16 Folgen

  • Folge 1
    Diese neue Serie zeigt historisch wertvolle Interviews, technisch auf den neuesten Stand gebracht, mit Persönlichkeiten, die Geschichte, Kunst, Kultur und Politik unserer Republik geprägt haben – die Lebenserinnerungen von Zeitzeugen des vergangenen Jahrhunderts. Das Archiv des ORF hütet einen großen Teil des nationalen Gedächtnisses. Dieser Schatz wäre wertlos, würde er nicht von Zeit zu Zeit gehoben und nachfolgenden Generationen ins Bewusstsein gerückt. In dieser Serie kommen ausschließlich Zeitzeugen mit ihren Erinnerungen zu Wort. Es sind subjektive Darstellungen und Berichte über mittlerweile historische Ereignisse. Sie erheben keinen Anspruch auf Objektivität oder Vollständigkeit, aber sie gewähren tiefe Einblicke in die Lebenswelt der Menschen, in ihre Hoffnungen und Enttäuschungen, ihre Erfolge und Verluste. „Die Kronzeugin“ Zita v. Bourbon Parma 100 Jahre nach Ausbruch des Ersten Weltkriegs beginnen wir unsere Sendereihe „visual history“ mit einer „Kronzeugin“ des Untergangs der Donaumonarchie: Zita von Bourbon-Parma, der letzten Kaiserin von Österreich und Königin von Ungarn. Vor 95 Jahren, am 24. März 1919, musste Zita gemeinsam mit ihrem Mann, Kaiser Karl, Österreich verlassen und auf Madeira ins Exil gehen. Sie hatte erheblichen Einfluss auf ihren Mann, den Kaiser, und hielt bis zu ihrem Tod 1989 am Kaisertum aus Gottes Gnaden fest. Kaiser Karl durfte auch nicht abdanken sondern lediglich auf die Ausübung der Regierungsgeschäfte verzichten. Nahezu ein halbes Jahrhundert später war die Ex-Kaiserin 1972 ein einziges Mal bereit, über ihr Leben und damit auch über den Untergang der Monarchie für den soeben reformierten ORF zu berichten. Gefilmt wurde damals noch in schwarz-weiß. Fragen ließ sie nicht zu, sie schilderte als 80jährige ohne technische Hilfsmittel den Weg in den Untergang aus ihrer sehr persönlichen Sicht. Breiten Raum nehmen dabei die Friedensbemühungen ihres Mannes ein. Detailiert schildert sie das Ende der Monarchie im Schloss Schönbrunn, die Versuche der Restauration in Ungarn und den Tod des Kaisers auf Madeira. (Text: ORF)
    Original-TV-Premiere Mo. 14.04.2014 ORF III
  • Folge 2
    Die zweite Folge der neuen Serie „Erinnerungen – Zeitzeugen erzählen“ widmet sich all denen, die das Ende der Monarchie persönlich miterlebt oder an den Fronten als Kriegsteilnehmer gekämpft haben. War die Monarchie die „gute alte Zeit“, war sie ein Völkerkerker, war sie ein Opfer des Nationalismus oder schlicht des Zeitgeistes. Wenn wir den Zeitzeugen aufmerksam zuhören, wird deutlich, wie widersprüchlich die Gefühlslagen am Vorabend des Ausbruchs der Urkatastrophe des 20. Jahrhunderts waren und mit wel-cher Einstellung die Soldaten in einen Krieg gingen, von dem sie dachten, er würde nur wenige Wochen dauern. Nach 4 Jahren waren 17 Millionen Tote zu beklagen und drei Monarchien untergegangen. Die Völker flüchteten in Nationalismus. Zeitzeugen dieser Folge sind u.a. der Schriftsteller und „Ritter der eisernen Krone“ Rudolf Henz, der frühere Linzer Bürgermeister Ernst Koref und zahlreiche Frontsolda-ten, die Klaus Gatterer, der ehemalige Leiter der ORF-Sendereihe „Teleobjektiv“, 1976 gemeinsam mit dem Historiker Albert Quendler aufgezeichnet hat. Das Archiv des ORF hütet einen großen Teil des nationalen Gedächtnisses. Dieser Schatz wäre wertlos, würde er nicht von Zeit zu Zeit gehoben und nachfolgenden Generationen ins Bewusstsein gerückt. In dieser Serie kommen ausschließlich Zeitzeugen mit ihren Erinnerungen zu Wort. Es sind subjektive Darstellungen und Berichte über mittlerweile historische Ereignisse. Sie erheben keinen Anspruch auf Objektivität oder Vollständigkeit, aber sie gewähren tiefe Einblicke in die Lebenswelt der Menschen, in ihre Hoffnungen und Enttäuschungen, ihre Erfolge und Verluste. (Text: ORF)
    Original-TV-Premiere Mo. 28.04.2014 ORF III
  • Folge 3
    Die dritte Folge der Serie „Visual History“ widmen wir mit Fritz Molden dem Widerstand gegen den Nationalsozialismus. Der Publizist und Verleger Fritz Molden, der im Jänner dieses Jahres im 90. Lebensjahr verstorben ist, war Zeit seines Lebens ein liberaler österreichischer Patriot, ein Katholik und überzeugter Antifaschist, der im Widerstand gegen das Hitler-Regime mehrmals sein Leben riskiert und sich nach 1945 als Sekretär des Außenministers Karl Gruber für Südtirols Autonomie eingesetzt hat. In den 50iger-Jahren hat er als Journalist, Chefredakteur und Herausgeber der „Presse“ und des „Express“ sowie als Gründer des Fritz Molden Verlags wie kaum ein anderer die Print-Landschaft Österreichs bewegt und geprägt. Sein Lebensweg verlief wie in einem Abenteurer-Roman. Das Archiv des ORF hütet einen großen Teil des nationalen Gedächtnisses. Dieser Schatz wäre wertlos, würde er nicht von Zeit zu Zeit gehoben und nachfolgenden Generationen ins Bewusstsein gerückt. In dieser Serie kommen ausschließlich Zeitzeugen mit ihren Erinnerungen zu Wort. Es sind subjektive Darstellungen und Berichte über mittlerweile historische Ereignisse. Sie erheben keinen Anspruch auf Objektivität oder Vollständigkeit, aber sie gewähren tiefe Einblicke in die Lebenswelt der Menschen, in ihre Hoffnungen und Enttäuschungen, ihre Erfolge und Verluste. (Text: ORF)
    Original-TV-Premiere Mo. 12.05.2014 ORF III
  • Folge 4
    Die vierte Folge der Serie „Erinnerungen – Zeitzeugen erzählen“ widmen wir mit Ruth Mayenburg ebenso dem Widerstand gegen den Nationalsozialismus wie auch der entgegengesetzten Position. Ruth Mayenburgs Lebenslauf liest sich wie das Drehbuch eines Agenten-Thrillers: Die Tochter eines adeligen Bergwerkdirektors in Böhmen nahm 1934 aktiv am Februaraufstand der Arbeiterschaft in Wien teil, flüchtete über Prag nach Moskau und spionierte als Agentin des militärischen Geheimdienstes der Roten Armee in Deutschland. Sieben Jahre wohnte sie in Moskau im legendären Hotel Lux und überlebte die Säuberungen Stalins. 1945 kehrte sie als Obristin einer Propagandaeinheit mit der Sowjet-Armee nach Wien zurück, leitete dann die österreichisch-sowjetische Gesellschaft und arbeitete als Film-Dramaturgin für die legendäre „Wien-Film“. Ruth Mayenburg starb 1993 in Wien, ihre Lebenserinnerungen waren 1974 für den ORF aufgenommen worden. Das Archiv des ORF hütet einen großen Teil des nationalen Gedächtnisses. Dieser Schatz wäre wertlos, würde er nicht von Zeit zu Zeit gehoben und nachfolgenden Generationen ins Bewusstsein gerückt. In dieser Serie kommen ausschließlich Zeitzeugen mit ihren Erinnerungen zu Wort. Es sind subjektive Darstellungen und Berichte über mittlerweile historische Ereignisse. Sie erheben keinen Anspruch auf Objektivität oder Vollständigkeit, aber sie gewähren tiefe Einblicke in die Lebenswelt der Menschen, in ihre Hoffnungen und Enttäuschungen, ihre Erfolge und Verluste. (Text: ORF)
    Original-TV-Premiere Mo. 26.05.2014 ORF III
  • Folge 5
    Im Fokus der Lebenserinnerungen dieser beiden Männer steht die Erste Republik. Leopold Ungar besuchte als Sohn jüdischer Eltern im Ständestaat das Priesterseminar und musste vor den Nazis zunächst nach Frankreich und später nach England flüchten. Der Links-Katholik Viktor Matejka war im Ständestaat Bildungsreferent der Wiener Arbeiterkammer und saß als überzeugte Hitler-Gegner im ersten Transport nach Dachau. Prälat Leopold Ungar baute nach dem Krieg die Caritas zu einer international tätigen Hilfsorganisation aus und leitete Einsätze nach der Niederschlagung des Ungarn-Aufstandes ebenso wie in Biafra. Viktor Matejka hat als Stadtrat für Kultur nach 1945 in Wien als einziger Politiker vertriebene jüdische Künstler zur Rückkehr eingeladen. Einer, der dieser Einladung folgte, war Oskar Kokoschka, der im Auftrag Matejkas ein Portrait des Wiener Bürgermeisters Körner malte. (Text: ORF)
    Original-TV-Premiere Mo. 09.06.2014 ORF III
  • Folge 6
    In dieser Folge schildern Zeitzeugen ihre sehr persönlichen Eindrücke und Erlebnisse von entscheidenden historischen Ereignissen der I. und der II. Republik. Sie vermitteln ein authentisches Bild des langen Weges vom Ständestaat über den Anschluss an Hitler-Deutschland, die Wiedergeburt Österreichs im Jahr 1945 bis hin zum Staatsvertrag. Zu Wort kommen u.a. Marie Jahoda, Ruth Mayenburg, Viktor Matejka, Kurt Schuschnigg, Otto Habsburg, Bruno Kreisky, Simon Wiesenthal, Christian Broda und Franz Olah. (Text: ORF)
    Original-TV-Premiere Mo. 23.06.2014 ORF III
  • Folge 7
    Die legendären Stars der Wiener Staatsoper und des Burgtheaters, Irmgard Seefried, Sena Jurinac, Leony Rysanek, Anton Dermota und Oskar Werner erinnern an das Wunder des Untergangs und der Wiedergeburt der Kulturhauptstadt Wien im Frühjahr 1945. Ein Brahms Requiem am Karfreitag dem 20. März, „Figaros Hochzeit“ am 1. Mai und „Fidelio“ am 6. Oktober 1945 sind die historischen Meilensteine dieses Wunders. (Text: ORF)
    Original-TV-Premiere Mo. 07.07.2014 ORF III
  • Folge 8
    Das vergangene Jahrhundert war geprägt von zwei verheerenden Weltkriegen, dem Untergang von Jahrhunderte alten Monarchien, vom Fall des Eisernen Vorhangs, dem Ende der Sowjetunion und dem Friedensprojekt der Europäischen Union. In dieser Folge stehen Menschen im Mittelpunkt, deren Leben nahezu das gesamte Jahrhundert umspannt hat. In ihren Erzählungen wird Zeitgeschichte lebensnah und authentisch vermittelt. (Text: ORF)
    Original-TV-Premiere Mo. 11.08.2014 ORF III
  • Folge 9
    Er hat österreichische Musikgeschichte geschrieben: der 1996 verstorbene Komponist Gottfried von Einem. Schon als 7jähriger wollte er Komponist werden, als 14jährger war der Besuch des „Fidelio“ bei den Salzburger Festspielen 1932 prägend für seine weitere Laufbahn. Als Assistent des Regisseurs Tietjens begegnete ihm in Bayreuth Adolf Hitler, mit seiner Komposition „Dantons Tod“ gelang ihm nach Kriegsende der internationale Durchbruch. Die Salzburger Festspiele und die Wiener Festwochen waren weitere Stationen seines Wirkens. (Text: ORF)
    Original-TV-Premiere Mo. 25.08.2014 ORF III
  • Folge 10
    Sie haben die 60iger Jahre des vergangenen Jahrhunderts in der Zweiten Republik maßgeblich geprägt: Josef Klaus, der Reformkanzler der ÖVP und sein als „eiserner Hermann“ unvergessener Generalsekretär und Vizekanzler Hermann Withalm. Diese Folge der Serie „Erinnerungen – Zeitzeugen erzählen“, widmet sich diesen beiden herausragenden Politikern der ÖVP. Sie schildern ihren Weg zur ersten Alleinregierung der ÖVP 1966, die Reform der ÖVP und ihre persönlichen Differenzen. (Aufgezeichnet für die Serie „Erinnerungen“ mit Johannes Kunz 1989) (Text: ORF)
    Original-TV-Premiere Mo. 08.09.2014 ORF III
  • Folge 11
    Der in Wien 1911 geborene Sohn einer wohlhabenden jüdischen Familie hat wie kein anderer Politiker die Zweite Republik geprägt. Drei Mal errang Bruno Kreisky in den 70iger-Jahren des vergangenen Jahrhunderts mit der SPÖ bei Nationalratswahlen die absolute Mehrheit und setzte mit seinen Alleinregierungen tiefgreifende Reformen um. Gemeinsam mit dem deutschen Kanzler Willy Brandt und dem schwedischen Ministerpräsidenten Olof Palme bemühte er sich mit der Sozialistischen Internationale um einen Frieden im Nahen Osten. Bruno Kreisky schildert als Zeitzeuge seine Jahre in der Emigration und seine damals heftig umstrittene Außenpolitik des Dialogs. (Aufgezeichnet 1985 Landesstudio Salzburg) (Text: ORF)
    Original-TV-Premiere Mo. 22.09.2014 ORF III
  • Folge 12
    Christian Broda hat als Justizminister in den 70erJahren des vergangenen Jahrhunderts umfassende Rechtsreformen umgesetzt, Stephan Koren hat als Finanzminister der Republik einen strengen Sparkurs auferlegt: Christian Broda und Stefan Koren stehen im Mittelpunkt dieser Folge unserer Sendereihe „Erinnerungen – Zeitzeugen erzählen“ und berichten über die Gründerjahre der Zweiten Republik ebenso wie über den Weg zu einem modernen Rechtsstaat und den wirtschaftlichen Aufschwung. (Aufgezeichnet 1985 Landesstudio Salzburg) (Text: ORF)
    Original-TV-Premiere Mo. 13.10.2014 ORF III
  • Folge 13
    In ihrer Jugend waren sie politische Gegner und standen beim Bürgerkrieg 1934 im jeweils feindlichen Lager. Der eine, Franz Olah, war als revolutionärer Sozialist mehrmals in den Anhaltelagern der Austrofaschisten inhaftiert, der andere, Fritz Bock, war Propagandaleiter der Vaterländischen Front im Ständestaat. Beide aber waren unbeugsame Gegner der Nationalsozialisten. Willkommen zu einer weiteren Folge unserer Serie „Erinnerungen – Zeitzeugen erzählen“, die sich u.a. mit dem vielzitierten „Geist der Lagerstraße“ und dessen Bedeutung für die Gründung der Zweiten Republik auseinander setzt. Olah und Bock fanden sich nach dem Krieg gemeinsam in einer großem Koalition und repräsentierten den Willen zur Zusammenarbeit der einst verfeindeten Lager. (Aufgezeichnet 1985 Landesstudio Salzburg) (Text: ORF)
    Original-TV-Premiere Mo. 27.10.2014 ORF III
  • Folge 14
    Der gebürtige Salzburger Gerd Bacher hat ein halbes Jahrhundert lang die Medienlandschaft Österreichs geprägt wie kein anderer. Nach 20 teils turbulenten Jahren bei Printmedien begann er 1967 mit seinem Lebenswerk, der Reform des ORF, zu dessen Generalintendant er 5 Mal gewählt wurde. In dieser Folge der Serie „Erinnerungen – Zeitzeugen erzählen“ berichtet Bacher wie er das Ende des Krieges erlebt und danach als Journalist und Medienmanager in Salzburg und Wien Karriere gemacht hat. (Text: ORF)
    Original-TV-Premiere Mo. 24.11.2014 ORF III
  • Folge 15
    Die Suche nach Gerechtigkeit für Millionen Ermordeter war seine Lebensaufgabe. Er selbst war 1941 der Erschießung durch ein SS-Kommando nur durch einen Zufall entgangen und überlebte den Holocaust in insgesamt fünf KZ-Lagern. In akribischer Arbeit hat Simon Wiesenthal mit seinem Dokumentationszentrum zahlreiche Massenmörder der NS-Vernichtungsmaschinerie ausgeforscht und vor Gericht gebracht. Schon sein Geburtsort Butschatsch war bezeichnend für den Lebensweg Wiesenthals, der sich 1985 als Zeitzeuge im ORF-Landesstudio Salzburg an seine Jugend erinnerte. (Text: ORF)
    Original-TV-Premiere Mo. 08.12.2014 ORF III
  • Folge 16
    In Österreich nannte man ihn den „roten Kardinal“ weil er als Erzbischof von Wien und später als Kardinal die Aussöhnung der Kirche mit der Sozialdemokratie betrieben hat. Für die Ostkirchen hinter dem eisernen Vorhang war er über Jahre hinweg der einzige Botschafter des Vatikan und für den Krakauer Kardinal Wojtyla war er ein wichtiger Wegbereiter im Konklave zu dessen Papstwahl. Der hochpolitische Kardinal König war in seinem Wesen jedoch stets Seelsorger geblieben. An seinem Begräbnis am 27. März 2004 im Wiener Stephansdom nahmen 13 Kardinäle, angeführt vom späteren Papst Benedikt, 60 Bischöfe und nahezu alle führenden Repräsentanten des öffentlichen Lebens Österreichs teil. (Text: ORF)
    Original-TV-Premiere Mo. 22.12.2014 ORF III
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