1790 Folgen erfasst, Seite 18

  • Der Zweiteiler „Schottlands Nordseeküste“ und „Englands Nordseeküste“ bietet einen Blick auf die britische Küste aus der Vogelperspektive und ein Porträt der Inselbewohner. Diese Regionen der Nordseeküste, angefangen am Leuchtturm von Dunnet Head, dem nördlichsten Punkt des schottischen Festlandes, bis hinunter zur englischen Grafschaft Suffolk sind keine klassischen Reiseziele für Touristen wie beispielsweise Cornwall, Somerset oder Devon. Es sind landschaftliche und historische Schätze, die auf einer abenteuerlichen Reise durch unbekanntes Terrain aus atemberaubender Perspektive mit Cineflex-HD-Luftaufnahmen vorgestellt werden. Englands Nordseeküste, das sind auf 1.000 Kilometern Natur und Geschichte. Die Küstenlinie steigt wie gemeißelt, schroff und bizarr aus der Nordsee auf. Monumente zeugen von der Größe der einst bedeutendsten Seemacht Europas. Keine andere Nation pflegt ihre Spleens und Traditionen mit ähnlicher Ernsthaftigkeit wie die Engländer. In Scarborough begegnet das Filmteam einem skurrilen Künstlerpaar, das Weltliteratur und Wellenbad in einem außergewöhnlichen Schwimmerlebnis in der Nordsee vereint. Das Team bangt zusammen mit Imker Willie Robson in einem typisch verregneten Sommer um seine Bienenstöcke, begleitet den Lokführer der North Yorkshire Moors Railway, der ältesten Dampfeisenbahn der Welt, und lässt sich vom Chefgärtner in den prächtigen Rosengarten des ältesten Barockschlosses in England entführen. (Text: BR Fernsehen)
  • Die Großen Seen gehören zu den mythischen Landschaften Nordamerikas. Man trifft auf endlose Wasserflächen, endlose Wälder. Viele Indianerstämme lebten hier. Den weißen Jägern und Fallenstellern folgten später die Siedler aus Europa. Sie jagten in den Wäldern und transportierten ihre Felle und Waren über das Wasser nach Süden. Von dort führt ein kleiner Fluss am Südzipfel des Lake Michigan weiter in Richtung Süden der USA. Die Siedlung, die dort entstanden ist, nannten die Indianer Checagou. Daraus wurde viel später die erste Hochhausstadt der Welt: Chicago, die Megacity am Großen See. Die Route beginnt am Lake Huron mit der Überfahrt nach Manitoulin Island. Beide Namen sind indianischen Ursprungs. Die „Insel des Großen Geistes“ ist immer die Heimat mehrerer Stämme gewesen. Dort trifft das Filmteam Grant und Neil, die beide erfolgreich ein modernes Leben mit der Tradition ihrer Vorfahren verbinden. Die Seeenge von Little Current wird passiert. Hier stößt man auf Gordon, den Herrn über eine der ältesten Drehbrücken Nordamerikas. Das kanadische Festland nördlich der Insel ist bis heute reich an Bären und Elchen. Auf dem Weg zur der Stelle, wo sich der Lake Huron und der Lake Superior treffen und Kanada und die USA aufeinanderstoßen, wird das Land immer weiter, Felder und Wälder wechseln sich ab zu beiden Seiten des Highways. Die Stadt Sault Ste. Marie in der Nähe von Ontario und die Schleusen sind der Kreuzungspunkt der Seen und der Länder. Weiter geht es am Ufer des Lake Michigan entlang. Nach der Passage über die gewaltige Mackinac Bridge, die die Querung des Lake Huron und Lake Michigan überspannt, führt die Tour nun immer weiter nach Süden. Es ist eine Urlaubsgegend, es mutet landschaftlich an wie in Skandinavien, die Farben Blau und Grün dominieren. Die Orte an den Großen Seen verweisen auf die vielen europäischen Einflüsse, englische, niederländische, deutsche. Das ist am Stil der Häuser zu erkennen. In Empire, einem kleinen Urlaubsort direkt neben den größten Sanddünen der USA, den Sleeping Bear Dunes, den „Dünen des schlafenden Bären“, trifft das Filmteam Ella. Weiter geht es im Bundesstaat Michigan durch Frankfort in die Stadt Holland im Westen. Die Stadtvertreter sandten einst im Andenken an die Gründerväter eine Delegation in die Niederlande, die dort eine Windmühle aus dem 18. Jahrhundert kauften. Diese wurde in ihre Einzelteile zerlegt per Schiff an das Ufer des Lake Michigan transportiert. So wurde Alisa in Holland/​Michigan die einzige Müllerin in der einzigen original niederländischen Windmühle der USA. Dieses Handwerk setzt sie erfolgreich als Geschäft im 21. Jahrhundert fort. Von Holland aus sind es weniger als 200 Kilometer, ehe man am Horizont die erste Megacity der Welt erblickt: Chicago, die Stadt, in der das Hochhaus aus Stein und Beton erfunden wurde, der erste große Melting Pot der jungen USA. Deutsche und Polen waren unter den Ersten, die hier Arbeit und eine neue Heimat suchten. Dann kamen Italiener und Griechen, später viele farbige Amerikaner, die dem Rassismus im Süden ihres Landes entkommen wollten. Sie brachten ihre Musik mit und machten Chicago zur Welthauptstadt des Blues. (Text: ARD alpha)
  • Noch nie ist die Welt mit soviel Poesie gezeigt worden. Doch dahinter steckt das wohl ehrgeizigste Unternehmen der Luftbildfotografie, nämlich einen umfassenden Überblick über den Zustand der Erde zusammenzustellen. In Tausenden von Flugstunden wurden mehr als 150 Länder überflogen und unzählige Luftaufnahmen gemacht, aus 5 Metern bis zu 2000 Metern Höhe. Dank der protokollierten GPS-Daten lässt sich die Entwicklung dieser Orte auch in Zukunft genau verfolgen. Der Mann hinter diesem einzigartigen Projekt ist der französische Fotograf Yann Arthus-Bertrand. Er entdeckte seine Leidenschaft für die Fotografie, als er mit 30 nach Kenia übersiedelte, um das Verhalten der Löwen im Massai Mara-Nationalpark zu studieren. Seinen Lebensunterhalt besserte er als Pilot von Heißluftballonflügen auf und lernte dabei die Fotografie aus der Luft kennen. Die Perspektive aus dem Heißluftballon und später aus dem Helikopter sollte zu seinem weltberühmten Markenzeichen werden. (Text: WDR)
  • Das Eremitage-Museum von St. Petersburg beherbergt viele Kunstschätze von Weltruhm. Hunderte von Besuchern stehen täglich auf dem Schlossplatz vor dem Winterpalast an, um die Ausstellungen zu besichtigen – und wundern sich, wer sie als erster am Eingang empfängt: der Kater Vasya. Das stolze Tier ist nicht alleine, über fünfzig Katzen sind in der Eremitage zu Hause. Eine rote Katze sitzt auf dem Vorplatz und sonnt sich, eine getigerte putzt im Kassenhäuschen hingebungsvoll ihre Pfote, eine bunte schaut neugierig aus dem Kellerfenster. Der Film von Jan Hindrik Drevs zeigt das Leben der Palastkatzen in der ehemaligen Zarenresidenz an der Newa. Die Katzen der Eremitage haben eine lange Geschichte. Schon vor 250 Jahren ließ Zarin Elisabeth Petrovna, Tochter von Peter dem Großen, Katzen in den Winterpalast bringen. Sie sollten die Mäuse- und Rattenplage bekämpfen. Später verteidigten die Katzen die Kunstwerke von Katharina der Großen gegen die gefräßigen Nager. Die Petersburger wissen, dass die Katzen der Eremitage auch heute noch liebevoll umsorgt werden. Wächter Alexander Kirov findet immer wieder ausgesetzte kleine Kätzchen im Hof. Doch für mehr als fünfzig Katzen ist in der Eremitage kein Platz. Tatiana Danilova ist daher froh, wenn manch ein Kätzchen das Museum bald wieder verlässt – wie Peter, der ein schönes Zuhause auf dem Lande gefunden hat. Für Kater Vasya wäre das natürlich nichts – er bleibt lieber eine Palastkatze. (Text: hr-fernsehen)
  • In Plastiksandalen marschiert Lemlem Makebai mit ihrer Tochter durch das felsige Hochland von Eritrea. Kilometerweit ist ihr beschwerlicher Weg zur Wasserquelle, auf steilen, unwegsamen Pfaden, bei sengender Hitze. Tag für Tag müssen die Frauen die Strapazen auf sich nehmen, denn ihrem Bergdorf fehlt jede Anbindung an die moderne Welt. Die Witwe Lemlem muss ihre Kinder allein versorgen und kämpft in dem von Dürre und Armut gezeichneten Bergland ums Überleben. Doch es gibt Hoffnung. Länder-Menschen-Abenteuer zeigt, wie ein Esel ein ganzes Leben verändern kann. (Text: WDR)
  • In dem kleinen Dorf Irgisly, im südlichen Teil des Urals, hat die Zeit noch ein anderes Tempo. Fernab der Metropolen Moskau und Sankt Petersburg, orientiert sich der Rhythmus der Menschen an den Jahreszeiten und den Gesetzmäßigkeiten der Natur. Der Film zeigt die Menschen von Irgisly in ihrem Alltag, bei der Gartenarbeit, beim Einkochen, beim Melken. Dazu erzählen sie, wie sie die Welt sehen, was sie beschäftigt, was sie erhoffen und worunter sie leiden. (Text: Phoenix)
  • Banda und Kolé werden sich nie begegnen, denn sie leben 2.500 km voneinander entfernt. Trotzdem haben sie ein gemeinsames Ziel. Sie wollen eine herausfordernde Mutprobe bestehen, die sie vom Kind zum Mann reifen lässt. Banda muss Baumriesen besteigen, auf der Suche nach Honig, dem Lebenselixier seines Stammes. Kolé bricht zu einer langen Reise auf, die ihn zum Schluss zum so genannten Bullensprung führt. (Text: WDR)
  • Wann ist ein Mann ein Mann? In der Südsee geht ohne herausfordernde Mutproben gar nichts. Der zwölfjährige Wabak aus Vanuatu muss von einem 25 Meter hohen Holzturm springen, lediglich durch zwei dicke Lianen geschützt, die um seine Knöchel gebunden sind. Der siebzehnjährige Junior in Papua muss erst einen Hai fangen, nur mit einer kleinen Fangschlinge bewaffnet. (Text: WDR)
  • Im Herzen Sibiriens, unweit des Polarkreises lebt das Nomadenvolk der Nenet in einer riesigen Eiswüste. Unter extremen Bedingungen züchten sie Rentiere, manchmal erreichen die Temperaturen 80 Grad unter Null. Hier lernt der vierzehnjährige Edik das schwere Leben eines Rentierzüchters in Kälte und Eisstürmen kennen. Nur wenn er sich seiner Vorfahren würdig erweist und verloren gegangene Rentiere in der Eiswüste findet, kann er seinen Platz unter den Männern seines Stammes einnehmen. Viertausend Kilometer entfernt, in Südsibirien, müssen sich die beiden Enkelsöhne des Clanchefs Natsag beweisen. Sieg oder Niederlage beim großen Kamelrennen und der Erfolg beim Suchen von neuen Weideplätzen entscheiden darüber, wer von beiden der Nachfolger von Natsag als Clanchef und Führer der Herde wird. (Text: rbb)
  • Stadtporträt der marokkanischen Hafenstadt Essaouira, die seit 2001 von der UNESCO in die Weltkulturerbe-Liste aufgenommen wurde. Vorgestellt werden das erste marokkanische Biohotel, die Tradition der Gnawa mit ihrem internationalen Musikfestival und die Arganölproduktion. Man nennt sie „Perle des Atlantiks“, „schöne Schlafende“ und „Wind City Africa“: Essaouira, die im 18. Jahrhundert neu gegründete Hafen- und Handelsstadt an der marokkanischen Atlantikküste, etwa zwei Autostunden östlich von Marrakesch. Ihr Gründer Sultan Ben Abdallah verpflichtete den französischen Architekten Cornu, der die aufklärerischen Ideale von Transparenz und Zugänglichkeit mit den Prinzipien französischer Festungsarchitektur verband und die Stadt einem geometrischen Muster unterwarf. In ihren Gassen herrscht weltoffenes Ambiente und orientalischer Flair, noch immer ist Essaouira von den Mythen vergangener Hippietage umweht. Jimi Hendrix, Bob Marley, Cat Stevens und die Rolling Stones waren hier, Orson Welles nutzte die Stadt als Filmkulisse. Heute wird sie zunehmend von jungen Touristen als Reiseziel gewählt – der langen Sandstrände und vor allem der hervorragenden Windverhältnisse wegen. Essaouira gilt als Topadresse für Surfsportler. Filmautor Mouhcine El Ghomri erkundet Stadt und Strände, das Hinterland mit seinen Argan-Plantagen und vor allem die Gnaoua-Musik-Szene, für die die Hafenstadt berühmt ist. Gnaoua, das sind Trommel-Rhythmen, die im afrikanischen Voodoo ihre Ursprünge haben. Die Nachfahren schwarzer Sklaven sind längst Stars der Weltmusik-Szene; in Essaouira veranstalten sie alljährlich im Juni das wichtigste Gnaoua-Festival. (Text: BR Fernsehen)
  • Deutsche TV-Premiere Mo. 27.02.1989 S3
    von Rainer Schirra
  • Estland: Küstenlandschaften, mal schroff und zerfurcht, mal sandig und weich, dichte Kiefernwälder, weite Moore, glasklare Seen und über 1.500 Inseln. Auf einer davon lebt Jaan Tätte. Der international bekannte Theaterautor und Sänger studierte ursprünglich Biologie und hat die Liebe zur Natur nie verloren. (Text: WDR)
  • Alljährlich fahren Hunderttausende Italientouristen, vom Brenner kommend auf dem Weg in die Toskana, zwischen Padua und Bologna an einer pittoresken Hügellandschaft in der südlichen Po-Ebene vorbei, deren nähere Erkundung mehr als lohnenswert ist. Die so genannten Euganeischen Hügel, wegen ihrer vielen Thermalquellen schon von den alten Römern geschätzt, zeichnen sich nicht nur durch eine Fülle kulturhistorischer Sehenswürdigkeiten aus, sondern auch durch einen Menschenschlag, der Traditionsbewusstsein mit Weltoffenheit und Gastfreundschaft verbindet. Der Film porträtiert die Menschen dieser Region in ihrer historischen Umgebung, ihre Lebensart, ihre Feste aber auch das Alltagsleben. (Text: hr-fernsehen)
  • Die Everglades erstrecken sich an der südlichsten Spitze des US-Staates Florida. Ein viertausend Quadratkilometer großer Mangrovenwald in einem Fluss aus Gras, achtzig Kilometer breit, aber nur wenige Zentimeter tief. Ein einmaliges Refugium für Wildtiere. Jahrhunderte lang die letzte Rettung für die Angehörigen bedrohter einheimischer Stämme. Ein riesiges Versteck für illegale Schnapsbrenner, Drogenschmuggler und andere Gangster. Hier zeigen sich die USA auch heute noch von ihrer wildesten Seite. Der Film zeigt die ungewöhnliche Flora und Fauna dieser Region, unter anderem Mangrovensümpfe und Kiefernwälder sowie Alligatoren und Seekühe. Archäologen erläutern an außergewöhnlichen Funden die Geschichte der Besiedlung durch verschiedenste Indianerstämme. Ehemalige Schmuggler verraten ihre damaligen Tricks und zeigen, wie es ihnen immer wieder gelang, der Polizei zu entkommen – jedenfalls meistens. (Text: SWR)
  • Deutsche TV-Premiere Mo. 06.11.1989 S3
    von Franz Lazi
  • Im Juli 2000 brechen Michael Mattig-Gerlach und Michael Weber in den Anden zu einer Expedition nach Amazonien auf. Mit zwei vierköpfigen Produktionsteams wollen sie, dem Lauf des Wassers folgend, von den bolivianischen Anden bis zur Amazonasmündung reisen. Ihre Route wird sie zu Goldwäschern und Gummizapfern führen, zu Bauern und Holzfällern, zu Abenteurern und Indianern. Mit Allradfahrzeugen, Schlauchbooten und Holzschiffen durchqueren sie einen der größten Naturschätze der Menschheit: den Regenwald und das größte Süßwasserreservoir der Welt. Die Entdeckungstour startet nahe der bolivianischen Metropole La Paz, kreuzt die berühmte Transamazonica und führt über den brasilianischen Bundesstaat Rondonia auf schwieriger Piste in die Dschungelmetropole Manaus. Ein Amazonasdampfer bringt das Team schließlich über den gewaltigen Strom in zwei Indianerreservate. (Text: BR Fernsehen)
    Deutsche TV-Premiere Mi. 28.03.2001 Südwest Fernsehen
    von Michael Mattig-Gerlach und Michael Weber
  • Deutsche TV-Premiere Mi. 04.04.2001 Südwest Fernsehen
    von Michael Mattig-Gerlach und Michael Weber
  • Deutsche TV-Premiere Mi. 11.04.2001 Südwest Fernsehen
    von Michael Mattig-Gerlach und Michael Weber
  • Deutsche TV-Premiere Sa. 13.06.1987 S3
    von Alfredo Barragan
  • Deutsche TV-Premiere Sa. 20.06.1987 S3
    von Alfredo Barragan
  • Deutsche TV-Premiere Sa. 07.03.1981 S3
    von Rolf Pflücke
  • Deutsche TV-Premiere Sa. 14.03.1981 S3
    von Rolf Pflücke
  • Deutsche TV-Premiere Sa. 25.10.1986 S3
    von Karl Schüttler
  • Deutsche TV-Premiere Mi. 06.11.1991 S3
    von Paul Schlecht

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