Staffel 1, Folge 1–6

    • Staffel 1, Folge 1
      Frankreich ist eines der Länder schlechthin, wenn es um Gärten geht. Die Reise führt einmal durch die Region Provence-Alpes-Côte d’Azur. Vom Norden bis in den Süden. Denn hier verstecken sich viele Gartenschätze. Und das eingebettet in die wunderbare Landschaft der Provence. – Bild: ZDF und BR.
      Frankreich ist eines der Länder schlechthin, wenn es um Gärten geht. Die Reise führt einmal durch die Region Provence-Alpes-Côte d’Azur. Vom Norden bis in den Süden. Denn hier verstecken sich viele Gartenschätze. Und das eingebettet in die wunderbare Landschaft der Provence.
      Die Gartenreise führt durch die Region Provence-Alpes-Côte d’Azur, vom Norden bis in den Süden Frankreichs. Denn hier verstecken sich viele Gartenschätze, eingebettet in die wunderbare Landschaft der Provence. Frankreich ist eines der Länder schlechthin, wenn es um Gärten geht. Auf der Reise durch die Region Provence-Alpes-Côte d’Azur gibt es zahlreiche Gartenschätze zu entdecken. Allerdings sind es hier keine Barockgärten, die jährlich eine Vielzahl an Besuchern anlocken. Da ist z. B. der Kräutergarten von La Garde-Adhemar, der sich von oben wie eine Sonne präsentiert. Geschaffen hat den ganzjährig für jeden geöffneten Garten eine Anwohnerin des romantischen Städtchens, das zu einem der schönsten Frankreichs zählt. Der Garten vom Château Val Joanis ist der gelungene Versuch, barocke Gestaltungsprinzipien modern zu interpretieren.
      In Château Gourdon wird es dann noch formaler. Eigentlich handelt es sich hier um einen Barockgarten, doch der präsentiert sich nicht so, wie es für diese Epoche üblich war. Die alte Wehranlage erstreckt sich über drei Terrassen und kleidet sich vorwiegend in Grün. Auch weitläufige und naturnahe Gärten wie die der Domaine du Rayol, die zum Genießen und zu mehr gärtnerischer Gelassenheit einladen, sind Teil der Gartenreise durch Frankreich. Ein weiterer Abstecher führt in einen spektakulären Privatgarten, den eine provenzalische Landschaftsarchitektin angelegt hat, den Garten der Abbaye Sainte Marie de Pierredon. (Text: BR Fernsehen)
      Deutsche TV-PremiereMo 10.06.2019BR Fernsehen
      ursprünglich für den 05.11.2018 angekündigt
    • Staffel 1, Folge 2
      Die gärtnerische Reise durch Österreich ist abwechslungsreich und vielseitig: der Barockgarten eines Prinzen, der Lieblingsaufenthaltsort eines Kaisers, ein Abbild des einfachen bäuerlichen Lebens, ein Abstecher in die Botanik sowie Blicke in einen Privatgarten und in eine Schaugartenanlage. Die Reise führt zu Schloss Hof und seinen prunkvollen Gärten, die Prinz Eugen nach französischem Vorbild gestalten ließ. Neben überbordenden Blumenrabatten, prachtvollen Wasserspielen und sehr vielen Treppen findet man etwas abseits der terrassierten Anlage den Gutshof mit den Küchengärten. Die versorgten schon den Prinzen mit Obst und Gemüse aus eigenem Anbau. Etwas anders gestaltet ist der Landschaftspark von Schloss Laxenburg mit seinen weitläufigen Grünflächen, den verwunschenen Wäldern und der märchenhaften Franzensburg.
      Ein Abstecher nach Eisenstadt in den Garten von Joseph Haydn gibt Aufschluss darüber, wie zu Zeiten des Komponisten Schminke hergestellt wurde. Bodenständiger geht es da im Museumsdorf Niedersulz zu. Hier zeigt man das bäuerliche und gärtnerische Leben vergangener Tage mit exemplarischen Bauwerken und den passenden Gärten. Mehr über die Geschichte der Pflanzen erfährt man bei einem Ausflug in den Botanischen Garten Graz. Weiter geht die Reise in den „Garten der Geheimnisse“, der von oben aussieht wie ein Regenbogen. Das liegt daran, dass ihn eine Floristin erschaffen hat, für die die farbliche Sortierung aus arbeitstechnischen Gründen sehr praktisch war. Beim Blick über den Zaun eines Privatgartens in Buchbach wird es weiß-bunt, denn die Passion der Besitzerin sind panaschierte, also weiß-bunt belaubte Pflanzen.
      Wer sich trotz all der Vielfalt nicht für einen Gartenstil entscheiden kann, sollte den Besuch in den Kittenberger Erlebnisgärten nicht verpassen. Auf dem Gelände zeigen die unterschiedlichsten Schaugärten, was alles möglich ist. (Text: BR Fernsehen)
      Deutsche TV-PremiereDi 06.11.2018BR Fernsehen
    • Staffel 1, Folge 3
      Schweden ist für Gartenfreunde eigentlich kein klassisches Reiseziel, aber kaum ein anderes Land kann in Vielfalt, Schönheit, Größe und Pflanzenliebe mit den Schweden konkurrieren. Die Rundreise durch Schweden beginnt an der Westküste Schonens, dort liegt die Stadt Helsingborg. Hier herrscht ein vergleichsweise mildes Klima. So wundert es nicht, dass es hier auch unzählige Gärten gibt. Sofiero heißt das erste Ziel, ein Park so vielseitig und bunt, dass ein Tag kaum reicht, um ihn zu erkunden. Weiter geht es nach Göteborg. Mitten in der zweitgrößten Stadt Schwedens liegt der 15 Hektar große Park Trädgardsföreningen, übersetzt: „Gartenverein“. Der Park des Göteborger Gartenvereins erinnert an eine Mischung aus Botanischem Garten und englischem Landschaftspark. Die nächste Etappe liegt etwas außerhalb von Göteborg, die Gärten von Gunnebo Slott.
      Der mit dem Bau beauftragte Architekt ließ sich von einer Studienreise durch Italien inspirieren. Inmitten der Küchengärten, im ehemaligen Dienstbotengebäude, liegt das hauseigene Restaurant: Kaffehus och Krog. Alles, was in den Nutzgärten gedeiht, können Besucher hier probieren. Enköping ist die Blumenstadt in Schweden schlechthin. Hier ist jeder Kreisverkehr, jede Straße, jeder Weg von Zwiebelblühern, Sommerblumen, Bäumen und Stauden gerahmt. Das nächste Reiseziel in Schweden ist der Linné-Garten in Uppsala. Berühmt geworden ist dieser durch die Arbeit des Naturforschers und Botanikers Carl von Linné. Sein größtes Verdienst ist seine Methode, Pflanzen einen allgemeingültigen Namen zu geben, den man überall auf der Welt kennt. Um Kindheitsträume geht’s in den Gärten von Astrid Lindgren.
      Pippilotta Viktualia Rollgardina Pfefferminz Efraimstochter Langstrumpf ist Astrid Lindgrens wohl bekannteste Figur. Heute ist „Astrid Lindgrens Näs“ für Besucher geöffnet, hier kann man den Spuren der Geschichtenerzählerin folgen. Letztes Ziel auf der Reise durch Schwedens Gärten ist Solliden Slott auf der Insel Öland. Betritt man die Parkanlage, ist man überrascht von der üppigen Vegetation, die einen eher an Südeuropa als an Schweden denken lässt. 250 bis 350 Sonnenstunden kann man hier in den Sommermonaten genießen. Damit ist Öland die sonnigste Region Schwedens. (Text: BR Fernsehen)
      Deutsche TV-PremiereMi 07.11.2018BR Fernsehen
    • Staffel 1, Folge 4
      Von schneebedeckten Gipfeln zu sonnenhungrigen Palmen – in Südtirol gibt es aus gärtnerischer Sicht so viel zu entdecken, dass ein Besuch kaum ausreicht… Ausgangspunkt für die Gartenreise ist Meran. Seit Jahrhunderten als Winterkurort berühmt, kann man hier auf den Spuren der Kaiserin Sisi wandeln und dabei wundervolle Gärten entdecken. Sommerpromenade, Kräutergarten, Elisabethpark, Gilfschlucht, Passer-Terrassen – die Aufzählung ließe sich gefühlt endlos fortsetzen, denn eigentlich ist ganz Meran ein einziger Park. In den Gärten von Schloss Trauttmansdorff können Besucher mit nur wenigen Schritten Halbwüsten durchqueren, in Schluchten eintauchen oder blühende Bauerngärten erleben. Nur wenige Kilometer entfernt liegt die Ortschaft Schenna. Umgeben ist der Ort von Obstplantagen. Kilometerlange Wanderwege führen durch die riesigen Apfelfelder.
      Entdeckt man inmitten der Äpfel Tomaten, ist der Oberhaslerhof nicht mehr weit. Priska Weger baut dort vor allem traditionelle Südtiroler Sorten an, versucht diese zu vermehren und zu erhalten. Das nächste Gartenziel liegt mitten in Bozen. Das Motto hier: Gärten verbinden! Erleben kann man das im Orto Semirurali, einem interkulturellen Garten. Hier ist alles bio, chemische Dünger und Pflanzenschutzmittel sind verboten. Um biologisches und nachhaltiges Gärtnern geht es auch in Altrei, einem auf 1.200 Metern Höhe gelegenem Bergdorf an der Grenze der Provinzen Südtirol und Trentino. Dort wächst die Kaffee-Lupine, die Grundlage des Altreier Kaffees. Die Pflanze gedeiht an den Hängen am Rand des Dorfes, ihr Anbau ist reine Handarbeit. Die letzte Etappe führt an die steilen Berghänge rund um den Pflegerhof.
      Der Betrieb ist der erste Kräuterhof Südtirols – 1982 von Familie Mulser gegründet, umfasst er mittlerweile 17 Hektar. Auf zweien davon wachsen mehr als 80 verschiedene Kräuter, darunter Salbei, Ringelblume und Nachtkerze. (Text: BR Fernsehen)
      Deutsche TV-PremiereDo 08.11.2018BR Fernsehen
    • Staffel 1, Folge 5
      England gilt für Gartenliebhaber als das Reiseland schlechthin. Nach der Ankunft mit der Fähre an den weißen Kreidefelsen von Dover geht es nach Great Dixter, der Experimentierfläche des 2006 verstorbenen Gartenschriftstellers Christopher Lloyd. Bis heute ist seine ungezwungene Art Pflanzen einzusetzen ein Vorbild für viele Gartenplaner. Eine Station der Gartenreise durch Südengland ist auch der Garten von Parham in West Sussex. Die Dimensionen sind beeindruckend: Der Landschaftspark umfasst 354 Hektar und selbst der ummauerte Zier- und Nutzgarten bringt es auf eine Größe von 1,6 Hektar. Head Gardener, also Chefgärtner, ist Tom Brown. Er bewirtschaftet die Gärten rein biologisch, ohne chemische Dünger und Insektizide.
      Eine 90 Meter lange Pergola aus Holzbalken und Kalksteinsäulen, üppig mit Kletterpflanzen überwachsen, ist einer der Höhepunkte des Gartens von West Dean. Nicht weniger imposant ist der viktorianische Küchengarten, den „Gardens Manager“ Jim Buckland gestaltet hat. Im Garten von Highdown in Worthing in West Sussex arbeitet Chefgärtnerin Jo Hooper und ihr Team, der Untergrund besteht aus Kalkgestein. In der Grafschaft Hampshire liegt das Anwesen von Upton Grey. Der dazugehörige Garten trägt die Handschrift einer der in Gärtnerkreisen bekanntesten Britinnen: Gertrude Jekyll. Dass der Garten aus dem Jahre 1908 heute wieder seinen typischen Charme versprüht, ist das Ergebnis penibler Recherche, harter Arbeit und viel Leidenschaft, die die Besitzerin Rosamund Wallinger über Jahrzehnte investierte.
      Ein Garten zwischen Tradition und Moderne ist der Garten von West Green House. Die Gärtnerei Merriments in East Sussex ist für Pflanzenkenner auf den ersten Blick nichts Außergewöhnliches, der angrenzende Schaugarten allerdings ist einen Abstecher wert. Denn der Besitzer und Gartenplaner David Weeks hat direkt neben dem Verkaufsgelände eine Art „begehbare Gartenzeitschrift“ angelegt. Im Südosten Englands, in der Grafschaft Kent, liegt einer der bekanntesten Gärten des Landes: Sissinghurst. Für viele Besucher das Idealbild eines Country-House-Garden. Sissinghurst ist das Lebenswerk der Gartenschriftstellerin Vita Sackville-West und ihres Mannes Harold Nicolson. (Text: BR Fernsehen)
      Deutsche TV-PremiereFr 09.11.2018BR Fernsehen
    • Staffel 1, Folge 6
      Ob Obstliebhaber, Blumen- oder Gemüsefreund, in der Region rund um den Bodensee findet wohl jeder Gartenbegeisterte ein passendes Reiseziel. Lindaus Altstadt ist nicht einmal einen Quadratkilometer groß. Der Raum dort ist begrenzt, die Gassen verwinkelt. Platz für einen Garten? Fehlanzeige! Die Lösung: Gärtnern auf der Dachterrasse. Weiter geht’s zur Blumeninsel Mainau. Weit über eine Million Menschen besuchen den Park jedes Jahr. Im August sind vor allem der Rosengarten, die Dahlienbeete und der Staudengarten einen Besuch wert. Ein Teil der Blumeninsel, der Schulgarten, ist den Jüngsten vorbehalten. Regelmäßig treffen sich einige Schüler der Geschwister-Scholl-Schule in Konstanz im Schulgarten auf der Mainau zum Arbeiten. Bei jedem Wetter… Am westlichen Ufer des Bodensees liegt Gaienhofen. Dort liegt der Garten des Schriftstellers Hermann Hesse.
      Seit 2004 sind Haus und Garten in der Obhut Eva Eberweins. Die Diplom-Biologin wollte den ursprünglichen Garten wiederherstellen. Abgesehen von aufwendigen Recherchearbeiten ging das erstaunlich gut, denn Hermann Hesse hat seinen Garten vorbildlich dokumentiert. Eine Reise in die Vergangenheit bietet die nächste Station: Im Schweizer Kanton Aargau errichtete man um 1200 die Festungsanlage Wildegg. Das Schloss liegt an einem Steilhang. Gut für Burgherren, schlecht jedoch für Gärtner. 250 Meter Treppe trennen Haus und Nutzgarten. Seit 2011 kümmern sich der Kanton Aargau und ProSpecieRara, eine Organisation zum Erhalt alter Kulturpflanzen, um die Gewächse und deren Vermehrung. 300 verschiedene wachsen im Garten von Schloss Wildegg. Letzte Station ist die Region um Lindau, das größte Apfelanbaugebiet Bayerns.
      In über 200 Fachbetrieben werden hier jährlich auf einer Gesamtfläche von 350 Hektar 12.250 Tonnen Äpfel produziert. Auch an der Versuchsstation für Obstbau Schlachters in Sigmarszell, gute sieben Kilometer entfernt von Lindau, sind Ende August die ersten Äpfel reif. Bis aus Äpfeln Most oder Wein wird, ist es allerdings ein langer Weg… (Text: BR Fernsehen)
      Deutsche TV-PremiereMo 12.11.2018BR Fernsehen

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