Ich esse meine Suppe nicht
25 Min.

Bild: MDR
Mäkelfritzen Exotische Tiere müssen sich an den hiesigen Speiseplan gewöhnen: Äpfel, Milchsuppe und Fisch anstelle von Skorpionen, Termiten oder stacheligen Akazien. Das schmeckt nicht jedem Tier. Bei den Erdmännchen zum Beispiel gibt es montags Fisch. Hering aus der Ostsee oder frische Sprotten, reich an Vitamin D. Ideal in der dunklen Jahreszeit. Doch damit trifft Jörg Gräser nicht unbedingt den Geschmack der kleinen Wüstenbewohner: Eines der Erdmännchen-Jungen will partout nicht an das gute Futter ran. Deshalb ersinnt sich Jörg eine List, um den Kleinen satt zu kriegen. Kratzbürsten Auch den Schuppentiern Quesan und Tou-Feng wird der Appetit vergehen.
Denn kaum haben sie sich mittags aus ihrer Schlafkuhle gerollt, in Erwartung einer leckeren Mahlzeit, werden sie von Dr. Andreas Bernhard überrascht. Der steht schon parat, nicht mit dem Skalpell, aber zumindest einer kleinen Nagelzange. Üblicherweise nutzen sich die Krallen von Schuppentieren beim Kratzen an Bäumen und dem Wühlen nach Nahrung ab. Doch Quesan und Tou-Feng sind älter und bequem geworden. Sie bemühen sich nur noch zur Futterzeit aus ihrer Kiste, immer mittags, gegen halb zwei. Dann serviert Robin Neumann den nahrhaften Brei. Nur an diesem Tag eben, da stört Dr. Bernhard das Vergnügen: mit einer Pediküre! Drückeberger Noch mehr Fußpflege, diesmal in der Erlebniswelt Afrika.
Auch unter den Zebras sind die älteren Tiere nicht mehr so flink zu Fuß. Sie müssen nicht über die Savanne toben, schonen lieber die Knochen und laufen ihre Hufe damit ungleichmäßig ab. Auf Dauer ein Problem für die Gelenke. Zebrastute Dolly ist als Erste dran. Mitte 20, mehrfache Mutter und nicht begeistert von Dr. Bernhards Gegenwart. Der hat seine kleine Zange jetzt gegen eine große Hufschere getauscht. Und er hat seinen Narkosekoffer dabei. Denn freiwillig lässt sich auch eine erfahrene Zebrastute nicht zur Hufpflege überreden. (Text: NDR)
Denn kaum haben sie sich mittags aus ihrer Schlafkuhle gerollt, in Erwartung einer leckeren Mahlzeit, werden sie von Dr. Andreas Bernhard überrascht. Der steht schon parat, nicht mit dem Skalpell, aber zumindest einer kleinen Nagelzange. Üblicherweise nutzen sich die Krallen von Schuppentieren beim Kratzen an Bäumen und dem Wühlen nach Nahrung ab. Doch Quesan und Tou-Feng sind älter und bequem geworden. Sie bemühen sich nur noch zur Futterzeit aus ihrer Kiste, immer mittags, gegen halb zwei. Dann serviert Robin Neumann den nahrhaften Brei. Nur an diesem Tag eben, da stört Dr. Bernhard das Vergnügen: mit einer Pediküre! Drückeberger Noch mehr Fußpflege, diesmal in der Erlebniswelt Afrika.
Auch unter den Zebras sind die älteren Tiere nicht mehr so flink zu Fuß. Sie müssen nicht über die Savanne toben, schonen lieber die Knochen und laufen ihre Hufe damit ungleichmäßig ab. Auf Dauer ein Problem für die Gelenke. Zebrastute Dolly ist als Erste dran. Mitte 20, mehrfache Mutter und nicht begeistert von Dr. Bernhards Gegenwart. Der hat seine kleine Zange jetzt gegen eine große Hufschere getauscht. Und er hat seinen Narkosekoffer dabei. Denn freiwillig lässt sich auch eine erfahrene Zebrastute nicht zur Hufpflege überreden. (Text: NDR)
Cast & Crew
Schnitt: Kathrin Lieberwirth
Produktion: Nele-Marie Avermann, Brita Jellonnek, Mitteldeutscher Rundfunk (MDR), Christina Herßebroick
Drehbuch: Antje Schneider, Jan Tenhaven, Axel Friedrich
Kamera: Carsten Waldbauer
Produktionsauftrag: Mitteldeutscher Rundfunk (MDR)
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