Systemsprenger

    D 2019
    Drama (118 Min.)
    Nach nichts sehnt sich Benni (Helena Zengel, r.) mehr, als bei ihrer Mutter Bianca (Lisa Hagmeister, l.) zu sein. – Bild: ZDF und Peter Hartwig.
    Nach nichts sehnt sich Benni (Helena Zengel, r.) mehr, als bei ihrer Mutter Bianca (Lisa Hagmeister, l.) zu sein.

    Egal ob Pflegefamilie, Wohngruppe oder Schule, Benni fliegt sofort wieder raus: zu laut, wild und unberechenbar. Die Neunjährige ist, was man im Jugendamt einen „Systemsprenger“ nennt. Dabei will Benni doch nur Liebe, Geborgenheit und wieder bei der Mutter wohnen. Die aber hat Angst vor dem unberechenbaren Kind. Als keine Lösung mehr in Sicht scheint, versucht der Anti-Gewalttrainer Micha, sie aus der Spirale von Wut und Aggression zu befreien. Es ist die warmherzige Frau Bafané vom Jugendamt, die dieses letzte Experiment wagt. Sie engagiert Micha, als sie selbst zu verzweifeln droht. Denn niemand will Benni mehr aufnehmen. Von der Schule ist sie dauerhaft suspendiert. Nicht einmal der Alltag mit ihr ist zu schaffen: Wegen traumatischer Erfahrungen in frühester Kindheit darf niemand ihr Gesicht berühren. Eigentlich arbeitet Micha mit straffälligen Jugendlichen. Aber Bennis Schicksal berührt ihn. Er will ihr helfen. Und beweisen, dass er schaffen kann, woran alle bisher gescheitert sind. Nach anfänglichem Widerstand lässt Benni sich auf Micha ein, und statt einer erneuten Einweisung in die Kinderpsychiatrie ermöglicht er ihr einen gemeinsamen Aufenthalt in der Natur. Drei Wochen Erlebnispädagogik – ohne Strom und fließendes Wasser. Die Zeit im Wald stellt nicht nur Benni, sondern auch Micha auf eine harte Probe. Der sonst so selbstbewusste Mann kommt an seine Grenzen. Doch es gelingt ihm schließlich, ein Erlebnis für Benni zu schaffen, auf das sie stolz sein kann, und einen wirklichen Zugang zu ihr zu finden. Zurück in der Zivilisation klammert Benni sich an Micha und möchte bei ihm bleiben. Aber Micha hat eine eigene Familie und erkennt, dass er seine professionelle Distanz verliert. Als Bennis Mutter Bianca plötzlich wiederauftaucht, nehmen die Dinge ihren eigenen Lauf. Redaktionshinweis: Ungewöhnliche Filme, unvergessliches Kino, unglaubliche Geschichten: Vom 10. bis zum 18. Februar zeigt 3sat in der Filmreihe „Arthouse Kino“ insgesamt elf außergewöhnliche internationale Filmproduktionen. Den Auftakt macht das Sozialdrama „Systemsprenger“, gefolgt von dem Spielfilm „Ich war zuhause, aber…“ um 23:00 Uhr. Die Reihe endet am Freitag, 18. Februar, um 22:25 Uhr mit dem Spielfilm „The Road“, eine Free-TV-Premiere in 3sat. (Text: 3sat)

    Deutsche TV-Premiere17.05.2021ZDFDeutscher Kinostart19.09.2019

    DVD & Blu-ray

    Streams & Mediatheken

    Sendetermine

    Do 10.02.2022
    21:00–23:00
    21:00–
    Fr 19.11.2021
    03:40–05:45
    03:40–
    Do 18.11.2021
    23:45–01:45
    23:45–
    Di 19.10.2021
    00:00–01:55
    00:00–
    Mo 17.05.2021
    20:15–22:10
    20:15–

    Cast & Crew

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