 Einwohner, aber ein großes Kulturhaus aus DDR-Zeiten. Dort eröffnete 1990 der HyperDome, der sich schnell zu einem der wichtigsten Clubs der Region entwickelte. Mit House und Dance traf er den Nerv der Nachwendezeit. Ex-VIVA-Moderatorin Daisy Dee erinnert sich bei NDR Kultur: „Die Energie war unglaublich – die Leute konnten komplett ausrasten.“ Für eine Aktion rund um den Film sind auch die NDR Zuschauer*innen gefragt: Was ist Ihre schönste Club-Erinnerung? (ndr.de/clublegenden) Deutsch-türkischer Pop: die aus Hamburg stammende Musikerin Derya Yildirim Sie ist Sängerin und Multiinstrumentalistin, aber ihr wichtigstes Instrument ist die Baglama, eine Laute mit jahrhundertelanger Tradition, untrennbar mit der anatolischen Volksmusik verbunden. Derya Yildirim ist in Hamburg aufgewachsen, hat türkische Wurzeln und verbindet kulturelle Einflüsse selbstverständlich in ihren Stücken. Sie studierte klassische Musik, spielte Klavier und beschäftigte sich intensiv mit Beethoven, Bach und Schubert. Heute steht sie mit ihrer Band Grup Simsek für modernen Anadolu Rock, einem Musikstil, der u.a. türkische Volksmusik mit westlichem Rock verbindet. Aktuell ist die Band mit ihrem neuen Album auf Europa-Tour unterwegs. „NDR Kultur – Das Journal“ trifft Derya Yildirim mit ihrer Baglama in Hannover vor und bei einem Konzert. (Text: NDR) Deutsche Streaming-Premiere Fr. 13.02.2026 ARD Mediathek Deutsche TV-Premiere Mo. 16.02.2026 NDR Folge 21 (2025/2026)
Folge 21 (30 Min.)Wenn KI-Agenten unter sich sind: die neue Plattform Moltbook Nur ein Smiley? Die versteckte Ideologie hinter Emojis Hamburgs erster Techno-Tempel: die Club-Legende UNIT Kunst aus Schnee: die Schweriner Künstlerin Stephanie Lüning Ein Video über Schuld und Polizeigewalt: Schüler interpretieren Siegfried Lenz neu (Text: NDR)Deutsche Streaming-Premiere Fr. 20.02.2026 ARD Mediathek Deutsche TV-Premiere Mo. 23.02.2026 NDR Folge 22 (2025/2026)
Folge 22 (30 Min.)„Eine Hymne an das Leben“: Gisèle Pelicot in Hamburg Ihre Geschichte hat die Welt erschüttert: Gisèle Pelicot wurde von ihrem Ehemann über Jahre mit Medikamenten betäubt und vergewaltigt – und nicht nur das: E bot sie auch vielen weiteren Männern zum Missbrauch an. Als es zum Prozess kam, bestand Gisèle Pelicot darauf, dass der öffentlich geführt wurde. Die Scham müsse die Seite wechseln, sagte sie damals. In Hamburg hat sie jetzt ihre Memoiren vorgestellt, der Titel „Eine Hymne an das Leben“ (Piper). „NDR Kultur – Das Journal“ war bei der Deutschlandpremiere mit dabei.Daran anschließend hat Gisèle Pelicot den beiden Investigativ-Journalistinnen Isabell Beer und Isabel Ströh ein Exklusivinterview gegeben. Sie sind für ihre Recherchen über sexuelle Gewalt und ein Vergewaltiger-Netzwerk auf Telegram für STRG_F mit diversen Preisen ausgezeichnet worden. Ihre Dokumentationen für den NDR zeigen: Der Fall Gisèle Pelicot ist kein Einzelfall. Klassik-Influencer Louis Philippson spielt Konzerte in Hannover und Bremen Aus dem Jugendzimmer ins Rampenlicht: eine unglaubliche Erfolgsgeschichte. Der 22 Jahre alte Louis Philippson – ein Shooting-Star, der das schier Unmögliche geschafft hat: Millionen junge Menschen für Klassik zu begeistern. Denn er kann nicht nur sehr gut Klavier spielen, sondern auch lustigen und kreativen Social-Media-Content machen. Am 3. März spielt er in Hannover, am 12. März gibt er ein Konzert in Bremen. „Kinderschauspieler. Der Preis des Erfolgs“: neue Doku in der ARD-Mediathek Sie waren Stars – und das schon als Kinder. Sie standen vor der Kamera, haben Autogramme gegeben, wurden hofiert und gefeiert. Doch zu welchem Preis? Die NDR Doku „Kinderschauspieler. Der Preis des Erfolgs“ begleitet drei ehemalige Kinderschauspieler*innen und blickt mit ihnen zusammen hinter die Kulissen: Nick Romeo Reimann („Wilde Kerle“, „Vorstadtkrokodile“), Luna Jordan („Fuchs im Bau“, „Dead Girls Dancing“) und Constantin von Jascheroff („Rennschwein Rudi Rüssel“, „Titus der Satansbraten“). Die vielleicht erfolgreichste Zeit ihres Lebens hat bei den ehemaligen Kinderschauspieler*innen auch Narben hinterlassen. Neben Spaß und Erfolg gab es auch Mobbing und Leistungsdruck. Und die Frage: Werde ich an damalige Erfolge anknüpfen können? Jetzt in der ARD- Mediathek. „Gelbe Briefe“: In Hamburg gedrehter Berlinale-Gewinnerfilm kommt ins Kino Die Geschichte über ein türkisches Ehepaar hat den Goldenen Bären der Berlinale bekommen. Im Film geht es um Künstler, die aufgrund staatlicher Willkür und anscheinend regierungskritischer Äußerungen ihre Arbeit verlieren. Regisseur Ilker Çatak („Das Lehrerzimmer“) hat sein Politdrama „Gelbe Briefe“ in Hamburg und in Berlin gedreht, statt in Istanbul und Ankara. Er will so eine universelle Geschichte über Kunst unter politischem Druck erzählen. „Gelbe Briefe“ kommt am 5. März ins Kino. Eine Million Blumen: Ausstellungen von Rebecca Louise Law in Schleswig-Holstein Ein Kunst-Großereignis im Norden: Mit „State of Nature“ zeigt die Künstlerin Rebecca Louise Law gleich an vier Orten in Schleswig-Holstein ihre riesigen Werke aus getrockneten Blüten: Im Freilichtmuseum Molfsee wächst mit „The Field“ ab dem 27. Februar ein monumentales Feld aus Hafer und Blumen von der Decke. Das Jüdische Museum Rendsburg zeigt auch eine Installation. Und auf Schloss Gottorf, im Globushaus und in der Reithalle, wird ab April Kunst aus einer Million getrockneten Blumen zu sehen sein: sinnlich, poetisch und überwältigend! In „Blomentüddelclubs“ haben viele Freiwillige im Vorfeld mitgeholfen, die Pflanzen zu trocknen und aufzufädeln. Club-Legenden: das Subway in Kiel No Mainstream! – lautete das Credo des Clubs Subway in Kiel. Ab 1988 schuf Betreiber Willy Möller einen Gegenpol zu den Großraumdiskotheken. Im versteckten Club im zweiten Untergeschoss traf sich die alternative Szene: Punks, Goths, Grufties, Metalheads und Rockabillys. Das dunkle, mit Bandplakaten tapezierte Subway war für viele auch ein Safe Space – in einer Zeit, in der rechte Skinheads und Straßengangs präsent waren. Die NDR Doku „Clublegenden – Diskotheken, die Geschichte schrieben“ blickt zurück auf die 1980er- und 1990er-Jahre in Norddeutschland und lässt eine verschwundene Welt wieder aufleben – von der Großraumdisko bis zu Musikclubs der Subkultur, von Alternative Rock bis Techno. (Text: NDR) Deutsche TV-Premiere Mo. 02.03.2026 NDR Folge 23 (2025/2026)
Folge 23 (30 Min.)Auf Augenhöhe mit Orang-Utans: faszinierende NDR Dokumentation Sie sind die nächsten Verwandten der Menschen und ihnen in vielem sehr ähnlich: Orang-Utans, auch „Waldmenschen“ genannt. Die Hamburger Naturfilmer Jens Westphalen und Thoralf Grospitz haben sich im Dschungel von Borneo auf ihre Spuren begeben. Die sanftmütigen Menschenaffen leben auf 90 Meter hohen Bäumen. Dank neuester Drohnentechnik konnten die Filmemacher der Affenmutter Sati und ihrer kleinen Tochter Huyan bis in die Wipfel der Bäume folgen und begegnen ihnen im Kronendach auf „Augenhöhe“.Dabei sind ihnen einzigartige Aufnahmen gelungen von der liebevollen Fürsorge zwischen Mutter und Kind, inklusive inniger Kussszenen und beeindruckende Szenen intelligenten Verhaltens wie der gezielte Gebrauch von Werkzeugen. Doch der Lebensraum der Orang-Utans in Borneo ist bedroht durch Abholzung und immer größere Ölpalmen-Plantagen. Die Naturfilmer besuchen auch ein Waisenhaus für Orang-Utans und zeigen, warum der Schutz der Regenwälder entscheidend ist für ihre Zukunft. Ein berührender Film mit spektakulären Bildern. Die NDR Dokumentation „Orang-Utans – So nah wie nie“ läuft am 23. März 2026 um 20:15 Uhr im Ersten. Immer noch ein Tabuthema? Dokumentarfilm über die Menopause Die Benachteiligung von Frauen in der Gesellschaft betrifft viele Bereiche, auch die Medizin, in der oft noch der männliche Körper Maß aller Dinge ist. Ein Beispiel dafür ist die Menopause, auch Wechseljahre genannt. Viele Frauen leiden unter Hitzewallungen, Schlafstörungen, Gedächtnisproblemen oder anderen körperlichen und emotionalen Belastungen. Doch lange wurde das Thema von der Medizin vernachlässigt und Frauen wurden mit ihren Beschwerden allein gelassen. Die Regisseurin Louise Unmack Kjeldsen begibt sich in einem Dokumentarfilm auf eine persönliche und zugleich wissenschaftliche Reise in das oft tabuisierte Thema, sie spricht mit betroffenen Frauen und Forscher*innen aus aller Welt. „Mein neues altes Ich“ kommt am 12. März 2026 ins Kino. „NDR Kultur – Das Journal“ stellt den Film vor und spricht mit der Regisseurin. Was hat uns Siegfried Lenz noch zu sagen? Ein ungewöhnliches Dokudrama zu seinem 100. Geburtstag Mit Büchern wie „Deutschstunde“, „Der Mann im Strom“ oder „Der Überläufer“ ist Siegfried Lenz einer der wichtigsten und beliebtesten Schriftsteller der Bundesrepublik Deutschland. Seine Themen wie Krieg, Pflicht und Moral oder die Warnung vor einer Klimakatastrophe sind aktueller denn je. Das zeigt ein neues Dokudrama von NDR Kultur zum 100. Geburtstag des Schriftstellers am 17. März. Schauspieler Jonas Nay verkörpert darin „Inspektor Tondi“, eine Figur von Lenz, und trifft auf Menschen, deren Leben mit Themen des Wahlhamburgers verbunden sind: den ehemaligen Soldaten Wolf Gregis, junge Polizist*innen beim Einsatz sowie die Klimaaktivist*innen Lina Eichler und Henning Jeschke. Günter Berg, langjähriger Freund und Verleger, sowie Sabine Rückert führen in Lenz’ Werk ein, sprechen über Pflicht und Gewissen, Schuld und Unschuld. Das Dokudrama „100 Jahre Siegfried Lenz – Was würdest du tun?“ ist in der ARD Mediathek zu sehen und wird am 16. März 2026 um 22:45 Uhr im NDR Fernsehen gesendet. Keine klassische Kulturdoku, sondern ein Film, der Literatur und „echte“ heutige Menschen auf neuartige Weise zusammenbringt. Club-Legenden: Wie das Zeppelin zum Hotspot einer ganzen Generation wurde 1983 eröffnete in Stelle im Landkreis Harburg das Zeppelin, gefeiert als „Norddeutschlands größte Diskothek“. Der riesige Club auf dem Land zog jedes Wochenende Tausende Gäste an, die lange Autofahrten auf sich nahmen, um zwischen Gyros-Teller, Lasershow und Dancefloor zu feiern. Auch Produzent Alex Christensen (U 96) war Teil der Szene: Ende der 1980er-Jahre arbeitete er als DJ im Zeppelin und spielte frühe Versionen seines späteren Welthits „Das Boot“. In der Reihe „Club-Legenden – Diskotheken, die Geschichte schrieben“ blickt NDR Kultur zurück auf diese Zeit, in der diese Großraumdisko auf dem Land zum legendären Ort und Hotspot einer ganzen Generation wurde (Text: NDR) Deutsche Streaming-Premiere Fr. 06.03.2026 ARD Mediathek Deutsche TV-Premiere Mo. 09.03.2026 NDR Folge 24 (2025/2026)
Folge 24 (30 Min.)10. Todestag von Roger Cicero: ein Dokumentarfilm über den Musiker und seinen Vater Verfassungsschutz gegen Kunstfreiheit? Der Skandal um den Deutschen Buchhandlungspreis geht weiter Poetry-Slammer, Comedian und Podcaster: Felix Treder und sein Großvater Faszinierende Unterwasserkunst: Julian Charrière im Kunstmuseum Wolfsburg „Viel wichtiger ist jetzt die Gegenwart“: das „NDR Buch des Monats“ von Marie-Louise Monrad Møller (Text: NDR)Deutsche Streaming-Premiere Fr. 20.03.2026 ARD Mediathek Deutsche TV-Premiere Mo. 23.03.2026 NDR Folge 25 (2025/2026)
Folge 25 (30 Min.)Rätsel um leere Gräber in Lüneburg Die Heil- und Pflegeanstalt Lüneburg war in der Nazizeit ein Ort sogenannter „Krankenmorde“. Menschen mit Behinderungen und psychisch Kranke wurden hier zwangssterilisiert, viele ermordet. Aussortiert als „lebensunwert“, so der brutale NS-Jargon. Seit 1975 erinnert eine Kriegsgräberstätte an die „Euthanasie“-Opfer. Die Gedenkstätte soll neu gestaltet werden, deshalb wurden im letzten Jahr Sondierungsgrabungen gemacht. Dabei kam Überraschendes heraus: viele der Gräber sind leer – nur „Scheingräber“.Ein Schock für Angehörige wie Friedrich Buhlrich, der jetzt nicht mehr weiß, wo seine Geschwister beerdigt sind. Für die Leiterin der „Euthanasie“-Gedenkstätte Lüneburg, Carola Rudnick, ist das ein veritabler Skandal. Wo sind die Toten? Der Fall Fernandes/Ulmen Ausgehend vom aktuellen Beben, das der Fall Fernandes/Ulmen auf gesellschaftlicher wie rechtlicher Ebene ausgelöst hat, fragt „NDR Kultur – Das Journal“, wie neben neuer Rechtsprechung auch ein neues Nachdenken über und Verständnis von Männlichkeit notwendig ist. Der Beitrag schaut auf die strukturellen Ähnlichkeiten zum Fall Pelicot – und wie sich durch digitale Mittel noch einmal ganz neue Abgründe auftun. Gisèle Pelicots Satz „Die Scham muss die Seiten wechseln“ ist mittlerweile ein Schlachtruf, der Männer viel stärker in die Pflicht nimmt. Am Fall Fernandes/Ulmen zeigt sich – wenn auch noch zaghaft – dass jetzt womöglich tatsächlich etwas in Bewegung kommt: Anders noch als nach #MeToo, Pelicot und Epstein sind es diesmal nicht nur die Frauen, die sich öffentlich empören und ein Ende der sexualisierten Gewalt fordern. Viele Männer aus Medien, Kultur und Politik haben sich in den vergangenen Tagen vom mutmaßlichen Täter distanziert und mit den Opfern struktureller sexualisierter Gewalt solidarisiert. „Dance Around the Self“: Doku über Schriftstellerin Siri Hustvedt „Dance Around the Self“ heißt ein Dokumentarfilm, in dem die Schriftstellerin Siri Hustvedt das Publikum an ihrem Leben teilhaben lässt. Regisseurin Sabine Lidl erzählt von Siri Hustvedts Anfängen, wie sie mit 18 nach New York zieht, um eine große literarische Stimme zu werden. Eine junge, aufbegehrende Frau aus einem Provinznest in Minnesota. Mit 26 lernt sie den Autor Paul Auster kennen, mit dem sie eine lebenslange Schriftsteller-Liebe verbindet. Von außen wurden sie oft nicht als ebenbürtig betrachtet. „Hier der große Mann, und wer ist diese Frau, die glaubt, auch schreiben zu können?“, erinnert sich Siri Hustvedt. Der einfühlsame Dokumentarfilm begleitet Siri Hustvedt sieben Jahre lang, sogar in der Zeit, als Paul Auster an Krebs erkrankt. Ein großartiger Film, der am 2. April in die Kinos kommt. Kunst und Überleben: Daniel Hopps Ausstellung über Drogensucht im Kunsthaus Hamburg Daniel Hopps Filminstallation „Fictional Healing“ hinterfragt Stigmata rund um Sucht. Er war selbst Junkie und hat es geschafft, mithilfe von Kunsttherapie von seiner Sucht loszukommen. In seiner Kunst arbeitet er mit Betroffenen, sammelt ihre Geschichten und setzt sie dokumentarisch und fiktional um. Filme, KI-Bilder und Sound verschmelzen zu einer immersiven Arbeit über Ausgrenzung, Würde und die Möglichkeit von Veränderung durch Kunst. „Fictional Healing“ im Kunsthaus Hamburg noch bis 24. Mai zu sehen. Liebesgeschichte mit Handicap: der Spielfilm „Als wäre es leicht“ Sie ist gehörlos, er ist blind. In einem Dialoghaus für Menschen mit und ohne Handicap lernen sie sich kennen. Vorsichtig nähern sie sich an und müssen einen Weg finden, wie sie miteinander kommunizieren. Der Spielfilm „Als wäre es leicht“ erzählt eine ungewöhnliche Liebesgeschichte voller Höhen und Tiefen. Das Besondere daran: Nicht nur die Hauptfiguren, sondern auch Schauspielerin Cindy Klink und Schauspieler David Knors sind gehörlos bzw. blind. Dem Hamburger Regisseur Milan Skrobanek war es wichtig, beim Drehen die gleichen Bedingungen zu haben wie das Paar in seinem Film. „Als wäre es leicht“ war bereits 2023 für den Deutschen Drehbuchpreis nominiert und kommt jetzt in die Kinos. „NDR Kultur – Das Journal“ stellt den berührenden, aber auch humorvollen Film vor und spricht mit Regisseur und Hauptdarstellern. (Text: NDR) Deutsche TV-Premiere Mo. 30.03.2026 NDR Folge 26 (2025/2026)
Folge 26 (30 Min.)Eine Liebeserklärung an eine Insel: der Kinofilm „Föhr – 5 Meter über Null“ „Der Islam und ich“: der gebürtige Oldenburger Hasnain Kazim über sein ambivalentes Verhältnis Bildung ohne Bücher: Bremerin startet Wissensprojekt in Afghanistan Roman über Adolf Eichmann in der Lüneburger Heide: das „NDR Buch des Monats“ Von Hamburg ins Wendland: Besuch bei der Band Hundreds (Text: NDR)Deutsche Streaming-Premiere So. 12.04.2026 ARD Mediathek Deutsche TV-Premiere Mo. 13.04.2026 NDR Folge 27 (2025/2026)
Folge 27 (30 Min.)„Udo Fröhliche“: Benjamin von Stuckrad-Barre zum 80. Geburtstag von Udo Lindenberg Udo Lindenberg wird am 17. Mai 80 Jahre alt. Anlass, den legendären Rockmusiker angemessen zu huldigen. Im Buch „Udo Fröhliche“ beschreibt Autor Benjamin von Stuckrad-Barre das Lindenberg-Leben zwischen Aufstieg, Absturz und Wiederauferstehung. Wie gelingt eine lange, glückliche Ehe? Der Film „Jahrhundert-Liebe“ Wie kann eine lange, glückliche Beziehung gelingen? Der Film „Jahrhundert-Liebe“ (1. Mai, NDR Fernsehen) befragt Paare, die es geschafft haben.Wie Ursula und Willi Müller aus Aumühle, 89 und 91 Jahre alt, seit Anfang der 1960er-Jahre zusammen. Zwei „Kriegskinder“: Willi wächst als Sohn eines Fischers an der Elbe in Bullenhausen auf, Ursula kommt aus einer Bauernfamilie, ihr Elternhaus wird am letzten Kriegstag bombardiert. Sie erzählen, wie sie sich ihr Glück geschaffen haben und was für eine lange Liebe nötig ist. Think BIG: Star-Architekt Bjarke Ingels über Bauen auf dem Mond und die neue Oper für Hamburg Der dänische Stararchitekt Bjarke Ingels hat visionäre Ideen. Er entwirft nicht nur ikonische Bauten wie eine Müllverbrennungsanlage mit Skipiste auf dem Dach in Kopenhagen. Er hat auch den Wettbewerb für die neue Oper in Hamburg gewonnen. Bjarke Ingels ist Gründer des renommierten Architekturbüros BIG. Der Name ist Programm. Think Big! Er plant ganze Städte der Zukunft in Bhutan und sogar Häuser für den Mond! Dort könnten bald 3D-gedruckte Behausungen aus Mondstaub entstehen. Bildung ohne Bücher: Wie Sadaf Zahedi aus Bremen Kinder in Afghanistan fördert Sie selbst hat über Bücher, die ihr andere Welten zeigten, ihren Weg gefunden. Und eben das möchte sie jetzt anderen ermöglichen: Sadaf Zahedi. Geboren in Afghanistan, aufgewachsen in Bremen, in einer Familie, in der Kontrolle und Gewalt den Alltag prägten. Sie kämpft sich davon frei in ein selbstbestimmtes Leben. Jetzt möchte sie ihre Erfahrungen weitergeben. Vor Ort in Afghanistan, aber nicht nur da: mit ihrem Projekt „Bildung ohne Bücher“. Dabei werden Lerninhalte und Geschichten auf einen solarbetriebenen MP3-Player gesprochen für Kinder ohne Zugang zu Schule und Bildung. Dabei geht es nicht nur um reine Wissensvermittlung, sondern auch um menschliche Werte. Sadaf Zahedi hat die ersten 400 Geräte in Afghanistan bereits verteilt: MP3-Player als Tor zur Welt. „Entzug“: großartiges Buch von Christoph Peters über seine Alkohlabhängigkeit Am Anfang des Romans steht ein Schriftsteller, der trinkt, um schreiben, denken, fühlen zu können. Der irgendwann nur noch trinkt, um zu trinken, bis zu dem Punkt, an dem die Frage lautet: saufen und sterben oder aufhören und leben? Er beschließt, sich in eine Klinik einweisen zu lassen. „Entzug“ ist ein schonungslos ehrlicher Roman, er handelt von der komplizierten Logistik der Abhängigkeit, vom Betrug an den Menschen, die einem am wichtigsten sind, vom Betrug an sich selbst. Der vielfach ausgezeichnete Autor Christoph Peters erzählt voller Hoffnung vom Weg heraus aus der Hölle der Sucht zurück in ein Leben, das auch nüchtern wert ist, gelebt zu werden. (Text: NDR) Deutsche TV-Premiere Mo. 20.04.2026 NDR Folge 28 (2025/2026)
Folge 28 (30 Min.)Arrogante Stadt, abgehängtes Land? Das Buch „Die Unterschätzten“ Stadt gegen Land? Oft begegnen sich beide Seiten mit hartnäckigen Vorurteilen. Und viele Menschen auf dem Land fühlen sich dabei bevormundet oder übergangen. Im Buch „Die Unterschätzten“ greift Andreas Möller, in Rostock geboren, genau diesen Konflikt auf. Im Mittelpunkt steht unter anderem ein Landwirt aus Mecklenburg-Vorpommern. Möller zeigt, wie Entscheidungen zu Landwirtschaft oder Energie oft in Städten getroffen werden, während ihre Folgen auf dem Land getragen werden.In seinem Buch widerspricht Möller der Vorstellung vom „abgehängten“ ländlichen Raum und macht deutlich, dass gerade dort entscheidende Zukunftsfragen verhandelt werden – von Ernährung bis zum Klimaschutz. „NDR Kultur – Das Journal“ trifft Andreas Möller auf einem Bauernhof in Mecklenburg-Vorpommern und stellt sein Buch vor. Auf ins Alter! Bühnenstück mit Oldenburger Seniorinnen Älter werden alle, unvermeidlich. Aber wie geht man damit um? Das ist Thema in einem neuen Stück am theater hof/19 in Oldenburg. Eine Frau, Ende 40, macht sich so ihre Gedanken ums Älterwerden und begegnet „Expertinnen des Alters“: acht Frauen, die schon mittendrin sind. Das Stück von Maike Jebens und Melina von Gagern entstand zusammen mit acht Oldenburger Seniorinnen, die nun selbst auf der Bühne stehen. „Auf ins Alter! Vom Loslassen und Weitergehen“ fragt: Was kann die Gemeinschaft von den Älteren lernen? Wie stärken sie den gesellschaftlichen Zusammenhalt? Und wie geht gutes Altern? Frankreichs „Piano King“: Sofiane Pamart in Hamburg Sofiane Pamart füllt in Frankreich Stadien, ist mit 600 Millionen Abrufen einer der meistgestreamten Pianisten der Welt. Er ist klassisch ausgebildet, arbeitet aber immer wieder mit Rappern zusammen und bricht Genregrenzen auf. „Piano King“ heißt er auf Instagram und schafft es, mit „Neoklassik“ auch ein junges Publikum anzuziehen. Gerade ist der Klavierstar auf Konzertreise in Deutschland und hat ein neues Album veröffentlicht: „MOVIE“. „Mirrorball“: Ausstellung von Anys Reimann in Bremen Anys Reimann ist vor allem bekannt für ihre Darstellung schwarzer Frauen – selbstbewusst, vielschichtig, ohne Kompromisse. Oft als großformatige Collagen. So stapeln sich in ihrem Atelier Boxen mit ausgeschnittenen Armen, Beinen, Silhouetten, Mündern, Lederfetzen. Jetzt bekommt die Düsseldorferin ihre erste große Museumsausstellung: in der Weserburg in Bremen. Dort zu sehen sind eben diese riesigen Collage-Gemälde, Lederskulpturen, Spiegelobjekte. Und etwas ganz Besonderes: ein begehbarer schwarzer Garten mitten im Museum mit Pflanzen, die alle schwarze Blüten und Blätter haben; dazu ein eigens komponierter Duft bestehend aus Patchouli. Reimann arbeitet bewusst mit Gerüchen, weil sie Erinnerungen wecken. „NDR Kultur – das Journal“ hat sie beim Aufbau der Ausstellung in der Bremer Weserburg getroffen. Kurdisch, feministisch, tanzbar: die Sängerin Hêja Netirk (Duo: Loma Reqs) Die kurdische Sängerin Hêja Netirk hat sich schon früh in der Türkei für kurdische Kultur und Selbstbestimmung stark gemacht – und dafür einen hohen Preis gezahlt: Sie wurde verfolgt und saß im Gefängnis. Nach ihrer Flucht lebt sie heute in Hamburg. In ihrer Musik verbindet sie traditionelle kurdische Folklore mit modernen, oft feministischen Inhalten und schafft so einen ganz eigenen, kraftvollen Sound. Zusammen mit dem kolumbianischen Musiker Rico Danta hat sie das Projekt Loma Reqs gegründet. Ihr neues Album „Qemirî“ mischt kurdische Klänge mit lateinamerikanischen Einflüssen und klingt gleichzeitig roh und tanzbar. Die Texte richten sich gegen das Patriarchat, gegen Frauen- und Fremdenfeindlichkeit. Am 30. April treten Loma Reqs in Hamburg auf. (Text: NDR) Deutsche Streaming-Premiere Fr. 24.04.2026 ARD Mediathek Deutsche TV-Premiere Mo. 27.04.2026 NDR Folge 29 (2025/2026)
Folge 29 (30 Min.)Moderator Michail Paweletz (vorn) und Teilnehmende beim Dreh von „Wie klimafreundlich bist du?“ (hinten v.l.n.r.: Kevin Thiele, Alexander Grams, Romina Jordemann, Wolfram Loeffler, Stella Lüdemann, Kaj Pehlke).Bild: NDR/Stefan MühlenhoffSoundtrack einer Ära: Dokumentarfilm über „Boney M.“ Versteckte Kamera, falsche Identität: das Buch „Undercover unter Nazis“ von Angelique Geray Wie Gräben in Schwerin überwunden werden: der Dokumentarfilm „Garten der Hoffnung“ Grenzenlose Percussion-Power! Der Schlagzeuger Alexej Gerassimez Ähnlichkeiten mit realen Personen sind rein zufällig: der zweite Roman von Satiriker Sebastian Hotz (Text: NDR)Deutsche TV-Premiere Mo. 04.05.2026 NDR Folge 30 (2025/2026)
Folge 30 (30 Min.)Deutsche TV-Premiere Mo. 11.05.2026 NDR Folge 31 (2025/2026)
Folge 31 (30 Min.)Deutsche TV-Premiere Mo. 18.05.2026 NDR Folge 32 (2025/2026)
Folge 32 (30 Min.)Deutsche TV-Premiere Mo. 01.06.2026 NDR Folge 33 (2025/2026)
Folge 33 (30 Min.)Deutsche TV-Premiere Mo. 08.06.2026 NDR
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