„Was kann man über ein Mädchen sagen, das mit 25 Jahren starb? Dass sie schön war und begabt? Dass sie Mozart und Bach liebte, die Beatles und mich?“ Mit dieser Rückblende beginnt die zum Kultfilm avancierte Liebesgeschichte eines ungleichen Paars. Der aus reichem Hause stammende Jurastudent Oliver begegnet an der Universität Jennifer, einer musisch begabten Musikstudentin aus einfachen Verhältnissen. Entgegen dem Willen seines Vaters heiratet Oliver die junge Studentin. Das Paar zieht zunächst in ein kleines Apartment in Cambridge, dann nach New York, wo Oliver Arbeit findet. Doch das Glück währt nicht lange. Nach all den Hindernissen, die sie überwunden und den Opfern, die sie gebracht haben, wird bei Jenny eine tödliche Krankheit diagnostiziert. Sie stirbt in Olivers Armen, jedoch nicht bevor sie eine letzte Bitte geäußert hat: Er möge ein glücklicher Witwer werden. (Text: arte)
Der ehemalige Marathonläufer und US-Wissenschaftler der Literatur Erich Segal war der Autor des 1970er-Jahre-Bestsellers „Love Story“. Er schrieb auch das Drehbuch zur Verfilmung, und zwar schon vor dem Roman und im gleichen Jahr. Der Film avancierte zum Kassenschlager, Millionen Kinobesucher sahen ihn. Als Vorbereitung auf ihre Hauptrollen lernten Ryan O’Neal Eislaufen und Ali MacGraw Cembalospielen. Der Film war schon abgedreht und das Geld verbraucht, da ließ die Produktionsfirma noch die Szenen mit Ryan O’Neal allein im verschneiten New York nachfilmen. Aus Geldnot mit einem kleinen Team und illegal, ohne Drehgenehmigung. 1972 kam „Love Story“ ins Fernsehen und wurde der meistgesehene Film aller Zeiten. (Text: Tele 5)
Deutscher Kinostart26.08.1971Internationaler Kinostart16.12.1970 (Englisch)