Nordwand

    D / A / CH 2008 (North Face)
    Drama (121 Min.)
     – Bild: Tele 5

    Sommer 1936: Die Elite der europäischen Bergsteiger hat nur ein Ziel: die berüchtigte Eiger-Nordwand zu bezwingen. Zahlreiche sind schon gescheitert, einige haben den Versuch mit dem Leben bezahlt. Aber die Berchtesgadener Bergsteiger Toni und Andi lassen sich von ihrem riskanten Vorhaben nicht abbringen. Der regimetreue Starreporter Arau ist vor Ort, um das Unternehmen zu beobachten, ein rivalisierendes österreichisches Kletterteam ist ihnen dicht auf den Fersen. Deutschland, im Sommer 1936: Die begeisterten Bergsteiger Toni und Andi sind seit der Kindheit eng befreundet. Ihr größter Traum ist die Besteigung des Eigers und seiner bis dato unbezwungenen Nordwand. Obwohl schon viele den Versuch, die „Mordwand“ zu bezwingen, mit dem Tod bezahlt haben, sind die beiden davon überzeugt, dass sie es schaffen können. Sie treibt aber nicht nur der Ruhm, denn mit der Erstbesteigung winkt olympisches Gold und damit der ersehnte soziale Aufstieg. Während der Vorbereitungen am Fuß der Nordwand treffen sie Luise, Tonis Jugendliebe, die als Journalistin an der Seite des Reporters Arau über die Erstbesteigung berichten soll. Die alte Liebe flammt wieder auf, gleichzeitig fühlt sich Luise auch zu Arau hingezogen. Trotz seiner Verzweiflung beginnt Toni mit Andi den Aufstieg in die Nordwand, wo sie auf die Österreicher Willi und Edi treffen. Alles läuft zunächst hervorragend. Doch dann schlägt das Wetter um. In der Nordwand beginnt ein dramatischer Kampf ums Überleben. Der Münchner Regisseur Philipp Stölzl („Der Medicus“) inszenierte mit der BR-Koproduktion ein ebenso packendes wie aufwendiges Bergdrama über die Tragödie, die sich 1936 an der Eiger-Nordwand ereignete. Dabei hielt sich Stölzl im zeitlichen Ablauf der Geschehnisse eng an die historischen Fakten. Da das Team aber befürchtete, dass ein reiner Männerfilm es an der Kinokasse schwer haben würde, wurde die Handlung um die fiktive Liebesgeschichte zwischen dem Bergsteiger Toni und der Reporterin Luise angereichert. Das Drehbuch – eine Gemeinschaftsarbeit von Rupert Henning, Christoph Silber, Johannes Naber und Philipp Stölzl nach einer Idee von Benedikt Röskau – und die Kamera von Kolja Brandt wurden 2009 mit dem „Preis der deutschen Filmkritik“ bedacht. Im selben Jahr folgten Nominierungen für den „Deutschen Filmpreis“ in den Kategorien Kamera, Tongestaltung und Szenenbild, ausgezeichnet wurden schließlich Kamera und Ton. „’Nordwand’ ist ein großer Film über Menschlichkeit und Nächstenliebe. Das war nicht unbedingt zu erwarten in diesem Genre. Philipp Stölzl hat es kühn erweitert“. (Die Welt) (Text: BR Fernsehen)

    Deutsche TV-Premiere01.01.2011Das ErsteDeutscher Kinostart23.10.2008

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    So 25.04.2010
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    Cast & Crew

    Reviews & Kommentare

    • am

      Warum ausgerechnet Johanna Wokalek Luise Fellner spielt, ist mir ein Rätsel. Diese Frau hat soooo leere Augen, so richtig Seelenlos. Es hat mich richtig gegruselt. Ich finde sie komplett Fehlbesetzt. Alle anderen Darsteller sind sehr gut ausgewählt.

      Ansonsten ein richtig gutes Bergsteigerdrama. Genauso spielen sich immer wieder die Tragödien in den Bergen ab.

      Toller Film hervorragend umgesetzt.

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