• Folge 1
    Die dreiteilige Dokuserie begleitet drei Brüder, die vom großen Durchbruch im MMA träumen. Im Zentrum steht Piter, 24 Jahre alt, aufgewachsen in Hanau. Er trainiert für seinen ersten MMA-Kampf, sein Debüt im Käfig. MMA – Mixed Martial Arts boomt weltweit. UFC-Stars, Fitness-Content und Social Media prägen die Szene – und den Traum vieler junger Menschen, es mit dem Sport nach oben zu schaffen. Piter bringt Talent mit. Sein Coach Chris, selbst Black Belt im Brazilian Jiu-Jitsu, glaubt fest an ihn. Doch MMA verlangt absolute Disziplin – und daran scheitert Piter immer wieder. Denn der eigentliche Kampf beginnt außerhalb des Oktagons. Piter wächst zwischen Gewalt und Kriminalität auf. Seine Brüder Rob und David haben sich – auch mit Hilfe des Sports – ein stabiles Leben aufbauen können. Piter aber kämpft vor allem gegen sich selbst. Er ist vorbestraft, gerade auf Bewährung, Briefe von der Staatsanwaltschaft gehören zu seinem Alltag. Hinzu kommt: Piter ist traumatisiert. Er hat den rassistischen Anschlag von Hanau im Februar 2020 überlebt. Sechs seiner Freunde wurden getötet. Für Piter ist der Sport auch eine Möglichkeit, Halt und Stabilität zu finden. Fight House begleitet neben Piter auch seine Brüder Rob und David sowie MMA-Kämpfer Moritz, die alle im selben Gym in Stockstadt trainieren. Während Rob und David kurz vor ihrem Einstieg ins MMA-Profigeschäft stehen, hat Moritz (alias Dolph) das schon geschafft: Sein ganzes Leben ist auf Leistung und Training ausgerichtet. Fight House erzählt von jungen Sportlern, die im Gym Halt finden. Vom Traum, es in die UFC zu schaffen. Und von der Hoffnung, durch den Sport ein besseres Leben zu führen. (Text: hr-fernsehen)
    Deutsche Streaming-Premiere Di. 11.08.2026 ARD MediathekDeutsche TV-Premiere Mo. 24.08.2026 hr-fernsehen

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