Die Auferstehung

    I / F / D 2001 (Resurrezione)
    Literaturverfilmung (180 Min.)
    ARD DIE AUFERSTEHUNG (la resurrezione), Deutschland / Italien / Frankreich 2001, Regie Vittorio und Paolo Taviani, am Sonntag (24.04.11) um 23:30 Uhr im Ersten. Katjuscha (Stefania Rocco) ist zu Unrecht verurteilt worden und in ein Straflager deportiert. – Bild: „Bild: ARD Degeto / Umberto Monti
    ARD DIE AUFERSTEHUNG (la resurrezione), Deutschland / Italien / Frankreich 2001, Regie Vittorio und Paolo Taviani, am Sonntag (24.04.11) um 23:30 Uhr im Ersten. Katjuscha (Stefania Rocco) ist zu Unrecht verurteilt worden und in ein Straflager deportiert.

    Fürst Dimitri Nechljudow wird als Geschworener zu einem Mordprozess bestellt. Als er in der Angeklagten seine frühere Geliebte Katjuscha Maslowa wiedererkennt, plagt ihn das schlechte Gewissen. Denn als junger Mann hatte er das Ziehkind seiner Tanten kompromittiert, weswegen sie als Prostituierte endete. Von Schuld getrieben, überwindet er Feigheit und moralische Zwänge und folgt der zu Unrecht Verurteilten in die Deportation nach Sibirien. Fürst Dimitri Nechljudow (Timothy Peach) sitzt bei einem Mordprozess auf der Geschworenenbank. Angeklagt wird eine Dirne, die einen Moskauer Kaufmann vergiftet haben soll. Bestürzt erkennt Dimitri, dass die Angeklagte seine Jugendliebe Katjuscha Maslowa (Stefania Rocca) ist. Vor Jahren hatte er sich während eines Sommerurlaubs in sie verliebt. Nicht wissend, dass sie ein Kind von ihm erwartete, hatte Dimitri dann die nicht standesgemäße Liaison beendet und Katjuscha nie mehr wiedergesehen. Die mittellose Frau verlor ihr Kind und schlug sich fortan als Prostituierte durch. Im Prozess stellt sich heraus, dass Katjuscha das Opfer einer Intrige ist; die Geschworenen beschließen daher ihren Freispruch. Doch ein Formfehler im Wortlaut des Geschworenenspruchs führt zu Katjuschas Verurteilung. Um sein Verhalten wiedergutzumachen, setzt Dimitri Himmel und Hölle in Bewegung, um ihr zu helfen. Zunächst vergeblich, Katjuscha wird in ein sibirisches Straflager deportiert. In der Hoffnung, dass sie seinen Heiratsantrag annimmt, folgt der Fürst Katjuscha. Als aus Moskau überraschend doch noch die Nachricht von ihrer Begnadigung eintrifft und einem gemeinsamen Leben mit Dimitri nichts mehr im Weg steht, trifft Katjuscha eine schwere Entscheidung. Obwohl auch sie nie aufgehört hat, Dimitri zu lieben, heiratet sie nicht ihn, sondern den politischen Gefangenen Simonson (Giulio Scarpati). Denn sie glaubt, dass Dimitris Liebe nur einem Schuldgefühl entspringt und will ihn freigeben. Mit dem bewegenden Melodram „Die Auferstehung“ greifen die italienischen Brüder Paolo und Vittorio Taviani zum zweiten Mal nach „Nachtsonne“ auf einen Stoff von Leo Tolstoi zurück. Die schon 1987 in Venedig mit dem Goldenen Löwen für ihr Lebenswerk ausgezeichneten Regiekünstler, sie gelten als Erben des italienischen Neorealismus, schildern in ihrer opulenten Roman-Adaption den schmerzlichen Prozess einer Selbstfindung. Gedreht an Originalschauplätzen, unter anderem in St. Petersburg, Prag und Bratislava, ist der Film mit Timothy Peach, Stefania Rocca, Giulio Scarpati und Marie Bäumer hervorragend besetzt. und andere. (Text: mdr)

      Originalsprache: Italienisch

      DVD & Blu-ray

      Sendetermine

        Mo 17.04.2017
      00:20–03:15
      00:20–
        So 18.12.2016
      23:35–02:33
      23:35–
        Sa 14.06.2014
      23:50–02:40
      23:50–
        Fr 30.05.2014
      00:25–03:20
      00:25–
        Mi 30.04.2014
      01:10–04:05
      01:10–
        So 24.04.2011
      23:30–02:25
      23:30–
        So 07.11.2010
      21:45–23:15
      21:45–
        So 07.11.2010
      20:15–21:45
      20:15–
        Mi 06.01.2010
      00:35–03:30
      00:35–
        Di 17.11.2009
      23:50–02:45
      23:50–
        Sa 11.04.2009
      23:20–02:10
      23:20–
        Mi 24.12.2008
      00:50–03:45
      00:50–
        Do 15.11.2007
      22:25–01:20
      22:25–
        Do 30.12.2004
      00:00–01:30
      00:00–
        Mi 29.12.2004
      00:00–01:30
      00:00–
        Do 17.04.2003
      21:30–23:00
      21:30–
        Mi 16.04.2003
      21:45–23:15
      21:45–
        Mi 22.01.2003
      01:30–03:00
      01:30–
        Mi 22.01.2003
      00:00–01:30
      00:00–
        Fr 17.01.2003
      17:25–19:00
      17:25–
        Do 16.01.2003
      17:25–19:00
      17:25–
        Fr 10.01.2003
      20:40–22:15
      20:40–
        Do 09.01.2003
      20:47–22:15
      20:47–
        Di 10.12.2002
      00:30–03:25
      00:30–
        Sa 23.11.2002
      22:55–01:50
      22:55–
        Sa 25.04.1998
      14:45–16:30
      14:45–

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