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Immer wie am ersten Tag – Ein Demenzbauernhof in der Schweiz
Jahrelang hat die Pflegerin Luzia Hafner in staatlichen Einrichtungen Menschen mit Demenz gepflegt, dann hat sie ihren Bauernhof für Demenzkranke geöffnet. Die Gäste können bei den Hofarbeiten mithelfen. Neun Personen kann Luzia Hafner betreuen. Ein Tag kostet rund 90 Euro, mit Übernachtung 150 Euro. Den Pflegeanteil zahlen die Krankenkassen. Jeder hier muss mit anpacken, so gut er eben kann. (Text: Phoenix)Im Namen Gottes – Frauen gegen Missbrauch in der Kirche
Der Missbrauchsskandal in der katholischen Kirche hat hohe Wellen geschlagen. Um ihn aufzuarbeiten, wurde eine Studie in Auftrag gegeben, das eine oder andere kirchenrechtliche Verfahren eingeleitet und mit dem Trierer Bischof Ackermann ein Missbrauchsbeauftragter installiert. Sogar Papst Franziskus hat inzwischen reagiert und höchste kirchliche Würdenträger zu einer Konferenz nach Rom geladen. Doch reicht das? Nein! Sagen zwei engagierte Frauen, die für mehr Aufklärung kämpfen. Jutta Lehnert, Pastoralreferentin in Koblenz, findet, die Kirche nehme das Evangelium nicht ernst. (Text: Phoenix)Deutsche TV-Premiere Do. 21.03.2019 Phoenix Die Insel der tapferen Frauen – Kihnu in Estland
Die Insel Kihnu in Estland. Kein Arzt, keine Polizei, keine Kriminalität, keine Straßenlaternen, keine Ampeln. Die UNESCO hat Kihnu auf die Liste des immateriellen Kulturerbes gesetzt. Denn gelebt wird nach alten Traditionen. Und dazu gehört: im Alltag haben nicht die Männer, sondern die Frauen wie Elly Karjam das Sagen. Denn die Männer sind Fischer und meistens nicht zu Hause. Elly ist eine echte Kihnu-Frau. Stolz, selbstständig und tief verbunden mit den Bräuchen ihrer Heimat. Wir begleiten Elly im Alltag in der rauen Natur von Kihnu. Sie ist die Leuchtturmwärterin der Insel, sie ist Herbergsmutter, Eismacherin, verkauft Selbstgestricktes. (Text: Phoenix)Inside Goldjäger – Illegales Schürfen in Südamerika
In Brasiliens Urwald herrscht ein Kampf um den Amazonas. Auf der einen Seite: Illegale Goldgräber, die Naturschutzgebiete plündern. Auf der anderen Seite Indigene, die die Natur und ihre Heimat verteidigen. ARD-Korrespondent Matthias Ebert hat für phoenix mit seinem Team beide Seiten besucht, die gegensätzlicher nicht sein könnten. (Text: Phoenix)Ins kalte Herz Rumäniens – Winterreise durch Transsilvanien
In das sagenumwobene Land Transsilvanien geht die Reise von ARD-Korrespondent Till Rüger. Er begegnet dort einem hundebegeisterten Priester, dem rumänischen Snowboardchampion Laurnetiu Stan und wandelt auf den Pfaden von Graf Vlad Tepes, dem historischen Vorbild für die vom irischen Romanautor Bram Stoker erfundene Figur des blutsaugenden Vampirs Graf Dracula. Wer Transsilvanien hört, der denkt stets an Vampire oder Werwölfe – doch wie ist Transsilvanien wirklich? (Text: Phoenix)In tödlicher Mission – Ökoaktivisten gegen die Umweltmafia
Ihre Aktivitäten stören Mafia und illegale Geschäftemacher. Umweltschützer riskieren ihr Leben im Kampf für mehr Klimaschutz, gegen Verschmutzung und gegen den Raubbau an der Natur. In vielen Ländern werden sie verklagt, bedroht und sogar ermordet. Laut der Organisation „Global Witness“ sind allein 2020 weltweit 227 Umweltaktivisten getötet worden. Die Dunkelziffer dürfte weitaus höher liegen. (Text: Phoenix)Iran bittersüß – Reise durch ein Land der Widersprüche
Der Iran: Reichtum und westlicher Lebensstil in Teheran, Armut und traditionelle Strukturen am Persischen Golf. Rockmusik und Koranschulen in der heiligen Stadt Maschhad. Vier Wochen reisten ZDF-Korrespondent Jörg Brase und sein Team durch ein Land voller Widersprüche und zeigen Menschen, die ihr Land lieben und doch mit ihm hadern. Viele haben sich einen bescheidenen Wohlstand erarbeitet, der durch Sanktionen der USA bedroht ist. (Text: Phoenix)Irland ganz anders
Seit Michael Higgins das erste Mal zum Präsidenten Irlands gewählt wurde, ist sein Land kaum mehr wiederzuerkennen. Damals lebte der keltische Tiger von Finanzhilfen der EU, eine harte Sparpolitik quälte die Bürger, inzwischen gilt das Land als Vorzeigekind für Wege aus der Krise. Und nicht nur wirtschaftlich. Ausgerechnet Irland, wo die katholische Kirche lange mehr zu sagen hatte als das Parlament, hat in den letzten Jahren entscheidende Schritte hin zu einem säkularen, fortschrittlichen Staat gemacht. Die Iren setzten in einem Referendum 2015 die Ehe für alle durch und beschlossen im Mai 2018, das strikte Abtreibungsverbot zu reformieren.Sie emanzipieren sich von der langen und autoritären Herrschaft der Kirche. Doch nicht alles ist rosa auf der Grünen Insel. Der Brexit wird kein anderes europäisches Land härter treffen als die Iren, noch immer kämpfen sie mit den Folgen der Finanzkrise, die Kluft zwischen arm und reich ist massiv gewachsen. Und die Aufarbeitung der kirchlichen Missbrauchsskandale wird noch lange dauern und viel Leid zutage fördern. Vor der Präsidentschaftswahl am 26. Oktober 2018 schauen ZDF-Korrespondentin Diana Zimmermann und das Team aus dem Studio London auf Irland. (Text: Phoenix) Ist Europa noch zu retten? Eine Reise zu den Schicksalsorten der EU
Die Begeisterung für die Vision Europa ist genervtem Ärger darüber gewichen, dass in Osteuropa scheinbar mehr Probleme unter den Teppich gekehrt als gelöst werden. Und der Resignation darüber, dass sich beim Brexit-Drama auch nach über drei Jahren noch kein Schlussakt abzeichnet. Dabei wäre jetzt zwischen China und den USA, zwischen dem Erstarken der Despoten und der Bedrohung der Freiheit ein kraftvolles, demokratisches Europa nötiger denn je. Im mein ausland spezial „Ist Europa noch zu retten?“ reisen die Korrespondent*innen des ZDF-Studios Brüssel in all jene Städte, in denen wichtige EU-Verträge unterzeichnet wurden. Anne Gellinek, Stefan Leifert und Ina D’hondt ist es gelungen, überall Zeitzeugen zu treffen und Menschen, die über Vergangenes sprechen und die Herausforderungen, vor der die Europäische Union in den nächsten Monaten steht. (Text: Phoenix)Jagd auf die Goldräuber – Illegaler Goldabbau in Südamerika
Brasiliens Regierung hat die Umweltschutz-Kontrollen zuletzt drastisch reduziert. Präsident Bolsonaro will zahlreiche Schürforte der Goldgräber legalisieren und Minenaktivitäten zulassen. Am liebsten auch in indigenen Schutzgebieten, deren Protektion bislang noch Verfassungsrang besitzt. Korrespondent Matthias Ebert vom ARD-Studio Rio de Janeiro geht dem illegalen Goldabbau in Brasilien und Peru auf die Spur. (Text: Phoenix)Jaroslaw Kaczynski: der mächtigste Mann Polens
Wer regiert in Polen? Jaroslaw Kaczynski. Obwohl weder Staatspräsident noch Regierungschef ist die Antwort auf diese Frage jedem klar. Und auch wenn man sich für Polen nicht interessiert, wird man im Ausland das Gesicht schnell erkennen. Der Parteichef der national-konservativen Regierung ist am 18. Juni 2019 70 Jahre alt geworden. Von Rücktritt keine Rede. Im Gegenteil. Kaczynskis Partei ist in Polen Nummer 1. Seit dem Jahr 2015 gewinnt sie jede Wahl, aber der mächtige Strippenzieher war nicht immer ein Sieger. Er hat mehrere Wahlen verloren und war persönlich nur kurz (2006–2007) am Regierungsruder. (Text: Phoenix)Kap der verschwundenen Hoffnung – Südafrika und die Krise des ANC
Der ANC ist eine zutiefst zerstrittene Organisation von korrupten Politikern, die nur daran denken, sich selbst zu bereichern. Eine Partei, die seit vielen Jahren auf nahezu allen Politik-Feldern versagt hat und immer noch versagt. Eine Partei, der kaum noch jemand vertraut und die jetzt ihre absolute Macht verlieren könnte. Am 29. Mai sind Präsidentschafts- und Parlamentswahlen in Südafrika, und die Umfragewerte des ANC sind im Keller. Zwar wird er wahrscheinlich wieder stärkste Kraft, aber er wird wohl eine Koalition eingehen müssen. Der ANC hat sich selbst zugrunde gerichtet, er ist schon längst keine Legende mehr.mein ausland beleuchtet, wie die einstige Freiheitsbewegung versagt hat. Die Stromversorgung liegt am Boden, mittlerweile auch die Versorgung mit Wasser. Das Straßen- und das Schienennetz sind in weiten Teilen in einem katastrophalen Zustand. Die Korruption hat schwindelerregende Höhen erreicht, viele nationale, regionale lokale Funktionsträger kümmern sich nur um sich selbst, nicht um das Volk. Richard Klug aus dem ARD Studio Johannesburg berichtet in Kap der verschwundenen Hoffnung vom Niedergang des ANC. (Text: Phoenix) Kap Kolka – Wo sich zwei Meere treffen
Kap Kolka – der Ort, wo zwei Meere zusammenfließen. Was den Ort so besonders macht: vom Strand aus gesehen ist links die offene Ostsee, rechts die Rigaer Bucht. Hier, im Nordwesten Lettlands, fließen die Meere zusammen, sagen die Einheimischen. Es gilt längst als ein Geheimtipp für Ruhesuchende. Aber Renars und seine Freunde suchen den Kick. Lettland-Korrespondentin Natalie Steger und ihr Team treffen die Surfer etwa einen Kilometer entfernt vom Kap – denn dort direkt zu surfen ist zu gefährlich. In Sowjetzeiten war das Kap militärisches Sperrgebiet. Seit gut 30 Jahren haben die Einheimischen ihr Kap zurück und feiern die Natur, die Ruhe und den Abschied des Sommers – mit einem Feuerspektakel genau am Kap Kolka. (Text: Phoenix)Karibu Afrika – Im Kampf gegen den Klimawandel
Seit fast 60 Jahren ist Kenia unabhängig und kämpft um seine Rolle auf dem afrikanischen Kontinent. ZDF-Korrespondentin Susann von Lojewski nimmt uns mit auf eine Reise durch ein Land mit vielen Gesichtern. Ein Land, das an Traditionen festhält und sich gleichzeitig als Motor für Fortschritt in Afrika sieht. Sie und ihr Team sprechen mit Eliud Kipchoge, dem Marathon-Olympiasieger, darüber, wie Laufen Kenia vereint. Sie treffen Massai-Frauen, die als erste Frauen ihrer Gemeinden einen Job haben als Rangerinnen im Amboseli-Nationalpark. Dennis Karuri, ein YouTube-Star in Kenia, erzählt davon, wie schwierig es ist, Homosexualität in Afrika zu leben. Mit dem Matatu geht es durch die pulsierende Hauptstadt Nairobi. Und mit dem Boot rund um die Insel Lamu, deren Schönheit vom Plastikmüll im Indischen Ozean zerstört wird. (Text: Phoenix)Karibu Afrika – Kenia zwischen Tradition und Aufbruch
Seit fast 60 Jahren ist Kenia unabhängig – und kämpft um seine Rolle auf dem afrikanischen Kontinent. ZDF-Korrespondentin Susann von Lojewski nimmt uns mit auf eine Reise durch ein Land mit vielen Gesichtern. Ein Land, das an Traditionen festhält und sich gleichzeitig als Motor für Fortschritt in Afrika sieht. (Text: Phoenix)Kaschmir – Aufstand im Paradies
Kaschmir, die atemberaubend schöne, von Bergen umringte Hochebene am Rand des Himalayas, gehört von allen Weltattraktionen zu den unbekanntesten. Der Unabhängigkeitskampf, der immer mehr Todesopfer fordert, schreckt Touristen und auch Journalisten ab. ARD-Südasienkorrespondent Markus Spieker zeichnet ein eindrucksvolles Porträt der muslimisch geprägten Region, die 1947 zwischen Pakistan und Indien aufgeteilt wurde. Seitdem gibt es vor allem im indischen Teil militanten Widerstand gegen den indischen Staat, der als hinduistische Besatzungsmacht abgelehnt wird. (Text: Phoenix)Deutsche TV-Premiere So. 16.12.2018 Phoenix Kenia: Angst vor dem Aus – Wenn US-Hilfsgelder fehlen
Unterwegs im Nirgendwo. Ein entlegener Ort am Rande von Kenia, nahe der Grenze zu Somalia. Es ist sandig, staubig, heiß. Dadaab – eines der größten Flüchtlingscamps der Welt. Eine Flüchtlingsstadt mit rund 400.000 Einwohnern. Die meisten sind aus dem Nachbarland Somalia hierher geflüchtet – vor Krieg, Terror, Gewalt. (Text: Phoenix)Kenia: Gegen den Schnitt – Männer kämpfen für Frauen
Karin Bensch, phoenix/WDR/2025 Aufklärungskampagnen vermitteln, welche Folgen Genitalverstümmelung für Mädchen und Frauen hat. Nur wenn Väter verbieten, dass ihre Töchter beschnitten werden, und Männer auch unbeschnittene Ehefrauen heiraten, kann die Tradition gebrochen werden. (Text: Phoenix)Die Kinderjockeys von Sumba
Auf Sumba, einer Insel im Osten Indonesiens, sind die Menschen seit jeher verrückt nach Pferden und nach Wetten. In dieser, einer der ärmsten Regionen Indonesiens, besitzt fast jede Familie ein Pferd, und jedes Kind kann reiten. Je kleiner und leichter die Jockeys, umso schneller die Pferde. Die jüngsten Jockeys sind gerade vier, und ein erfolgreicher Kinderjockey kann 500 Euro in der Woche verdienen. Eigentlich ist Wetten in Indonesien gar nicht erlaubt. Es ist auch verboten, dass Kinder die Rennpferde reiten. Doch das kümmert hier niemanden. (Text: Phoenix)Kolumbien: Schlemmen im Knast
Tags in Küche und Gastraum, abends zurück in die Zelle. Das ist der Alltag von Nilda und Candelaria im Frauengefängnis der kolumbianischen Hafenstadt Cartagena. Klingt nach Schinderei, ist aber ein Glücksfall für die beiden Frauen. Im Restaurant „Interno“ können sie für ihre Familie draußen Geld verdienen und verkürzen sie so ihre Haftzeit. (Text: Phoenix)Kopenhagen: Hip – Grün – Nachhaltig
Kopenhagen ist die Kleine unter Europas Hauptstädten. Und doch ist das einstige Fischerdorf am Öresund in den letzten Jahrzehnten zu einer Metropole mit Visionen gewachsen. Ausgezeichnet als lebenswerteste Stadt, Fahrradstadt, Designhauptstadt, Gourmetkapitale und neuerdings auch als Welthauptstadt der Architektur. Dabei spielt Umweltfreundlichkeit und Nachhaltigkeit eine große Rolle: Vorrang für Radfahrer und eine Skipiste auf der Müllanlage, nachhaltige Mode und eine Insel des Anstoßes. Müsli aus Bierresten und Salate aus Europas größter Indoor-Farm. Kopenhagen macht Lust auf urbane Zukunft. (Text: Phoenix)Kopfsprung ins Glück – Englands Lust auf wilde Wasser
Zu kalt? Gibt’s nicht. Zu abgeschieden? Zählt nicht! Sechs Millionen Briten springen regelmäßig in kalte Flüsse, Pools und ins Meer: Abenteuerlust im Wasser – eine Schwimmbewegung zurück zur Natur. Die Briten sind ein Inselvolk und wer nicht schwimmen kann, gehört nicht wirklich dazu. In Wales ziehen Schwimmhungrige jedes Wochenende los, um geheime Badeplätze zu finden, die in alten Büchern erwähnt sind oder von denen man sich erzählt. Mit Karte, Kompass und GPS suchen sie im atemberaubenden Breckon Beacons Nationalpark einen Wasserfall, um den sich Mythen von Wassergöttern und Meerjungfrauen ranken. (Text: Phoenix)Kosovo
120 Min.„Aufblühende Städte, Minarette und orthodoxe Klöster inmitten einer malerischen Landschaft und junge, gut ausgebildete Fachkräfte“: Im Kosovo wirbt man um Touristen und um Investoren, elf Jahre nach der Unabhängigkeit und zwanzig Jahre nach dem Ende des Kosovo-Krieges. Aber dieses Bild wird getrübt durch die Spannungen zwischen ethnischen Albanern und Serben. Zwanzig Jahre nach der NATO-Intervention ist die internationale KFOR Mission trotz reduzierter Truppenstärke noch immer ein Garant für die Sicherheit und Stabilität im Land. Der Alltag ist für die meisten Kosovaren schwierig, egal ob Albaner oder Serben.Ein Drittel der Bevölkerung ist arbeitslos; bei den Jungen ist sogar mehr als die Hälfte ohne Job. Die Wirtschaft hängt am Tropf von internationalen Hilfsorganisationen und ist abhängig von den Überweisungen der im Ausland lebenden Familienangehörigen. Kosovo benötigt Investitionen. Aber wer investiert, wenn der Markt nur knapp zwei Millionen Einwohner umfasst und der politische Status ungeklärt ist? Noch immer erkennt Serbien die Unabhängigkeit des Kosovo nicht an. Doch es gibt auch Erfolgsgeschichten: Die Landfrauen-Genossenschaft von Fahrije Hoti im Dorf Krusha, die als „Witwen von Krusha“ 1999 traurige Berühmtheit erlangten. Der Öko-Tourismus im Sharr Nationalpark, der den Bewohnern im Südosten des Kosovo nachhaltiges Einkommen sichern soll. Das Innovationszentrum Kosovo (ICK), in dem junge Programmierer und Start-ups unterstützt werden. Die Arbeiten des Künstlers Vigan Nimani, der seine persönlichen Träume verwirklichen konnte. Hoffnungen setzt man im Kosovo auch auf eine neue Form der kosovarisch-deutschen Kooperation, die derzeit im ehemaligen Bundeswehr Feldlager Prizren entwickelt wird. Das Ende 2018 geschlossene KFOR-Camp soll in einen Business-Park mit Berufsbildungszentrum umgewandelt werden. (Text: Phoenix) Deutsche TV-Premiere So. 22.09.2019 Phoenix Kosovo – 20 Jahre nach dem Krieg
45 Min.„Aufblühende Städte, Minarette und orthodoxe Klöster inmitten einer malerischen Landschaft und junge, gut ausgebildete Fachkräfte“: Im Kosovo wirbt man um Touristen und um Investoren, elf Jahre nach der Unabhängigkeit und zwanzig Jahre nach dem Ende des Kosovo-Krieges. Aber dieses Bild wird getrübt durch die Spannungen zwischen ethnischen Albanern und Serben. Zwanzig Jahre nach der NATO-Intervention ist die internationale KFOR Mission trotz reduzierter Truppenstärke noch immer ein Garant für die Sicherheit und Stabilität im Land.Der Alltag ist für die meisten Kosovaren schwierig, egal ob Albaner oder Serben. Ein Drittel der Bevölkerung ist arbeitslos; bei den Jungen ist sogar mehr als die Hälfte ohne Job. Die Wirtschaft hängt am Tropf von internationalen Hilfsorganisationen und ist abhängig von den Überweisungen der im Ausland lebenden Familienangehörigen. Kosovo benötigt Investitionen. Aber wer investiert, wenn der Markt nur knapp zwei Millionen Einwohner umfasst und der politische Status ungeklärt ist? Noch immer erkennt Serbien die Unabhängigkeit des Kosovo nicht an. Doch es gibt auch Erfolgsgeschichten: Die Landfrauen-Genossenschaft von Fahrije Hoti im Dorf Krusha, die als „Witwen von Krusha“ 1999 traurige Berühmtheit erlangten. Der Öko-Tourismus im Sharr Nationalpark, der den Bewohnern im Südosten des Kosovo nachhaltiges Einkommen sichern soll. Das Innovationszentrum Kosovo (ICK), in dem junge Programmierer und Start-ups unterstützt werden. Die Arbeiten des Künstlers Vigan Nimani, der seine persönlichen Träume verwirklichen konnte. Hoffnungen setzt man im Kosovo auch auf eine neue Form der kosovarisch-deutschen Kooperation, die derzeit im ehemaligen Bundeswehr Feldlager Prizren entwickelt wird. Das Ende 2018 geschlossene KFOR-Camp soll in einen Business-Park mit Berufsbildungszentrum umgewandelt werden. In „mein ausland“ berichten ARD- und ZDF-Korrespondenten über ihre Eindrücke, Erlebnisse und Besonderheiten in „ihren“ Ländern und Regionen: Ob die langen Sandstrände von Marokko, das Lebensgefühl in Brooklyn oder der bedrohte Regenwald am Amazonas – „mein ausland“ zeigt die Vielfalt der Kontinente und Länder. Auch Krisenregionen werden besucht, die politische Situation beleuchtet, die Menschen in ihrem Alltag begleitet. Die 45-minütigen Reportagen werden exklusiv für phoenix produziert. Sie bieten tiefe Einblicke in Politik, Wirtschaft und Gesellschaft anderer Länder und Kontinente und helfen, die politischen Ereignisse und Krisen in der Welt besser zu verstehen. (Text: Phoenix) Deutsche TV-Premiere Do. 26.09.2019 Phoenix
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