Staffel 1, Folge 1–13

    • Staffel 1, Folge 1
      Wer sich an das Märchenschloß aus Walt Disneys weltberühmten Zeichentrickfilm „Aschenputtel“ erinnert, kennt somit auch das wohl eigenartigste Schloß der Welt: Neuschwanstein, das seit dem vorigen Jahrhundert Touristen aus aller Welt in das Allgäu lockt. Aber wer kannte den Erbauer Neuschwansteins wirklich? Wer wusste, was den bayerischen König Ludwig II. tatsächlich bewog, sich um aberwitziges Geld inmitten „seiner“ Alpen eine Märchenwelt zu schaffen, von der hundert Jahre später sich selbst der Großmeister Hollywoods noch einiges abschaute? (Text: Sky)
    • Staffel 1, Folge 2
      Seit dem Mittelalter prägt die Festung Hohensalzburg das Bild der Stadt, in der Wolfgang Amadeus Mozart geboren wurde. Heute gilt das Wahrzeichen Salzburgs als eine der ältesten mittelalterlichen Baudenkmäler, ihren früheren Besitzern, den Erzbischöfen, diente sie als Festung, Residenz, Kaserne und als Waffendepot. Die Erzbischöfe, die in Salzburg auch die weltliche Macht innehatten und weltlichen Genüssen durchaus nicht abgeneigt waren, kontrollierten von der Hohensalzburg aus neben ihrer Stadt vor allem den Handel, der zwischen Italien und Süddeutschland betrieben wurde. (Text: Sky)
    • Staffel 1, Folge 3
      Jahrhundertelang verlief zu Füßen der Burg Forchtenstein die Trennlinie zwischen Ost und West. Das burgenländische Schloß nahe der ungarischen Grenze erhielt im Mittelalter seinen Beinamen „Schloß der Angst“. Zur Zeit der Feudalherrschaft wurde auch auf der Burg Forchtenstein mit eiserner Hand regiert. Noch dazu mit einer weiblichen: Königin Rosalia nutzte die Abwesenheit ihres Gemahls, der wiederholt an Kreuzzügen teilnahm, um sich mit besonderer Grausamkeit in der Burgchronik festzuschreiben. Sie ließ die Feinde ihres Clans in den Schwarzen Turm der Burg werfen, wo die meisten verhungerten. (Text: Sky)
    • Staffel 1, Folge 4
      Der Rhein entspringt in den Schweizer Alpen, windet sich durch das Herz Europas und gilt als der romantischste Fluss der Welt. Allein zwischen Mainz und Koblenz säumen an die 30 Burgen und Burgruinen das winkelige Rheinufer. In dieser Folge der SPIEGEL Geschichte-Reihe über Europas schönste Schlösser und Burgen gilt die Aufmerksamkeit vier besonderen Rheinschlössern. Darunter sind die Burgen Marksburg, die heute als das einzige unversehrte mittelalterliche Schloss entlang des Rheins gilt, und Pfalzgrafenstein, die einst den Herrschern ihre üppigen Mauteinnahmen sicherte.   (Text: Sky)
    • Staffel 1, Folge 5
      Vor mehr als 1000 Jahren umgaben sich die mächtigen Hochland-Clans auf den Hebrideninseln vor der Westküste Schottlands mit einer furchteinflößenden Aura. Die Clans regierten ihr eigenes Königreich und trugen untereinander heftige Konflikte aus. Zahlreiche Clan-Burgen erinnern an dieses goldene Zeitalter. Duart Castle, einst Sitz des Clans MacLean und Ausgangspunkt ihrer zahlreichen Kämpfe mit Engländern und anderen Rivalen, sowie Dunvegan Castle, sagenumwobener Familiensitz der MacLeods auf der Insel Sky, sind nur einige davon.   (Text: Sky)
    • Staffel 1, Folge 6
      Leeds Castle im englischen Kent verhieß gleich sechs britischen Königinnen ein herrschaftliches Leben. Doch hinter den Mauern warteten nur Tragödien auf die Gemahlinnen des schrecklichsten aller gekrönten Ehemänner, des berühmt-berüchtigten Heinrichs VIII. Der ebenso exzentrische wie brutale König ließ Leeds Castle zu einem prächtigen Schloss ausbauen, das Schauplatz zahlreicher historischer Ereignisse wurde. Hier ließ er nicht nur mehrere seiner Gattinnen hinrichten, sondern schmiedete auch Intrigen gegen seine politischen Rivalen und ließ sich zum Oberhaupt der anglikanischen Kirche erheben. (Text: Sky)
    • Staffel 1, Folge 7
      Zwei bekannte Könige sind mit der Geschichte von Warwick Castle untrennbar verbunden: Wilhelm der Eroberer und Richard III. Normannenkönig Wilhelm, der 1066 die englische Krone eroberte, ließ sich am Ufer des Flusses Avon eine Residenz errichten. Später suchte hier Richard III., Englands umstrittenster König, Schutz vor seinen zahllosen Feinden und wurde nach einer verlorenen Schlacht tot in den Avon geworfen. Sein Leben diente als Vorlage für ein Stück William Shakespeares, der in der Nähe des Schlosses lebte. Heute befindet sich Warwick Castle im Besitz des Unternehmens Madame Tussauds.   (Text: Sky)
    • Staffel 1, Folge 8
      Das nahe der schottischen Stadt Dundee gelegene Schloss Glamis war seit seiner Errichtung oftmals Schauplatz blutiger Legenden. So gibt es in dem Schloss, das heute der englischen Königsfamilie gehört und in dem auch Queen Elisabeth II. Teile ihrer Kindheit verbrachte, einen stets verschlossenen Raum, in dem angeblich der Teufel Karten zu spielen pflegte. Zweimal wurden hier Könige von Rivalen umgebracht. Der Name eines der Mörder war MacBeth und seine Legende inspirierte William Shakespeare zu dem bekannten Theaterstück gleichen Namens.   (Text: Sky)
    • Staffel 1, Folge 9
      Dort, wo der mächtige Shannon-Fluss mit dem kleineren Raite-River zusammenfließt, wird die Landschaft von einem eindrucksvollen Schloss geprägt. Bunratty Castle wurde einst als Schutz gegen Angriffe verfeindeter Clans von einem Normannen-Fürst errichtet. Immer wieder ging die wild umkämpfte Burg in Flammen auf, immer wieder ließen die Burgherren danach eine größere Anlage errichten. Erst im 18. Jahrhundert zu einem komfortablen Schloss umgebaut, ist Bunratty heute ein bei Touristen beliebtes Ausflugsziel und Relikt einer Zeit, in der Irland das „Land der tausend Könige“ genannt wurde.   (Text: Sky)
    • Staffel 1, Folge 10
      Mehr als 50 Jahre Bauzeit waren nötig, um das größte aller Loire-Schlösser zu bauen. Das Prachtwerk mit seinen 440 Räumen, Hunderten von Türmchen, Giebeln und Kaminen sowie einem der bizarrsten Schlossdächer der Welt bietet noch heute eine beeindruckende Kulisse. Der französische König Franz I. ließ das Schloss einst nach seinen Vorstellungen errichten und gab hier opulente Feste, die es zu einem begehrten Treffpunkt des französischen Adels machten und den Ruf des Königs als Lebemann und Frauenheld begründeten.   (Text: Sky)
    • Staffel 1, Folge 11
      Eines der berühmtesten Schlösser Frankreichs ist zweifellos das mächtige Schloss Chenonceau, das sich über den Loire-Nebenfluss Cher erstreckt. Die Franzosen nennen die Anlage auch das Schloss der Frauen, denn es waren stets Frauen, die dem bemerkenswerten Bau ihren Stempel aufdrückten. Denn ob aufgrund seiner besonderen Architektur, errichtet halb zu Land, halb über Wasser und gestaltet von den besten Künstlern ihrer Zeit, oder als Schauplatz der Machtkämpfe zwischen der Königin und der Kurtisane des Königs, das Schloss sorgte immer für reichlich Gesprächsstoff.   (Text: Sky)
    • Staffel 1, Folge 12
      Am Rande der kastilischen Stadt Segovia erhebt sich auf einem markanten Felsvorsprung eine Festung, die für die spanische Geschichte eine Schlüsselrolle einnimmt: der Alkazar. Von hier aus diktierten erst die Westgoten, später die Mauren und schließlich die spanischen Könige das Geschehen auf der iberischen Halbinsel. Der Alkazar war sowohl ein mittelalterliches Zentrum für Wissenschaft und Künste als auch Schauplatz bedeutender politischer Geschehnisse: hier wurden Könige umgebracht, Intrigen geschmiedet und schließlich das spanische Weltreich begründet.   (Text: Sky)
    • Staffel 1, Folge 13
      Die Festung Bran liegt am Rande der Karpaten in Transsylvanien, einer Region, die heute untrennbar mit dem Namen Dracula verbunden ist. Vlad Tepes, historische Vorlage für die berühmte Romanfigur, war ein transsylvanischer Adeliger, der von Schloss Bran aus seine immer wieder von vorstoßenden Türken bedrohten Ländereien regierte. Tepes, genannt Dracula („Der Drachen“), war vor allem aufgrund seiner Grausamkeit gefürchtet: seine bevorzugte Methode der Hinrichtung seiner Feinde, ob nun gegnerische Soldaten oder aufbegehrende Untertaten, war das Pfählen.   (Text: Sky)

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